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Rallye nat.: Marc Färber siegt bei der Osterrallye

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Zweiter Sieg für Marc, fünfter Färber-Sieg insgesamt in Zerf |
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| Am Ende fiel der Sieg deutlich aus: Mitsubishi-Pilot Marc Färber hatte nach sechs Wertungsprüfungen bei der ADAC MSC Osterrallye in Zerf über eine halbe Minute Vorsprung auf Fritz Köhler im Opel Kadett C Coupé. Willi Stumpf markierte zwei Bestzeiten und fuhr als dritter aufs Podium. BMW-Markenkollege Frank Reiter musste seinen M3 bereits in der ersten Prüfung mit Getriebeschaden abstellen.
101 Starter, etliche tausend Zuschauer und ein sonniger Wetterbericht waren beste Voraussetzungen für ein Rallyefest. Und nur der Wetterbericht spielte nicht mit, statt Sonne gab es Wolken und später auch noch Regen für die Teams mit höheren Startnummern.
Aus dem erwarteten Dreikampf Färber-Stumpf-Reiter verabschiedete sich letztgenannter gleich in der Auftakt-WP mit einem erneuten Getriebeschaden. Der Mitsubishi-Pilot war 1,7 Sekunden schneller als Stumpf und übernahm zunächst die Führung. Auf der Königsprüfung, dem Rundkurs Baldringen-Hentern, geigte Stumpf dann mächtig auf und war exakt drei Sekunden schneller. Und das, obwohl diverse Spitzkehren und reichlich Schlamm vermeintlich dem Allrad-Boliden eher liegen würden.
Im zweiten Durchgang des Rundkurses (WP 5) gelang Willi Stumpf erneut eine Bestzeit, wenn auch nur mit 0,2 Sekunden Vorsprung. Doch die Entscheidung im Kampf um den Gesamtsieg war in WP drei bereits gefallen, als Stumpf – Sieger 1995 und 1996 - in eine Wiese rodelte und über eine halbe Minute einbüßte. Färber kam somit zum verdienten und erneuten Gesamtsieg in Zerf mit vier Bestzeiten und fehlerfreier Fahrt. Nach drei Erfolgen des älteren Bruders Frank war dies der fünfte Färber-Sieg in Folge in Zerf.
Im stark besetzten Feld überzeugte Lars Mysliwietz erneut mit einer bärenstarken Leistung. Am Steuer des seriennahen Honda Civic Type-R war der ADAC Masters-Pilot das Maß der Dinge in der Gruppe N/F bis 2000 ccm und kam auf den vierten Gesamtrang. Mit nur 6,6 Sekunden Rückstand kam Jens Vogt (BMW 320iS) auf den fünften Gesamtrang. Gemeinsam mit Heiko Klein im seriennahen BMW 318iS (Gesamt-25.) und Classic Car-Sieger Heinz Robert Jansen gewann Vogt unbestritten die Driftwertung des Tages.
Mit über einer Minute Vorsprung hatte Wilfried Bus in der Gruppe H bis 1600 ccm alles im Griff. Lokalmatador Jürgen Schumacher wurde zweiter vor Frank Schmeer, alle im VW Golf GTi. Mario Fuchs siegte mit dem Daihatsu Charade bei den 1300ern vor dem Franzosen Oliver Stocker mit seinem Peugeot 106 Rally.
Gesamtklassement nach 6 Wertungsprüfungen:
1. Marc Färber/Alexandra Färber (Mitsubishi Lancer) 23.39,2 Minuten (1. Gruppe N/F über 3000 ccm)
2. Fritz Köhler/Petra Hägele (Opel Kadett C) + 35,2 Sekunden (1. Gruppe H bis 2000 ccm)
3. Willi Stumpf/Arnd Reinhard (BMW M3) + 39,8 Sek. (1. Gruppe H bis 3000 ccm)
4. Lars Mysliwietz/Oliver Schumacher (Honda Civic Type-R) + 59,4 Sek. (1. Gruppe N/F bis 2000 ccm)
5. Jens Vogt/Heiko Schmitt (BMW 320iS) + 1.06,0 Minuten
6. Wilfried Bus/Alexandra Bierl (VW Golf GTi) + 1.10,1 Min. (1. Gruppe H bis 1600 ccm)
7. Andreas Konrath/Dennis Zenz (Opel Kadett 16V) + 1.17,8 Min.
8. Uwe Gropp/Sascha Erbelding (Peugeot 306 Maxi) + 1.23,0 Min.
9. Franco Decker/Peggy Decker (BMW 320iS) + 1.26,1 Min.
10. Michael Bieg/Bernd Birkholz (Opel Kadett 16V) + 1.37,7 Min.
11. Jochen Hirsch/Fritz-Walter Vohl (Ford Escort Cosworth) + 1.43,0 Min. (1. Gruppe H über 3000 ccm)
16. Heinz-Robert Jansen/Martin Jansen (Opel Manta) + 1.57,2 Min. (1. Classic Touring Cars)
18. Christian Wohlfahrt/Klaus Schmidt (BMW 120d) + 2.03,8 Min. (1. Gruppe N/F bis 3000 ccm)
41. Oliver Ertz/Knut Kaiser (BMW 318iS) + 3.41,6 Min. (1. Gruppe G3)
47. Jörn Limbach/Maike Rietzrau (Suzuki Ignis) + 3.59,8 Min.(1. Gruppe N/F bis 1600 ccm)
49. Mario Fuchs/Sven Höfler (Daihatsu Charade) + 4.06,9 Min. (1. Gruppe H bis 1300 ccm)
52. Frank Herr/Matthias Eichhorn (Ford Escort Cosworth) + 4.19,3 Min. (1. Gruppe G1)
58. Werner Linnig/Uwe Fandel (Honda Civic) + 5.01,4 Min. (1. Gruppe G2)
wichtige Ausfälle:
WP 6: Karl-Jussi Schneider/Andreas Kirchhoff (Opel Ascona) Unfall
WP 4: Kai Zimmer/Ronny Kaiser (Ford Escort Cosworth) technischer Defekt
WP 3: Dieter Reiland/Claudia Reiland (Mitsubishi Galant) technischer Defekt
WP 3: Dominik Port/Dustin Port (Citroen Saxo) Überschlag
WP 1: Frank Reiter/Andreas Schwalie (BMW M3) Getriebe
WP-Bestzeiten:
Färber 4, Stumpf 2.
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