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WRC: Loeb nur knapp vorne

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Ist auf Asphalt erneut chancenlos: Petter Solberg |
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| Sebastien Loeb und Marcus Grönholm liefern sich auf Korsika das erwartete Duell. Nach vier von 12 Wertungsprüfungen führt der Citroen-Pilot mit 19,9 Sekunden Vorsprung auf Fords Nummer eins, mit 3:1 Bestzeiten hatte auch hier der Franzose knapp die Nase vorn. „Das war ganz schön eng, Marcus hat auch meine Reifen und ist richtig stark“, meinte dann auch der amtierende Weltmeister im Etappenziel in Ajaccio.
Gleich auf der ersten Prüfung des Tages fuhren die beiden allen anderen fürchterlich um die Ohren. 30 Sekunden und mehr büßte der Rest der Rallye-Welt ein. Loeb war 8,3 Sekunden schneller als Grönholm, der auf der nächsten Prüfung mit 3,4 Sekunden den Spieß rumdrehte. Danach war es erneut der Franzose, der gleich zweimal die Nase vorn hatte, sich aber nicht entscheidend absetzen konnte. Für den zweiten Tag erwarten beide einen ausgeglichenen Kampf. „Regen ist keiner angesagt, daher wird die Reifenwahl nicht so eine wichtige Rolle spielen“, ist der Finne überzeugt. „Es wird spannend und ich will gewinnen!“
Wie wichtig die Reifenwahl - zumindest wenn man verschiedene Fabrikate miteinander vergleicht – ist, erlebt einmal mehr das Subaru-Team. Mit den Pirellis sind Stephane Sarrazin, Petter Solberg und Chris Atkinson chancenlos. „Wir können nur hoffen, irgendwie in die WM-Ränge zu kommen“, war Sarrazin gefrustet. Sowohl der Franzose als auch Solberg drehten sich je einmal und beschädigten beim leichten Anecken den Auspuff. Leistungsverlust war die Folge. Atkinson kam einmal richtig von der Piste ab und büßte über acht Minuten ein.
Sein WRC-Comeback hat sich Gianluigi Galli auch anders vorgestellt. Sein Hauptsponsor ist nun einmal Pirelli und dann kann der heißblütige Italiener schlecht BF Goodrich-Pneus montieren. Am Steuer des Peugeot 307 ist Galli nur 13.
Daß der Peugeot 307 nach wie vor für Top-Resultate gut ist, zeigt Alexandre Bengue. Mit seinem privat eingesetzten und BF Goodrich-bereiften WRC ist der Franzose dritter knapp vor Mikko Hirvonen im zweiten Werks-Ford und den Kronos-Citroen von Daniel Sordo und Xavier Pons. Sordo fing am Vormittag ruhig an, hatte aber auch Elektronik-Probleme. Dennoch erinnerten seine kontrollierte Fahrt und die Taktikeinhaltung stark an seinen Lehrmeister Carlos Sainz.
Richtig flott war Jari-Matti Latvala unterwegs. Und das, obwohl der Finne nicht gerade als Asphaltspezialist gilt. Nicolas Vouilloz und Manfred Stohl mit ihren beiden Peugeot 307 folgen auf den nächsten Plätzen. „Ich fühle mich schon sehr wohl und denke, dass wir im Laufe der Rallye immer schneller werden“, meinte Stohl, der zuletzt in Spanien einen schweren Unfall hatte. „Die Prüfungen am Samstag kommen uns sicher entgegen. Ich werde alles daran setzen noch weitere Plätze aufzuholen und nicht darauf warten, dass der eine oder andere ausfällt. Damit ist auch die Strategie für die zweite Etappe vollkommen klar: volle Attacke.“
Gesamtklassement nach 4 von 12 Wertungsprüfungen:
1. Kronos WRT: Sebastien Loeb/Daniel Elena (Citroen Xsara) 1:13.18,9 Stunden
2. Ford WRT: Marcus Grönholm/Timo Rautiainen (Ford Focus 06) + 19,9 Sekunden
3. Alexandre Bengue/Caroline Escudero (Peugeot 307) + 1.15,6 Minuten
4. Ford WRT: Mikko Hirvonen/Jarmo Lehtinen (Ford Focus 06) + 1.23,4 Min.
5. Kronos WRT: Daniel Sordo/Marc Marti (Citroen Xsara) + 1.36,6 Min.
6. Kronos WRT: Xavier Pons/Carlos Del Barrio (Citroen Xsara) + 1.44,6 Min.
7. Stobart M-Sport: Jari-Matti Latvala/Mikka Anttila (Ford Focus 04) + 1.54,4 Min.
8. Equipe de France FFSA: Nicolas Vouilloz/NN (Peugeot 307) + 2.04,5 Min.
9. OMV Peugeot Norway: Manfred Stohl/Ilka Minor (Peugeot 307) + 2.10,4 Min.
10. Subaru WRT: Stephane Sarrazin/Stephane Prevot (Subaru Impreza 06) + 2.19,6 Min.
11. First Motorsport: Francois Duval/Patrick Pivato (Skoda Fabia) + 2.20,0 Min.
12. Czech Rally Team: Jan Kopecky/Filip Schovanek (Skoda Fabia) + 2.31,9 Min.
13. Pirelli Competizione: Gianluigi Galli/Giovanni Bernacchini (Peugeot 307) + 2.35,3 Min.
14. Subaru WRT: Petter Solberg/Philip Mills (Subaru Impreza 06) + 3.07,6 Min.
15. Red Bull-Skoda: Andreas Aigner/Timo Gottschalk (Skoda Fabia) + 3.32,8 Min.
16. Red Bull-Skoda: Harri Rovanperä/Risto Pietilainen (Skoda Fabia) + 3.40,7 Min.
17. Stobart M-Sport: Matthew Wilson/Michael Orr (Ford Focus 04) + 4.17,1 Min.
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