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WRC: Loeb stürmt an die Spitze

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Eine defekte Servolenkung bremste Petter Solberg |
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| Am Ende des zweiten Tages zur Corona Rally Mexico führt Sebastien Loeb mit annähernd 30 Sekunden Vorsprung vor Petter Solberg. Die beiden lieferten sich einen spannenden Kampf während des gesamten zweiten Etappe, doch am Ende entschied eine defekte Servolenkung am Subaru Impreza zu Gunsten des Franzosen. Nachdem Mikko Hirvonen gleich auf der ersten Prüfung des Tages (WP 8) von der Bahn abkam, liegt jetzt der Österreicher Manfred Stohl auf Rang drei.
36 Autos rollten heute morgen über die Startrampe. Eigentlich sollte Loeb-Teamkollege Xavier Pons als Erster auf die Reise gehen, doch sein Motorschaden – hervorgerufen von einer kaputten Zündkerze - vom Vortag war schlimmer als vom Kronos Team befürchtet, der Spanier musste passen. Wieder dabei waren hingegen Marcus Grönholm, Chris Atkinson und Luis Perez Companc, die alle an Tag 1 nach Unfällen zunächst aufgeben mussten.
Grönholm ging somit als Erster auf die Strecke. Als 23. hat der Finne natürlich keine Siegchancen mehr, aber WM-Punkte sind aufgrund des kleinen und schwachen Teilnehmerfeldes noch durchaus im Bereich des möglichen. Zumal Teamkollege Mikko Hirvonen gleich auf der ersten WP seinen Focus versenkte und nicht mehr weiterfahren konnte. Matthew Wilson (ebenfalls Ford Focus) kam ebenfalls von der Strecke ab. Sebastien Loeb wandelte den 9,5 Sekunden-Rückstand in eine kleine Führung um, doch Petter Solberg konterte gleich auf WP neun, obwohl er einen Hund traf.
In WP zehn holte Grönholm beim Cutten einen Stein aus den Graben, der mitten auf der Ideallinie liegen blieb und in der Folge die Bremsen von Companc und Henning Solberg zerstören sollte.
Wie auch am Freitag, stiegen auch heute die Temperaturen nach dem Mittagsservice an. „Unsere Reifen funktionieren zwischen 5 und 30 Grad, aber nicht bei 40 Grad“, sagte Petter Solberg. „Wir fahren schon die härteste Mischung, aber wir sind mit unseren Pirellis benachteiligt. Das kann den Sieg kosten.“
In WP zwölf knöpfte Loeb dem Norweger mit 6,5 Sekunden die Führung ab. Doch es waren nicht die Reifen, die hier die Vorentscheidung brachten, sondern die Beschädigung der Servolenkung. „Wir haben einen dicken Stein getroffen, der hat unsere Lenkung zerstört“, ärgerte sich Hollywood. „Danach hatten wir keine Chance mehr.“ Weitere 23,7 Sekunden addierten sich in WP 13 dazu, selbst auf der kurzen Super Special (WP 14) büßte der Impreza-Pilot 9,2 Sekunden.
Gesamtklassement nach 14 von 17 Wertungsprüfungen:
1. Kronos WRT: Sebastien Loeb/Daniel Elena (Citroen Xsara) 3:07.57,1 Stunden
2. Subaru WRT: Petter Solberg/Philip Mills (Subaru Impreza 06) + 37,7 Sekunden
3. OMV Peugeot Norway: Manfred Stohl/Ilka Minor (Peugeot 307) + 3.49,7 Minuten
4. Kronos WRT: Daniel Sordo/Marc Marti (Citroen Xsara) + 4.21,9 Min.
5. OMV Peugeot Norway: Henning Solberg/Cato Menkerud (Peugeot 307) + 10.20,8 Min.
6. Gareth MacHale/Paul Nagle (Ford Focus 05) + 13.12,7Min.
7. Toshihiro Arai/Tony Sircombe (Subaru Impreza) + 18.52,1 Min. (1. PCWRC)
8. Ricardo Trivino/Checo Salom (Peugeot 206) + 19.28,0 Min.
9. Nasser Al-Attiyah/Chris Patterson (Subaru Impreza) + 19.33,0 Min. (2. PCWRC)
10. Subaru WRT: Chris Atkinson/Glenn MacNeall (Subaru Impreza 06) + 19.45,9 Min.
11. Ford WRT: Marcus Grönholm/Timo Rautiainen (Ford Focus 06) + 21.38,3 Min.
13. Stobart M-Sport: Luis Perez CompancJose Maria Volta (Ford Focus 04) + 24.32,1 Min.
wichtige Ausfälle:
WP 8: Stobart M-Sport: Matthew Wilson/Michael Orr (Ford Focus 04) Unfall
WP 8: Ford WRT: Mikko Hirvonen/Jarmo Lehtinen (Ford Focus 06) Unfall
WP 6: Stobart M-Sport: Luis Perez CompancJose Maria Volta (Ford Focus 04) Radaufhängung
WP 5: Subaru WRT: Chris Atkinson/Glenn MacNeall (Subaru Impreza 06)
WP 4: Ford WRT: Marcus Grönholm/Timo Rautiainen (Ford Focus 06): Unfall
WP2: Kronos WRT: Xavier Pons/Carlos Del Barrio (Citroen Xsara) Motor
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