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WRC: Solberg geht in Führung

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Am Steuer des Subaru Impreza hatte Solberg die Nase knapp vorn |
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| Petter Solberg war erstmals in dieser Saison zufrieden: Nach dem ersten Tag zur Corona Rally Mexico führt der Norweger. Am Steuer des Subaru Impreza hatte Solberg die Nase knapp vorn vor Mikko Hirvonen im Ford Focus und Citroen-Pilot Sebastien Loeb. Alle drei beendeten die erste Etappe innerhaln von 9,6 Sekunden. Der zweifache Saisonsieger Marcus Grönholm musste nach einem Überschlag in der vierten Prüfung aufgeben.
Obwohl der Norweger sogar unter einer Erkältung litt, zeigte er der Konkurrenz den Auspuff. „Ich muß meine gute Startposition nutzen und am ersten Tag einen Vorsprung herausfahren“, war sich der Weltmeister von 2003 vor dem Start sicher. Und „Hollywood“ drehte den gewünschten Film. Auf den ersten vier Prüfungen erschien der blaue Impreza jeweils als Schnellster auf den Ergebnismonitoren. Auf WP fünf und sechs ließ dann Weltmeister Loeb sein Können mit zwei Bestzeiten aufblitzen während auf der abschließenden Super Special Manfred Stohl im Bozian-Peugeot der Schnellste war.
Für die erste große Überraschung der Rallye sorgte ausgerechnet der dieses Jahr noch unbesiegte Marcus Grönholm. Der Finne rollte den Ford Focus in Prüfung vier einmal ab, landete zwar wieder auf den Rädern, doch eine hintere Radaufhängung war zu sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Mit einem High-Speed-Unfall verabschiedete sich kurz danach dann auch Subaru-Youngster Chris Atkinson. Beide Teams versuchen, Dank SuperRally die Boliden für den zweiten Tag wieder fit zu bekommen.
Mikko Hirvonen konnte am Nachmittag nicht nur Solbergs Tempo mitgehen, sondern verkürzte den Rückstand. Und das trotz Stossdämpferproblemen am Ford Focus. Solbergs Vorsprung schmolz allmählich zusammen, welches der Norweger vor allem auf verschlissene Reifen zurückführte. „Für WP sechs hatten wir schon die härteste Mischung herausgesucht, aber selbst die lösten sich auf“, fluchte Solberg. Ein Reifenproblem hatte auch sein älterer Bruder Henning, der an der Stelle, wo Atkinson abflog, am OMV-Peugeot anhielt, um ein Rad zu wechseln.
Gesamtklassement nach 7 von 17 Wertungsprüfungen:
1. Subaru WRT: Petter Solberg/Philip Mills (Subaru Impreza 06) 1:27.44,8 Stunden
2. Ford WRT: Mikko Hirvonen/Jarmo Lehtinen (Ford Focus 06) + 4,8 Sekunden
3. Kronos WRT: Sebastien Loeb/Daniel Elena (Citroen Xsara) + 9,5 Sek.
4. OMV Peugeot Norway: Manfred Stohl/Ilka Minor (Peugeot 307) + 1.45,9 Minuten
5. Kronos WRT: Daniel Sordo/Marc Marti (Citroen Xsara) + 2.01,3 Min.
6. Stobart M-Sport: Matthew Wilson/Michael Orr (Ford Focus 04) + 2.56,2 Min.
7. OMV Peugeot Norway: Henning Solberg/Cato Menkerud (Peugeot 307) + 5.37,3 Min.
8. Gareth MacHale/Paul Nagle (Ford Focus 05) + 5.37,3 Min.
9. Toshihiro Arai/Tony Sircombe (Subaru Impreza) + 7.22,8 Min. (1. PCWRC)
10. Ricardo Trivino/Checo Salom (Peugeot 206) 8.26,4 Min
wichtige Ausfälle:
WP 6: Stobart M-Sport: Luis Perez Companc/Jose Maria Volta (Ford Focus 04) Radaufhängung
WP 5: Subaru WRT: Chris Atkinson/Glenn MacNeall (Subaru Impreza 06)
WP 4: Ford WRT: Marcus Grönholm/Timo Rautiainen (Ford Focus 06): Unfall2 Kronos WRT: Xavier
WP 2: Pons/Carlos Del Barrio (Citroen Xsara) unbekannt |  |