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Kart: Schneider-Team geschlagen

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Blieb hinter zwei Amateur-Teams zurück: Team Dark Dog |
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| Die siebenjährige Dominanz des Teams rund um DTM-Star Bernd Schneider ist beendet. Mit einer souveränen Leistung sichert sich das Team Wertgrund - M.K. Groß den Sieg bei der Jubiläumsausgabe der 24 Stunden von Köln.
"Es ist einfach unglaublich, unsere Mannschaft hat eine großartige Leistung vollbracht, auf die wir zu recht stolz sein können", jubelte Hans Werner Wüst nach der Zieldurchfahrt. "Unser Plan ist von Anfang an aufgegangen. Unsere Fahrer, allen voran Jörg Hardt, haben keine Fehler gemacht und waren in Top-Form." Auch Franz Groß sprudelte förmlich über vor Freude. "Wir waren uns unserer Stärke bewusst, allerdings war es bis zum Sieg ein hartes Stück Arbeit."
Die vom Teammanager erwähnte harte Nuss hatte einen Namen und der lautete Race4u.de - Pietra Bier. Bis zur sprichwörtlich allerletzten Minute leistete die Mannschaft rund um Thomas Perschmann heftigste Gegenwehr, musste sich am Ende jedoch mit Platz zwei begnügen. "Es war ein sehr spannendes Rennen, dem wir über weite Strecken unseren Stempel aufdrücken konnten. Bis zum Schluss haben wir Druck gemacht, leider hat es dann doch nicht mehr ganz gereicht. Glückwunsch an die Sieger", kommentierte der Teammanager die zweite Position.
Platz drei und damit den letzten Podestplatz sicherte sich das Team Dark Dog von Bernd Schneider. Die Mannschaft des Mercedes-Werksfahrers hatte gleich in der Anfangsphase nach technischen Problemen entscheidenden Boden auf die Gegner verloren. Mit 16 Runden Rückstand startete das Star-Ensemble, dem unter anderem auch die DTM-Piloten Jamie Green und Bruno Spengler, sowie die BMW-Werksfahrer Jörg und Dirk Müller angehörten, eine grandiose Aufholjagd, die am Ende mit einem Podestplatz belohnt wurde. "Nach dem Pech am Anfang des Rennes gab es für uns nur noch eine Devise - Attacke! Mehr als Platz drei war allerdings nicht mehr möglich. Mein Glückwunsch gilt dem Siegerteam Wertgrund - M.K. Groß", zeigte sich Bernd Schneider als fairer Verlierer.
Auf Platz vier kam das DPR-Team ins Ziel. "Mein Team hat eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und sich so ein Top-Ergebnis sichern können", lobte Teammanager Holger Irion seine Fahrer und fügte an: "Mit ein wenig Glück wäre vielleicht sogar etwas mehr möglich gewesen."
Das Weber Team - Apollo Haus aus Bad Münstereifel kam als Fünfter ins Ziel. "Als reines Amateurteam sind wir mit dem fünften Platz hochzufrieden. Wir haben eine starke, kämpferische Leistung gezeigt und konnten unserer Möglichkeiten ausschöpfen", freute sich Teamchef Udo Weber im Ziel.
Abt-Sportsline, die zum ersten Mal in Köln am Start waren, kamen auf Position sechs ins Ziel. "Es war ein schwieriges Rennen, kleinere Probleme haben uns kurz aus dem Rhythmus gebracht. Mit unserer Platzierung sind wir deshalb auch nicht sehr glücklich. Kompliment an Günter Aberer, der ein großartige Veranstaltung organisiert hat", so DTM-Pilot Martin Tomczyk nach der Zieldurchfahrt. |  |