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RAID: Alle fünf Mercedes-Fahrzeuge erreichen Dakar

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Trotz Ausfall im Ziel: Kwikpower Mercedes-Benz |
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| Die gesamte Fahrzeugflotte von Kwikpower Mercedes Benz hat die senegalesische Hauptstadt Dakar erreicht, das Ziel der Rallye Dakar 2006. 16 Tage und rund 9000 Kilometer vom Startort Lissabon ins Ziel liegen hinter den fünf Mercedes-Benz-Fahrzeugen: dem M-Klasse-Rallyeprototypen und seiner Serviceflotte Renn-Unimog, Actros 6x6, Viano 4Matic und Mercedes-Benz M-Klasse. „Wir sind ein wenig enttäuscht, dass wir drei Tage vor Ende der Rallye aus dem Wettbewerb ausgeschieden sind“, sagt Ellen Lohr. „Aber wir sind gleichzeitig stolz, dass wir mit allen fünf Mercedes-Benz Fahrzeugen jetzt in Dakar eingefahren sind.“
Auf der zwölften von 15 Etappen war der Rallyeprototyp mit Radlagerschaden ausgeschieden. Zeitgleich fiel auch der Service-Unimog aus der Wertung. Dem besten aller möglichen Bergefahrzeuge war genau dieses Talent zum Verhängnis geworden. Weil er half, einen verunglückten LKW-Konkurrenten zu bergen und sich anschließend zu Ellen Lohr durchschlug, überschritt er das Zeitlimit für die Etappe.
Ellen Lohr: „Ingesamt ist unser Resümee sehr positiv. Wir haben im Premierenjahr fast drei Viertel der Distanz geschafft; und dies bei einer extrem harten Ausgabe der Wüstenrallye. Wie hart sie war, sieht man auch daran, dass bei den Autos lediglich 69 von 187 Startern das Ziel erreicht haben. Dass wir so weit gekommen sind, ist eine ausgezeichnete Leistung für ein neues und junges Team. Dabei haben wir an jedem Tag sehr viel gelernt, in Bezug auf das Rallyeauto, die Streckenkenntnis und unsere Serviceflotte. Auch für mich selbst war jeder Tag wichtig, denn ich habe zwar 20 Jahre Erfahrung als Rennfahrerin, stehe im Rallyesport aber noch am Anfang. Was auf Anhieb hervorragend funktioniert hat, ist die Zusammenarbeit mit meinem Beifahrer Detlef Ruf. Insgesamt haben alle Besatzungen in ihren Fahrzeugen einen guten Job gemacht. Dass der Service der der härtesten Rallye der Welt mindestens 50 Prozent des Erfolges ausmacht, hat sich voll bestätigt. Ohne den Renn-Unimog wären wir auf der sechsten Etappe ausgeschieden. Es tut mir für die Unimog-Crew unheimlich Leid, dass sie den verdienten Lohn – in Wertung anzukommen – nicht ernten konnte, weil sie anderen geholfen hat. Der Actros als die zentrale Werkstatt an den großen Servicepunkten hat die teils brutale Route über Steine, durch weichen Sand oder ausgewaschene Flussbetten genau so zuverlässig absolviert wie der Viano 4Matic und die Mercedes-Benz M-Klasse. Die gesamte Flotte von Mercedes-Benz hat ihre Offroad-Qualitäten unter schwierigsten Bedingungen unter Beweis gestellt.“ |  |