 |
RAID: Luc Alphand steht vor erstem Dakar-Sieg

|
 |
Spitzenreiter Alphand verteidigt Gesamtführung auf vorletzter Etappe |
 |
 |
 |
 |
| Mitsubishi-Pilot Luc Alphand ist nur einen Tag vor dem Ende der Rallye Dakar 2006 dem Gesamtsieg des Wüstenklassikers und damit seinem größten Erfolg im Marathon-Rallyesport einen entscheidenden Schritt näher gekommen. 8.933 Kilometer der härtesten Rallye der Welt sind absolviert, nur noch 110 Kilometer liegen vor den Teilnehmern. Auf der 14. der 15 Etappen zwischen den senegalesischen Städten Tambacounda und Dakar verteidigte Alphand seine Führung im Gesamtklassement vor Giniel de Villiers (Volkswagen). Der Franzose geht mit 17.53 Minuten Vorsprung in die kurze Schlussetappe, eine Schleife um den Zielort Dakar. Mit einer taktisch klugen Fahrt, bei der er dem hinter ihm gestarteten de Villiers auf Schritt und Tritt folgte, behielt Alphand große Teile seines an den beiden Vortagen jeweils mit Etappensiegen ausgebauten Zeitpolsters.
"Wir haben heute auf jedes Geräusch des Autos geachtet", so Alphand. "Doch der einzige haarige Moment war, als ich mich zusammen mit drei Volkswagen verfahren habe. Ab dann bin ich nur noch Giniel de Villiers gefolgt. Jetzt sind wir kurz vor dem Ziel. Ich hoffe, dass wir morgen viel zu feiern haben werden."
Unverändert auf Podiumskurs ist Nani Roma. Der Mitsubishi-Pilot, Dritter der Gesamtwertung, behielt seinen komfortablen Vorsprung auf Teamkollege Stéphane Peterhansel trotz eines Navigationsfehlers. Der Spanier hatte die Etappe am ersten von zwei Kontrollpunkten angeführt, büßte danach jedoch Zeit ein. "Wir haben uns einmal um 30 Kilometer verfahren, mussten den ganzen Weg zurückfahren und neu beginnen. Doch wir hatten zum Glück viel Luft nach hinten." |  |