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2006-01-13 23:44:02 - ks
RAID: Alphand untermauert Führungsposition

Auf Teilstück 13 zweiter Etappensieg in Folge für Luc Alphand
Mit seinem zweiten Tageserfolg hat Mitsubishi-Pilot Luc Alphand seine Gesamtführung bei der Rallye Dakar ausgebaut. Der Franzose sicherte sich nach seinem Etappensieg am Vortag auch auf dem 13. Teilstück von Labé (Guinea) nach Tambacounda (Senegal) im Mitsubishi Pajero Evolution die Bestzeit vor Carlos Sainz und Giniel de Villiers (beide Volkswagen). Alphand hatte die Spitzenposition beim Wüstenklassiker auf Etappe 12 übernommen, nachdem sein Teamkollege Stéphane Peterhansel nach vier Tagen Führungs durch einen Unfall und die dadurch nötige Reparatur auf Platz vier zurückfiel. Zwei Etappen vor Schluss beträgt der Vorsprung von Luc Alphand 22.13 Minuten auf seinen ärgsten Verfolger de Villiers.

"Es war ein Vorteil, heute die Piste zu eröffnen", so Alphand. "Wir waren gut unterwegs, waren aber unter Druck von Giniel de Villiers und wollte deshalb keine Fehler begehen. Jetzt haben wir für morgen eine gute Ausgangsposition, denn wir können Giniel vorbeilassen und ihm folgen."

Vor den letzten 744 Kilometern auf Zeit liegt Volkswagen mit dem Team Giniel de Villiers/Tina Thörner weiterhin auf dem zweiten Gesamtrang der Rallye Dakar, 22 Minuten hinter dem führenden Luc Alphand (Mitsubishi). Auf der 567 Kilometer langen Etappe von Labé in Guinea nach Tambacounda im Senegal unterstrichen drei Race Touareg auf den Plätzen zwei, drei und vier erneut das Potenzial des Volkswagen Prototypen mit 275 PS starkem TDI-Dieselmotor. Carlos Sainz wurde knapp geschlagen Zweiter vor Giniel de Villiers und Bruno Saby. Damit endete die über zwei Tage und insgesamt 1.439 Kilometer führende so genannte Marathon-Etappe mit stark eingeschränktem Service, den alle vier im Wettbewerb befindlichen Race Touareg perfekt überstanden. Die letzte lange Etappe über 634 Kilometer von Tambacounda nach Dakar nehmen am Samstag die vier Volkswagen Werkspiloten Giniel de Villiers, Mark Miller, Bruno Saby und Carlos Sainz von den Plätzen zwei, fünf, acht und elf der Gesamtwertung in Angriff. Am Sonntag folgt das traditionelle Show-down am Lac Rose.
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