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2005-10-30 00:21:47 - ju
WRC: Erst hatte Ford kein Glück …

Spielte Erdwall-Wippe: Toni Gardemeister
… und dann kam noch Pech dazu. Der zweite Tag der Rallye Catalunya-Costa Daurada war nicht gerade der Tag des Blue Oval. Daniel Sola flog eine Böschung runter und musste aufgeben, Toni Gardemeister blieb für 12 Minuten auf einem Erdwall stecken, Roman Kresta drehte sich und Mikko Hirvonen verlor wegen 20 Strafsekunden den dritten Gesamtrang. An der Spitze nichts Neues: Sebastien Loeb und Francois Duval steuern auf den zweiten Doppelsieg nach Deutschland zu. Um Rang drei kämpfen sensationell die beiden Privatiers Xavier Pons und Mikko Hirvonen.

Der Tag begann zunächst mit einem Abbruch: Entlang einer rund 300 Meter langen Geraden standen viel zu viele Zuschauer viel zu nah an der Strecke. Nach fünf Fahrzeugen wurde WP sieben gestoppt, die übrigen Fahrzeuge bekamen Zeiten zugewiesen. Eine Prüfung später war dann für den schnellsten Skoda-Mann Ende: Alexandre Bengue musste seinen Fabia mit einem Getriebeschaden abstellen. Gianluigi Galli markierte im Mitsubishi Lancer etwas überraschend die Bestzeit. Noch überraschender sein Ende, denn hinter dem Zielstrich haute der Italiener den Lancer tief in die Pampa, eine betonierte Bachüberquerung verhindert ein Vollbad.

In WP neun war es dann Daniel Sola, dessen bis dahin wirklich starke Leistung ebenfalls ein kaltverformtes Ende fand. Wie gestern Sarrazin, kam der Ford-Pilot ausgangs einer Linkskurve von der Straße ab und stürzte einen Abhang hinunter. Wie durch ein Wunder kam es nicht zum Überschlag.

In Prüfung zehn dann die Ford(t)setzung der tollkühnen Focus-Fahrer in ihren fliegenden Kisten. Zunächst machte Roman „Crahsta“ Kresta wieder seinem Namen alle Ehre, kreiselte von der Bahn, schlug zum Glück nirgendwo an, würgte aber den Motor ab und verlor rund 30 Sekunden. Noch schlimmer erwischte es Toni Gardemeister, dessen Fehlerquote normalerweise gering ausfällt. In einer engen Rechtskurve rutschte der Finne untersteuernd auf einen Erdwall. Positiv: Dieser verhinderte den Absturz in eine Schlucht. Negativ: Dieser verhinderte auch, daß nicht ein Rad Bodenkontakt hatte … Rund zwei Dutzend Zuschauer benötigten genauso viele Minuten, ehe Gardemeister weiterfahren konnte.

Auf der letzten Prüfung des Tages, WP 12, verabschiedete sich der Ventilator im Grönholm-Peugeot 307. Der Finne büßte zunächst „nur“ 37 Sekunden ein und verteidigte seinen dritten Gesamtrang. Doch auf der Verbindungsetappe danach kollabierte der Motor dann endgültig und Grönholm musste aufgeben.

Des einen Leid ist des anderen Freud: Auf einmal kämpfen Mikko Hirvonen in Jari Viitas privatem Ford Focus und OMV-Pilot Xavier Pons am Steuer des Kronos-Citroen um den dritten Rang. Auf der Strecke war der Finne etwas schneller, kassierte aber 20 Strafsekunden und rutschte acht Sekunden hinter Pons zurück.

Gesamtklassement nach 12 von 15 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroën Xsara/M) 2:49.17,5 Stunden
2. Duval/Smeets (Citroën Xsara/M) + 57,8 Sekunden
3. Pons/Julia (Citroën Xsara/M) + 2.53,6 Minuten
4. Hirvonen/Lehtinen (Ford Focus 03/M) + 3.01,3 Min.
5. Kresta/Tomanek (Ford Focus/M) + 3.17,5 Min.
6. Bernardi/Fortin (Peugeot 307) + 3.28,4 Min.
7. Warmbold/Orr (Ford Focus/M) + 4.36,0 Min.
8. Kopecky/Schovanek (Skoda Fabia) + 4.43,0 Min.
9. Atkinson/MacNeall (Subaru Impreza/P) + 5.11,4 Min.
10. Rovanperä/Pietiläinen (Mitsubishi Lancer/P) + 6.12,9 Min.
11. Schwarz/Wicha (Skoda Fabia/M) + 7.41,3 Min.
12. Sordo/Marti (Citroën C2) + 13.35,2 Min. (1. JWRC)
13. Gardemeister/Honkanen (Ford Focus/M) + 14.37,4 Min.
15. Solberg/Mills (Subaru Impreza/P) + 18.10,5 Min.
16. Katajamäki/Alanne (Suzuki Ignis) + 18.44,4 Min.
M= Michelin, P=Pirelli

wichtige Ausfälle:
nach WP 12: Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307/P) Motor
WP 10: Sola/Amigo (Ford Focus/M) Unfall
nach WP 8: Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer/P) Unfall
WP 8: Bengue/Escudero (Skoda Fabia/M) Getriebe
WP 6: Sarrazin/Giraudet (Subaru Impreza/P) Unfall
WP 3: Solberg/Mills (Subaru Impreza/P) Unfall


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