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WRC: Tag 1 wie immer „calm“

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Ford-Mann Toni Gardemeister ist nach dem ersten Tag "Best of the rest" |
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| Im Wörterbuch steht geschrieben: „calm“ bedeutet ruhig, Ruhe, Stille oder Flaute. In der Rallyesprache bedeuten diese vier Buchstaben Citroën – Asphalt – Loeb – Michelin. Dieses Viererpaket war einmal mehr unschlagbar am ersten Tag der Korsika-Rallye, dem 14. von 16 Läufen zur Weltmeisterschaft in diesem Jahr. Loeb markierte alle vier möglichen Bestzeiten und führt mit 41,3 Sekunden vor seinem Teamkollegen Francois Duval. Nur noch Toni Gardemeister als Dritter liegt unter einer Minute zurück.
„Sebastien Bonaparte“ legte vom ersten Meter an sein gewohntes Tempo an den Tag und distanzierte die Konkurrenz. Marcus Grönholm versuchte im Pirelli-bereiften Peugeot 307 Schritt zu halten, war aber chancenlos. Zunächst noch Zweiter, rutschte der Finne nach WP vier auf Rang vier zurück. Auf der Verbindungsetappe zum abendlichen Ziel quittierte dann das Getriebe den Dienst und Grönholm musste aufgeben.
Auch Teamkollege Nicolas Bernardi, der Markko Märtin im zweiten Werks-Peugeot vertritt, klagte über Probleme mit dem neuen Getriebe. „Für die zweite Etappe bauen wir wieder auf das alte zurück. Eigentlich hatten wir uns Vorteile vom neuen Bauteil erhofft, aber das hat leider nicht funktioniert“, ärgerte sich Bernardi. In der Marken-WM ist damit so gut wie die Entscheidung gefallen, denn Citroën wird Peugeot nach Korsika uneinholbar entwischen.
Einen starken ersten Tag hatte Fords Toni Gardemeister als so genannter „Best of the Rest“. Der Finne konnte sich vor dem Subaru-Duo Petter Solberg und Stephane Sarrazin behaupten. Gut unterwegs war auch Ford-Privatier Daniel Sola als Sechster, der deutlich schneller als Werksfahrer Roman Kresta war.
Auf Marken-WM-Kurs ist Alexandre Bengue mit dem Skoda Fabia als Achter, gefolgt von Xavier Pons im Kronos-Citroën Xsara. Pons: „Wir hatten einen Dreher auf der ersten Prüfung und dadurch sicher 20 Sekunden verloren. Danach lief es einfach immer besser. Ich war immer davon überzeugt, dass wir auf Asphalt mit dem Citroën sehr schnell sein können. Jetzt zeigen wir das auch.“ Und auf WM-Punkte fehlen lediglich 23 Sekunden.
Während der Mitsubishi Lancer auf Schotter mittlerweile den Anschluss an Citroën, Peugeot, Ford und Subaru geschafft hat, fahren die Japaner auf Asphalt weiter hinterher. Gigi Galli ist Zehnter, Harri Rovanperä 12. Dazwischen liegt Anthony Warmbold mit einem weiteren Werks-Ford Focus. Nur acht Sekunden hinter Rovanperä liegt der Deutsche Armin Schwarz. Der ehemalige Asphalt-König Panizzi klagte über Reifen- und Bremsenprobleme uns ist nur 16.
Vielleicht kommt ja auf den nächsten beiden Etappen noch etwas Spannung auf. Wetteränderungen, Fahrfehler oder einfach nur technische Probleme könnten vielleicht für etwas mehr Spannung an der Spitze sorgen. Denn „calm“ bedeutet auch in der Variation „the calm before the storm“: Die Ruhe vor Sturm!
Gesamtklassement nach 4 von 12 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroën Xsara/M) 1:14.20,3 Stunden
2. Duval/Smeets (Citroën Xsara/M) + 41,3 Sekunden
3. Gardemeister/Honkanen (Ford Focus/M) + 57,7 Sek.
4. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza/P) + 1.07,0 Minuten
5. Sarrazin/Giraudet (Subaru Impreza/P) + 1.19,4 Min.
6. Sola/Amigo (Ford Focus/M) + 1.24,5 Min.
7. Kresta/Tomanek (Ford Focus/M) + 2.18,3 Min.
8. Bengue/Escudero (Skoda Fabia/M) + 2.20,5 Min.
9. Pons/del Barrio (Citroën Xsara/M) + 2.41,6 Min.
10. Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer/P) + 2.48,1 Min.
11. Warmbold/Orr (Ford Focus/M) + 3.10,4 Min.
12. Rovanperä/Pietiläinen (Mitsubishi Lancer/P) + 3.23,6 Min.
13. Schwarz/Wicha (Skoda Fabia/M) + 3.31,6 Min.
14. Bernardi/Fortin (Peugeot 307) + 3.59,3 Min.
16. Panizzi/Panizzi (Mitsubishi Lancer/P) + 4.59,4 Min.
18. Sordo/Marti (Citroën C2) + 5.42,7 Min. (1. JWRC)
20. Meeke/Patterson (Citroën C2) + 6.09,5 Min.
21. Baldacci/Bernacchini (Fiat Punto) + 7.17,7 Min.
22. Katajamäki/Allane (Suzuki Ignis) + 8.49,0 Min.
23. Betti/Agnese (Renault Clio) + 8.54,1 Min.
M= Michelin, P=Pirelli
wichtige Ausfälle:
nach WP 4: Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307/P) Getriebe
WP 2: Atkinson/MacNeall (Subaru Impreza/P) Getriebe
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