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2005-10-17 19:21:47 - ks
ALMS: Sieg für den Porsche RS Spyder beim ersten Renn-Einsatz

Klassensieg und 5. im Gesamt: Der Porsche RS Spyder
Der neue Porsche RS Spyder hat die erste Bewährungsprobe bestanden. Sascha Maassen (Belgien) und Lucas Luhr (Monaco) fuhren den von Penske-Motorsports eingesetzten Sport-Prototyp zum Sieg in der LMP2-Klasse beim Vierstunden-Rennen auf dem Laguna Seca Raceway (USA). Sascha Maassen, der aus der fünften Position gestartet war, stieß mit dem RS Spyder in der ersten Stunde bis auf den zweiten Gesamtplatz vor und konnte die Rundenzeiten der reglementsbedingt leistungsstärkeren LMP1-Fahrzeuge mitgehen.

Nach drei Stunden übergab der gebürtige Aachener, in der LMP2-Klasse in Führung liegend, das Lenkrad an Lucas Luhr. Dieser beendete das Renndebüt des RS Spyder mit dem sicheren Klassensieg. Unterbrochen wurde die Fahrt der beiden Porsche-Werkspiloten lediglich durch vier Routine-Boxenstopps, bei denen getankt und die Räder gewechselt wurden.

Erfolg auch in der GT2-Kategorie für seriennahe Sportwagen: Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Long (USA) sicherten sich mit ihrem fünften Klassensieg in dieser Saison die ALMS-Fahrer- und zugleich die Team-Meisterschaft für Petersen Motorsports-White Lightning Racing.

Sascha Maasen: „Ich habe es genossen, mit den starken LMP1-Fahrzeugen mithalten zu können. Aber ich war erleichtert, als ich nach drei Stunden den RS Spyder an Lucas übergeben konnte. Nicht nur, dass mir einmal jemand fast in das Auto gerutscht wäre; auch die hohen Querbeschleunigungen haben meinem Nacken gegen Ende erheblich zugesetzt. Penske Motorsports lieferte einen makellosen Job ab. Für diese Mannschaft war schließlich alles neu – vom Fahrzeug über die Boxenstrategie bis zur Fahrt in der Dunkelheit. Ich bin mit dem Ergebnis sehr glücklich“.

Lucas Luhr: „ Bisher bin ich in Laguna Seca nur mit geschlossenen Fahrzeugen gefahren. Ich gebe zu, diese Strecke gehörte nicht zu meinen Favoriten. Aber hier mit Porsche in einem offenen Sport-Prototypen zu gewinnen ist wunderbar“.

Jörg Bergmeister: „Wir haben das ganze Jahr über unser Auto immer auf die ganze Renndistanz abgestimmt und nie speziell auf das Zeittraining. Das hat sich ausgezahlt. Am Anfang des Rennens fuhren wir heute auf Ankommen, aber als wir 70 Prozent der Distanz zurückgelegt hatten, waren wir unseres Titels sicher und konnten unbeschwert attackieren“.


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