Rainer Klockenhoff gewann auf dem Nürburgring die Meisterschaft in der HTGT um die paragon-Trophy. Der Bad Schwalbacher sicherte sich den Gesamterfolg in der Serie für historische Tourenwagen und GT bis 1965 in seinem Mini Cooper S. Beim traditionellen Saisonfinale genügten dem 62-Jährigen zwei zweite Plätze zum großen Erfolg. Damit geht der Titel zum zweiten Mal in Folge an das Mini Mania-Team aus Neuenkruge. „Es gehört natürlich Glück dazu“, gab sich der frisch gekürte HTGT-Champion bescheiden. „Ich habe nichts anders gemacht als im letzten Jahr, aber diesmal hat es zum Titel gereicht.“
Den Platz des Vizemeisters sicherte sich Reinhold Gröpper (Paderborn) im Ford Mustang. Der 49-Jährige musste sich wie der neue Meister mit zwei zweiten Plätzen begnügen. Insgesamt starteten 80 Fahrer zum Finale einer der populärsten historischen Rennserien. Den Gesamtsieg sicherten sich Stephen Perry (Hockenheim) und Norbert Gross (Dossenheim) im Ford Falcon Sprint. Die Rennen der kleinen Division bis 1,6 Liter Hubraum sicherte sich Rainer Schwedt (Riegelsberg) im Ford Lotus Cortina.
Die Entscheidung in der HTGT um die paragon-Trophy blieb spannend bis zur letzten Runde. Im ersten Rennen hätte Rainer Klockenhoff beinahe schon in der ersten Kurve verloren. Eine von ihm nicht verschuldete Kollision warf ihn weit zurück. Letztlich profitierte er vom Pech seines Mini-Cooper-Kollegen Herbert Wein (Mainz), der nach einem Reifenschaden an die Box musste. Somit konnte Klockenhoff die Punkte für den zweiten Platz einstreichen.
Im zweiten Rennen führte er bis zur letzten Runde. Doch im letzten Umlauf verbremste sich Klockenhoff eingangs der Mercedes-Arena und machte den Weg für Gerhard Schwing frei. Der Herner feierte seinen zweiten Klassensieg.
Freuen kann sich aber auch der Vizemeister Reinhold Gröpper. Er sicherte sich mit seinem Ford Mustang 302 (1969) den Gesamtsieg in der historische FIA-Tourenwagen-Europameisterschaft für Fahrzeuge bis 1971.