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VLN: Der besondere Reiz des „Schinkenrennens“

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Start frei... zum 30. DMV-Münsterlandpokal am 22. Oktober |
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| Am 22. Oktober 2005 wird es in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring westfälisch. Der 30. DMV-Münsterlandpokal wird von den Teilnehmern gerne als „Schinkenrennen“ bezeichnet, denn hier lohnt es sich besonders, erfolgreich zu sein.
In der langen Geschichte der Uni-Stadt Münster ist der Kiepenkerl fest verankert, der mit seinem geflochtenen Tragekorb (Kiepe) auf dem Rücken, die umliegenden Dorfschaften mit Lebensmitteln versorgte. Zur festen Ausstattung dieses vorzeitlichen Logistikunternehmers gehörten neben seiner Kiepe auch der Krückstock (Gehstock), die Holschken (Holzschuhe), die damals übliche Piepe (eine lange Pfeife) und ein meist blaues Hemd mit rotem Halstuch.
Nur wenige Jahre nachdem die Langstreckenmeisterschaft 1977 ins Leben gerufen wurde, der MSC Münster gehört zu den Gründungsmitgliedern der Serie, kam die Idee auf, die westfälische Tradition in den Motorsport einzubeziehen. Hans Riering, damals 1. Vorsitzender des Clubs, übernahm in den Anfängen als Kiepenkerl verkleidet die Siegerehrung und überreichte den Siegern echte westfälische Schinken als Trophäe. Auch wenn die Pokalvergabe mittlerweile in ziviler Kleidung stattfindet, hat der MSC Münster an einer Tradition festgehalten. Jeder Sieger einer Klasse mit mindestens fünf Teilnehmern erhält noch heute einen echten westfälischen, luftgetrockneten Schinken. Die Teilnehmer danken es dem Veranstalter.
Übrigens ist der DMV-Münsterlandpokal in diesem Jahr nicht wie gewohnt der Saisonabschluss. Das Finale der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 5. November statt. Das 30. DMV-4-Stunden Rennen der Renngemeinschaft Düren e.V. DMV musste im April aufgrund von Schneefall abgesagt werden und wird Anfang November nachgeholt. |  |