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WRC: Subaru übernimmt die Spitze beim Heimspiel

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Starker erster Tag von Chris Atkinson im Subaru Impreza |
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| Für den japanischen WM-Lauf hatten sich Petter Solberg und Chris Atkinson viel vorgenommen. Und den Worten folgten Taten, denn die erste Etappe vom 13. Lauf wurde von den beiden Subaru-Piloten dominiert. Nach neun von 26 Wertungsprüfungen führt Solberg mit 22,9 Sekunden vor Sebastien Loeb (Citroen Xsara) und mit 34,5 Sekunden auf Marcus Grönholm (Peugeot 307). Teamkollege Atkinson, der zeitweise führte, ist vierter.
Nach seiner Bestzeit gestern im Shakedown markierte der Australier auch in der Auftaktprüfung die schnellste Zeit. Loeb, Solberg und Grönholm waren zwar als erste drei Starter etwas benachteiligt, aber zumindest Letztgenannte verloren nur unerheblich Zeit gegenüber Atkinson. Loeb büßte dagegen 9,2 Sekunden ein und wurde nur 12!
In WP zwei meldete sich Loeb trotz seiner Rolle als Strassenfegers eindrucksvoll mit einer Bestzeit zurück, sicherlich auch aufgrund des Frustes von der vorherigen Prüfung. Solberg war zeitgleich schnellster und übernahm die Führung vor Atkinson. Doch der Australier, der die Rallye Japan bereits aus der Asien-Pazifik-Meisterschaft kennt, nutzte in der 50,6 Kilometer langen Prüfung „Kunneywa“ (WP 3) erneut seine Ortskenntnisse, zeigte der Konkurrenz wieder das Heck und stürmte an die Spitze zurück.
In WP vier markierte Solberg seine zweite Bestzeit und wechselte mit Atkinson erneut den Platz an der Sonne. Zur Mittagspause folgten Grönholm und Loeb, der sich bereits 25 Sekunden auf Solberg eingefangen hatte.
In keiner der Nachmittagsprüfungen war der Norweger dann Schnellster, doch die Führung musste der Weltmeister von 2003 nicht mehr abgeben. Und auch der Abstand zu Loeb blieb konstant. Der Franzose zog allerdings an Grönholm und Atkinson vorbei. Der 25jährige Australier profitierte nachmittags nicht mehr so sehr von seinen Ortskenntnissen. Und nach diversen Unfällen im Verlauf der Saison hatte die Teamleitung auch um etwas mehr Vorsicht gebeten, schließlich liegt die Prodrive-Truppe in der Marken-WM nur noch knapp hinter Ford zurück.
Zu den positiven Überraschungen des ersten Tages zählen Mikko Hirvonen und Anthony Warmbold. Der Finne am Volant des Skoda Fabia konnte das Tempo der Spitze mitgehen, verunfallte dann aber in der siebten Prüfung und musste aufgeben. In der gleichen Prüfung parkte Warmbold kurz, denn der Deutsche hatte aus dem Bereich des Vorderwagens Geräusche vernommen. Rund drei Minuten gingen verloren und in seiner Staubfahne verlor auch noch der arme Atkinson Zeit. Warmbold war lange Zeit bester Ford-Pilot, denn Toni Gardemeister haderte mit dem Aufschrieb („Wir haben viel zu schnell aufgeschrieben“) und Roman Kresta konnte nicht schneller.
Gut unterwegs waren auf den ersten neun Prüfungen auch die Mitsubishi-Piloten Harri Rovanperä und Gianluigi Galli, welches die Plätze fünf und sechs bestätigen. Beide markierten sogar je eine Bestzeit, Galli büßte darüber hinaus bei einem Dreher aber rund 30 Sekunden ein. Nicht mehr dabei ist Ford-Privatier Dani Sola. Der Spanier musste sein Fahrzeug nach Reifenschäden und als Folge beschädigten Felgen vor der neunten Prüfung abstellen.
Gesamtklassement nach 9 von 26 Wertungsprüfungen:
1. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza/P) 1:31.20,2 Stunden
2. Loeb/Elena (Citroën Xsara/M) + 22,9 Sekunden
3. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307/P) + 34,5 Sek.
4. Atkinson/MacNeall (Subaru Impreza/P) + 1.36,6 Minuten
5. Rovanperä/Pietiläinen (Mitsubishi Lancer/P) + 1.54,2 Min.
6. Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer/P) + 2.10,7 Min.
7. Duval/Smeets (Citroën Xsara/M) + 2.11,9 Min.
8. Kresta/Mozny (Ford Focus/M) + 2.50,6 Min.
9. Gardemeister/Honkanen (Ford Focus/M) + 2.53,4 Min.
10. Carlsson/Andersson (Peugeot 307/P) + 3.14,4 Min.
11. Warmbold/Orr (Ford Focus/M) + 5.18,4 Min.
12. Schwarz/Wicha (Skoda Fabia/M) + 6.17,0 Min.
13. Panizzi/Panizzi (Mitsubishi Lancer/P) + 7.10,8 Min.
14. Nutahara/Hayashi (Mitsubishi Lancer) + 10.46,1 Min. (1. PCWRC)
M= Michelin, P=Pirelli
wichtige Ausfälle:
vor WP 9: Pons/Julia (Citroen Xsara) Felgen
WP 7: Hirvonen/Lehtinen (Skoda Fabia/M) Unfall
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