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2005-09-19 21:10:20 - ju
Rallye nat.: Spätsommerlicher Sommer-Sieg

Armin Sommer siegte im Lebacher Land
Die 1. ADAC-Rallye Lebacher Land wurde ein voller Erfolg, zumal mit 70 Teams deutlich mehr als erwartet über die Startrampe rollten. Drei jeweils doppelt gefahrene selektive Wertungsprüfungen, davon eine über sieben Kilometer, sorgten für Begeisterung bei Fahrern und Fans. Subaru-Pilot Armin Sommer sicherte sich den Gesamtsieg, wenn auch knapp und erst auf den letzten Metern. Aber nach vielen zweiten und dritten Plätzen im Verlauf der Saison klappte es dann doch noch im „Spät-Sommer“.

Top-Favorit Frank Reiter strandete bereits vor der ersten Prüfung: Die Benzinpumpe quittierte am FINA-BMW M3 den Dienst. Reiter konnte sein erneutes Pech mit der Technik nicht fassen. Und nachdem es „Dinosaurier“ Petter Schillo mit seinem Ford Escort MkI auf den ersten beiden Prüfungen zu vorsichtig anging, blieb der Zweikampf Sommer gegen Willi Stumpf im Rothmans-BMW M3.

Nach jeweils zwei Bestzeiten – in Prüfung fünf war Schillo einen Hauch schneller – trennten Sommer und Stumpf nur 0,6 Sekunden vor der letzten Prüfung. Oberehe-Sieger Stumpf war 1,2 Sekunden schneller und war eigentlich der Sieger, hätte er nicht für einen Frühstart zehn Strafsekunden bekommen … Somit kam dann Sommer doch noch zu seinem Sieg mit dem rund 350 Kilogramm schwereren Sauer-Impreza WRX STi gegenüber dem BMW M3.

Einen möglichen dritten Gesamtrang verpasste der „Dinosaurier“, nachdem Schillo in der letzten WP kurz von der Strecke abkam, eine Minute verlor und auf Gesamtrang neun abrutschte. Der bereits als Saarlandmeister feststehende Lars Mysliwietz fuhr somit im Gruppe N-Honda Civic noch aufs Treppchen. Vierter wurde Dieter Reiland, der nach zuletzt zehn (!) Ausfällen erstmals wieder ins Ziel kam!

Um den fünften Gesamtrang kämpften die drei schnellsten Teams aus der Gruppe H bis 2000 ccm. Am Ende hatte Michael Herresthal im Ex-Hohloch-Ford Escort MkII die Nase knapp vorn vor den beiden Peugeot 306-Piloten Stefan Malter und Uwe Gropp. In der Gruppe H bis 1600 ccm siegte Jürgen Schuhmacher, nachdem Frank Schmeer vergas, die letzte Zeitkontrolle anzufahren. Bei den 1300er setzte Sven Langenfeld seinen Suzuki Swift in den Graben, so daß Markenkollege Hans-Peter Enzweiler zum Klassensieg kam.

Gesamtklassement nach 6 Wertungsprüfungen:
gestartet: 70, gewertet: 46
1. Sommer/Lauck (Subaru Impreza) 22.10,1 Minuten (1. F/N über 3000 ccm)
2. Stumpf/Stumpf (BMW M3) + 8,2 Sekunden (1. H bis 3000 ccm)
3. Mysliwietz/Schumacher (Honda Civic Type-R) + 40,9 Sek. (1. F/N bis 2000 ccm)
4. Reiland/Reiland (Mitsubishi Galant) + 1.05,6 Minuten (1. H über 3000 ccm)
5. Herresthal/Geiges (Ford Escort RS 2000) + 1.20,7 Min. (1. H bis 2000 ccm)
6. Malter/Schuh (Peugeot 306) + 1.22,9 Min.
7. Gropp/Kesselring (Peugeot 306) + 1.33,4 Min.
8. Hohloch/Hohloch (BMW M3) + 1.34,2 Min.
9. Schillo/Schillo (Ford Escort MkI) + 1.43,5 Min.
10. Konrath/Ternes (Opel Kadett) + 1.57,3 Min.
16. Schuhmacher/Christ (VW Golf Gti) + 2.45,1 Min. (1. H bis 1600 ccm)
17. Pütz/Juchmes (Citroen Saxo) + 2.50,4 (1. F/N bis 1600 ccm)
18, Römpert/Haag (Ford Escort RS 2000) + 2.56,9 Min. (1. Youngtimer)
26. Gräf/Gräf (Audi A3 Turbo) + 3.41,8 Min. (1. G3)
30. Enzweiler/Enzweiler (Suzuki Swift) + 4.05,2 Min. (1. H bis 1300 ccm)
37. Linnig/Fandel (Honda Civic) + 4.48,8 Min. (1. G2)

wichtige Ausfälle:
nach WP 6: Schmeer/Bender (VW Golf GTi) letzte ZK verpaßt
WP 5: R.Bastuck/Kölbach (Honda Civic) Unfall
WP 5: Pe.Palmer/Pa.Palmer (VW Golf GTi) Unfall
nach WP 3: Bus/Eul (VW Golf GTi) Keilriemen
WP 3: S.Langenfeld/Anthony (Suzuki Swift) Unfall
WP 2: Alzenberger/Schneider (Citroen Saxo) Unfall
vor WP 1: Reiter/Fegert (BMW M3) Benzinpumpe
WP-Bestzeiten:
Stumpf 3; Sommer 2; Schillo 1.




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