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WRC: Am zweiten Tag war für Loeb Schluss mit lustig

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Wohl kein vierter GB-Sieg in Folge für Petter Solberg |
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| Sechs Wertungsprüfungen in den walisischen Wäldern – sechs Mal war Sebastien Loeb der Schnellste. Nur auf der letzten Prüfung des Tages, der Super Special, konnte Mark Higgins im privaten Eddie Stobbart-Ford Focus die Bestzeit markieren. Petter „Hollywood“ Solberg hatte sich das Drehbuch für den zweiten Tag bei der Rally Great Britain sicherlich anders vorgestellt. Doch statt Eroberung der Spitze gab es mehr den Untergang der Hoffnungen auf den vierten Sieg in Folge.
Mit rund 45 Sekunden Vorsprung nimmt Citroëns Loeb morgen die letzte Etappe in Angriff. Ein beruhigendes Polster für einen Ausnahmeathleten wie den ehemaligen Bodenturner. Auf den letzten vier Prüfungen dürfte nur noch ein Wunder den ersten Loeb-Sieg auf der Insel verhindern und seinen zweiten WM-Titel gefährden.
Pech hatte Harri Rovanperä, dessen bislang grandiose Leistung von einem Getriebedefekt auf der zwölften Prüfung gebremst wurde. Der Finne verlor rund 30 Sekunden und den dritten Rang an Landsmann Marcus Grönholm im besten Peugeot. Der letzte Tag verspricht viel Spannung um Rang vier, denn Rovanperä und Francois Duval im zweiten Citroën Xsara sind nur durch 0,7 Sekunden getrennt.
Markko Märtin, der als einziger Fahrer bislang bei allen diesjährigen WRC-Läufen gepunktet hat, schob sich auf Rang sechs vor. Mit allerdings einer halben Minute Rückstand auf Rovanperä. Es folgen Gianluigi Galli im zweiten Mitsubishi, der seine erste RAC-Rally bestreitet, sowie Citroën-Privatier Manfred Stohl.
Stark gebeutelt wurde das Ford-Team. Blue Oval-Leader Toni Gardemeister durfte zur zweiten Etappe nicht mehr antreten, da nach dem Etappenziel gestern Abend ein Untergewicht von vier Kilogramm ermittelt worden war. Teamkollege Henning Solberg haute seinen Focus gleich in der Auftaktprüfung in die Botanik und rutschte auf Rang 14 ab. Roman Kresta im dritten Ford liegt zwar auf Rang neun, mit 36 Sekunden Rückstand auf Stohl sieht es jedoch schlecht aus mit einem WM-Zähler für die Fahrer-Wertung.
Als zehnter und elfter liegen mit Mark Higgins und Colin McRae (Skoda Fabia) die beiden besten Briten dicht zusammen. Schotte McRae brilliert mit dem Fabia, fährt flotte Zeiten und liegt mit unter vier Minuten Rückstand auf Loeb so gut wie schon lange kein Skoda mehr in der Rallye-WM.
Das OMV World Rally Team konnte mit dem zweiten Tag zufrieden sein. Manfred Stohl liegt als achter auf WM-Zähler Kurs. Und auch Xavier Pons, von vielen Reifenschäden gebeutelt, ist noch mit dabei. Der Österreicher Stohl hatte seine Ankündigung wahr gemacht, am zweiten Tag voll zu attackieren. Das Resultat: Stohl verbesserte sich um drei Ränge auf Platz acht und liegt damit in den Punkterängen. Der 33jährige ist somit vor Mark Higgins bester Privatier. Nach drei Reifenschäden am Freitag blieb Pons auch heute nicht verschont. Gleich auf der ersten WP des Tages musste der Spanier wechseln. Eine Prüfung später starb der Motor ab.
Gesamtklassement nach 13 von 17 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroën Xsara/M) 2:15.12,7 Stunden
2. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza/P) + 44,7 Sekunden
3. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307/P) + 1.29,8 Minuten
4. Duval/Smeets (Citroën Xsara/M) + 1.53,2 Min.
5. Rovanperä/Pietiläinen (Mitsubishi Lancer/P) + 1.53,9 Min.
6. Märtin/Park (Peugeot 307/P) + 2.24,4 Min.
7. Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer/P) + 2.44,2 Min.
8. Stohl/Minor (Citroën Xsara/M) + 3.01,3 Min.
9. Kresta/Mozny (Ford Focus/M) + 3.37,9 Min.
10. Higgins/Thomas (Ford Focus) + 3.50,1 Min.
11. McRae/Grist (Skoda Fabia/M) + 3.51,5 Min.
12. Meeke/Patterson (Subaru Impreza) + 3.57,5 Min.
13. Warmbold/Orr (Ford Focus) + 4.10,4 Min.
14. H.Solberg/Menkerud (Ford Focus/M) + 4.29,9 Min.
15. Pons/Julia (Citroen Xsara) + 4.40,3 Min.
16. Latvala/Antilla (Ford Focus) + 5.48,1 Min.
18. Schwarz/Wicha (Skoda Fabia) + 7.35,2 Min.
M= Michelin, P=Pirelli
wichtige Ausfälle:
WP 7: Atkinson/MacNeall (Subaru Impreza/P) Unfall
nach WP 6: Gardemeister/Honkanen (Ford Focus/M) Ausschluss (Untergewicht)
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