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Rallye nat.: Rainer ganz keck zum Volvo-Gesamtsieg

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Volvo-Gesamtsieg im Bierparadies durch Rainer Keck |
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| Was wäre der deutsche Rallyesport ohne den BMW 318iS-Cup und den Volvo Original Cup (VOC)? Überall, wo diese beiden Serien auftauchen, schnalzen die Fans mit der Zunge. Motorsport vom Feinsten für ein äußerst kleines Budget, wobei der Spaßfaktor ganz gross geschrieben wird. Das etablierte, moderne oder gar allradgetriebene Wettbewerber am liebsten gebügelt werden, ist ein offenes Geheimnis beider Serien.
Der Gesamtsieg von Rainer Keck bei der 4. ADAC-Bierparadies-Rallye zählt mit Sicherheit zu den Sternstunden des Deutschen VOC. Schade, daß aufgrund der parallel laufenden Rallies in Hungen und Grünhain nur wenige Fans Zeugen des Volvo-Sieges wurden.
Direkt im Anschluss an die Rallye Warsteiner Land nahmen 35 Teams den zweiten Schotter-Event unter die Räder. Und der Gesamtsieger vom ersten Lauf, Michael Bieg, markierte im Opel Ascona auch gleich die erste Bestzeit. Doch damit war das Pulver des Piloten der Renngemeinschaft Oberberg verschossen, bis zur Zielrampe sollte ihm Rainer Keck fast 25 Sekunden abnehmen.
Der Volvo-Pilot aus Olfen war sowohl auf der zweiten als auch auf der dritten Prüfung jeweils Schnellster. Einzig Michael Path aus dem hohen Norden konnte das Tempo im Audi 90 Quattro mitgehen. Doch 12 Sekunden Differenz vor der letzten WP waren auch für den Mann vom MC Baltic zu viel.
Apropos hoher Norden: Im Kampf um den Sieg bei den 1600ern behielt Frank Nolting im Opel Corsa knapp die Oberhand gegenüber dem hessischen Toyota Corolla-Piloten Karsten Säckl. Nolting markierte sogar auf der Finalprüfung die Gesamtbestzeit (!) vor Säckl und Path! Im Gesamtklassement konnten die beiden auf die Ränge sieben und acht vorfahren.
Gesamtklassement 4. ADAC-Bierparadies-Rallye nach 4 Wertungsprüfungen:
gestartet: 35 gewertet: 32 nicht gewertet: 3
1. Keck/Treder (Volvo 244) 21.05,1 Minuten (1. F/N bis 3000 ccm)
2. Path/Markmann (Audi 90 Quattro) + 8,9 Sekunden
3. Sindermann/Sindermann (Renault R5) + 22,6 Sek. (1. H bis 2000 ccm)
4. Bieg/Birkholz (Opel Ascona) + 24,4 Sek.
5. Homuth/Knöbel (Volvo 242) + 25,5 Sek.
6. Hirsch/Vohl (Ford Escort Cosworth) + 26,1 Sek. (1. H über 3000 ccm)
7. Nolting/Riepe (Opel Corsa) + 33,7 Sek. (1. H bis 1600 ccm)
8. Säckl/Brandt (Toyota Corolla AE 86) + 38,8 Sek.
9. Achen/Steichen (BMW 318iS) + 48,4 Sek. (1. N/F bis 2000 ccm)
10. Werner/Grossmann (Opel Kadett C Coupé) + 52,2 Sek. (1. Youngtimer)
WP-Bestzeiten:
Keck 2; Bieg und Nolting je 1.
wichtige Ausfälle:
nach WP 2: Gücker/Dickel (Opel Ascona)
WP 2: Schackenberg/Klemme (VW Golf GTi)
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