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WRC: Bürgermeister Boullion im Rallyetempo durch die eigene Stadt

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Klaus Boullion freut sich auf den Start mit Lars Mysliwietz |
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| Bei der OMV ADAC-Rallye Deutschland, dem elften Lauf zur Weltmeisterschaft, wird der sportbegeisterte Bürgermeister aus St. Wendel, Klaus Boullion, als Beifahrer mit dem saarländischen Piloten Lars Mysliwietz an den Start gehen. Während der Veranstaltungstage vom 24. bis 28. August hat Klaus Boullion damit die Möglichkeit, den WM-Lauf in seiner eigenen Gemeinde aus Perspektive des Co-Piloten zu betrachten.
Klaus Boullion hatte bereits im vergangenen Jahr die Möglichkeit genutzt, mit Lars Mysliwietz die Rallye St. Wendeler Land zu bestreiten. Beide Piloten konnten bei dem letzten Lauf zur Saarländischen Rallye Meisterschaft die notwendigen Punkte sammeln, um das Championat für sich zu entscheiden.
„Ich freue mich schon riesig auf dieses Rallye-Fest in unserer Region, dem schönen St. Wendeler Land, und bin gespannt auf die neue Perspektive im Rallye-Auto. Die Zusammenarbeit mit Lars im vergangenen Jahr war schon sehr erfolgreich und hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht. Daher nehme ich die Herausforderung bei einem WM-Lauf in der eigenen Heimat mit dabei zu sein sehr gerne an“, erklärte Boullion bei einer gemeinsamen Teambesprechung.
Zahlreiche logistische Aufgaben gilt es für das ADAC Saarland Rallye Team noch bis zur Veranstaltung zu erledigen. Angefangen von der Vorbereitung des Fahrzeugs, der Präsentation im Servicepark, das Erledigen von PR-Gesprächen bis hin zu einem minutiösen Zeitplan, der die komplette Veranstaltung umfasst. „Schon viele Wochen vor einem solchen WM-Lauf beginnt für uns die Arbeit. Aber es macht in einem solchen Team wie bei uns richtig Spaß. Jeder packt mit an und ist mit Leib und Seele dabei. Der erste richtige Höhepunkt, bei dem man richtiges Kribbeln im Bauch bekommt, ist die Team-Präsentation in Trier. Tausende von Besuchern werden dieses Spektakel wieder miterleben“, erklärt Lars vor dem Event.
Die erste sportliche Herausforderung für beide Piloten stellt am Freitagmorgen die Wertungsprüfung „Ruwertal“ dar, die mit 27 km eine der Längsten ist. „Wenn wir diese Prüfung gut überstanden haben, kann eigentlich nicht mehr viel passieren“, meint Mysliwietz. „Ich erwarte schon sehnsüchtig den Showdown am Samstag und Sonntag in meiner Heimatstadt“, fügt Boullion hinzu. „Als Bürgermeister kann man – so glaub ich – kaum was Tolleres erleben, als selbst bei diesem Motorsport-Highlight mit im Auto zu sitzen und die tausende Zuschauer jubeln zu sehen“, ergänzt Klaus Boullion.
Sportlich werden die beiden Saarländer große Konkurrenz aus dem Ausland bekommen. „Unser härtester Gegner in der Gruppe N bis 2000 ccm wird vermutlich der spanische Peugeot-Werksfahrer Enrique Garcia Ojeda werden. Aber mein vorrangiges Ziel wird es sein, nach den Ausfällen in 2003 und 2004 endlich mal das Ende der Rallye in Trier zu erleben“, berichtete Lars Mysliwietz abschließend.
Zur Vorbereitung wird der gebürtige Piesbacher die Limes Rallye in Belgien fahren. Dabei handelt es sich um einen weiteren Lauf zur Euro Rallye Trophee, in der der Saarländer seine Führung weiter ausbauen möchte.
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