Die Teilnehmer der Langstreckenmeisterschaft legten 2005 insgesamt 12.653 Runden zurück
Das 28. RCM-DMV-Grenzlandrennen beendete am 16. Juli 2005 die erste Saisonhälfte der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring - Zeit für eine erste Zwischenbilanz. „Wir haben alles richtig gemacht“, zeigt sich VLN-Promotor Karl-Heinz Gürthler zufrieden. Die Zahlen geben dem Dortmunder an der Spitze der VLN (Veranstaltergemeinschaft Langstreckenpokal Nürburgring) recht: Der positive Trend in Europas populärster Breitensportserie setzt sich weiter fort.
Bei den fünf Wertungsläufen der Saison 2005 - das 30. DMV-4-Stunden Rennen wurde im April nach einem plötzlichen Wintereinbruch in der Nacht zum Samstag abgesagt und wird im November nachgeholt - nahmen im Schnitt 163,20 Teams das Rennen auf. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr beträgt 9,07 Prozent. Mit 176 gestarteten Fahrzeugen war der der 47. ADAC-ACAS-H&R-Cup am 23. April 2005 das am stärksten besetzte Rennen. Die Teilnehmer der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft legten in fünf Rennen insgesamt 12.653 Runden zurück. Gerechnet auf die 24,433 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring Sprintkurs und Nordschleife ergibt sich eine Distanz von 309.150,75 Kilometern. Dies entspricht 7,73 Erdumrundungen auf dem Äquator (40.000 Kilometer).
Mit durchschnittlich 25.300 Besuchern vor Ort liegt die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft weiter auf Rekordkurs. Die Zahlen aus 2004 wurden zum jetzigen Zeitpunkt eingestellt und die Verantwortlichen rechnen weiter mit einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Dass die Fans der Serie treu und hart gesotten sind, zeigt die ermittelte Zuschauerzahl beim Saisonauftakt: Trotz niedriger Temperaturen und starkem Nebel machten sich im März 27.000 Zuschauer auf den Weg in die Eifel.
Kaum eine andere Rennserie auf der Welt dürfte auch nur annähernd eine ähnliche Vielfalt an Herstellern im Starterfeld aufweisen: Auf 24 unterschiedlichen Marken gingen die Teilnehmer der Langstreckenmeisterschaft in diesem Jahr bisher an den Start. Die stärkste Fraktion bildete BMW mit 48,6 Rennfahrzeugen im Schnitt pro Rennen. Porsche (23,4 Fahrzeuge), Honda (23,2 Fahrzeuge) und Opel (15,8 Fahrzeuge) folgen auf den weiteren Positionen. Die stärkste der 30 ausgeschriebenen Klassen ist die VLN-Specials bis 2.000 ccm Hubraum mit durchschnittlich 24,50 Fahrzeugen.
„Die aktuellen Zahlen stimmen uns zuversichtlich“, zieht Karl-Heinz Gürthler positiv Bilanz. „Während andere Rennserien mit den Teilnehmerzahlen zu kämpfen haben, zeigt der Trend in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft nach oben. Die VLN hat gemeinsam mit Ihren Sponsoren und Partnern viel Arbeit in die Serie eingebracht. Diese Investitionen zahlen sich aus. Auch die zahlreichen Fans, die bei jedem Wetter die Rennen auf der schönsten Rennstrecke der Welt besuchen, tragen ihren Teil zur Erfolgsgeschichte der VLN bei.“