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WRC: Sebastien Loeb mit zwei neuen Rekorden

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Loeb hat einmal mehr WRC-Geschichte geschrieben |
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| Zwei neue Rekorde unterstreichen einmal mehr die aktuelle Ausnahmestellung von Sebastien Loeb: Mit seinem sechsten Sieg in Folge und dem siebten Saisonsieg (in nur neun Läufen) hat der Franzose einmal mehr WRC-Geschichte geschrieben. Der alte Rekord von sechs Laufsiegen datierte aus dem Jahr 1992, damals Didier Auriol im Lancia Delta Integrale. Bei noch sechs ausstehenden Läufen wird Loeb die Messlatte sicherlich noch ein paar Stufen höherlegen, ehe Citroen Ende des Jahres aus der Rallye-WM aussteigt.
Das Klassement der Rallye Argentinien veränderte sich auf der Schlussetappe nur unwesentlich. Im Vorderfeld tauschten einzig Roman Kresta (Werks-Ford) und Xavier Pons (Kronos-Citroen) die Plätze, der Spanier kam somit noch in die Top Ten. Petter Solberg markierte heute zwei Bestzeiten, Loeb, Toni Gardemeister und Harri Rovanperä markierten jeweils eine schnellste Zeit.
Während Sebastien Loeb natürlich rundum zufrieden war, rätselte Marcus Grönholm ein wenig. „Ich habe alles gegeben, Auto und Reifen waren prima. Aber der Kerl ist einfach verflixt schnell. Unglaublich“, meinte der Doppelweltmeister. „Platz zwei ist in Ordnung, wir haben auch wichtige Zähler für die Marken-WM gesammelt. Aber ein Sieg wäre mir natürlich lieber gewesen.“ Petter Solberg hatte am Ende der zweiten Etappe bereits resigniert und aufgegeben, Loeb und Grönholm am Schlusstag zu attackieren. „Die Zeiten der beiden sind verdammt schnell, mehr als Rang drei ist nicht drin.“
Toni Gardemeister wurde im besten Ford vierter und hatte am Ende nur noch 7,8 Sekunden Vorsprung auf Harri Rovanperä im Mitsubishi Lancer. Somit landeten fünf verschiedene Hersteller auf den ersten fünf Rängen. Hinter Markko Märtin beendete Citroen-Pilot Francois Duval sein Comback als siebter und erfüllte somit die in ihn gesetzten Erwartungen. „In Argentinien wird er keinen Fehler machen, garantiert“, hatte Teamchef Guy Frequelin vor dem Start angekündigt. „Es gab mit Francois lange Gespräche, er weiß jetzt, daß wir unbedingt seine Punkte für die Herstellerwertung brauchen.“
Am dritten Tag war Manfred Stohl wieder in seinem Element. Der letzte Angriff auf Duval scheiterte schlussendlich aber um 14 Sekunden. Stohl: „Das ist schon in Ordnung. Ich bin mit der Rallye und dem einen WM-Punkt sehr zufrieden. Der Zeitrückstand von nur 5.42,9 Minuten auf Loeb stimmt mich zuversichtlich. Jetzt gilt meine ganze Konzentration Finnland, wo ich mich sicher nicht von der finnischen WRC-Armada fressen lassen will.“
In der Fahrerwertung hat Loeb mit jetzt 75 Zählern 27 Punkte Vorsprung auf Solberg (48). Mit 45 Punkten ist Grönholm von Rang fünf auf drei vorgezogen. Toni Gardemeister (44) und Markko Märtin (42) beendeten nach wie vor alle WRC-Events in den Punkterängen. Bei den Herstellern sammelte Citroen einen Zähler mehr als PSA-Schwester Peugeot und hat jetzt mit 96 zu 90 Punkten die Nase vorn.
Gesamtklassement nach 22 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroën Xsara/M) 3:51.08,6 Stunden
2. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307/P) + 32,7 Sekunden
3. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza/P) + 1.02,3 Minuten
4. Gardemeister/Honkanen (Ford Focus/M) + 2.44,1 Min.
5. Rovanperä/Pietiläinen (Mitsubishi Lancer/P) + 2.51,9 Min.
6. Märtin/Park (Peugeot 307/P) + 4.21,3 Min.
7. Duval/Smeets (Citroën Xsara/M) + 5.34,3 Min.
8. Stohl/MInor (Citroën Xsara/M) + 5.46,6 Min.
9. Atkinson/MacNeall (Subaru Impreza/P) + 6.00,1 Min.
10. Pons/Julia (Citroen Xsara/M) + 8.20,8 Min.
11. Kresta/Mozny (Ford Focus/M) + 8.37,2 Min.
12. Warmbold/Orr (Ford Focus/M) + 7.53,8 Min.
13. Ligato/Garcia (Peugeot 206) + 13.53,5 Min.
14. Perez/Volta (Ford Focus) + 15.02,0 Min.
15. Carlsson/Andersson (Peugeot 206) + 18.21,2 Min.
16. Schwarz/Wicha (Skoda Fabia) + 21.41,3 Min.
M= Michelin, P=Pirelli
wichtige Ausfälle:
WP 5: Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer/P) Radaufhängung
WP 5: Paasonen/Vainikka (Skoda Fabia/M) Radaufhängung
WP-Bestzeiten:
Loeb 9; Grönholm 6; Solberg 5, Gardemeister und Rovanperä je 1
Stand in der Fahrer-WM:
1. Loeb 75; 2. P. Solberg 48; 3. Grönholm 45; 4. Gardemeister 44; 5. Märtin 42; 6. Rovanperä 20; 7. Stohl 12; 8. Sainz 11; 9. Kresta 10; 10. H. Solberg 9; 11. Panizzi und Duval je 7; 13. Galli 6; 14. Warmbold, Carlsson und Hirvonen je 4; 17. Atkinson 2; 18. Pykälistö 1.
Stand in der Marken-WM:
1. Citroën 96; 2. Peugeot 90; 3. Ford 62; 4. Subaru 55; 5. Mitsubishi 41; 6. Skoda 7.
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