Auch in Nürnberg das Maß der Dinge: Tom Kristensen
Der Däne kommt in Fahrt. Nach seiner Pole Position beim vergangenen Rennen in Oschersleben war Tom Kristensen im Audi A4 DTM auch auf dem Norisring das Maß der Dinge. „Der Abstand ist wirklich minimal. Mit diesem Ergebnis habe ich nicht gerechnet“, freute sich „The Danish Dynamite“ über die Pole Position zum sechsten DTM-Lauf der Saison. Der Le Mans-Rekordchampion war mit 0:48,446 Minuten auf dem 2300 Meter langen Stadtkurs gerade einmal neun Tausendstelsekunden schneller als der Zweitplatzierte Brite Gary Paffett in der AMG-Mercedes C-Klasse. Begeistert gefeiert wurde der Kanadier Bruno Spengler. Der 21-Jährige überraschte die Konkurrenz und startet nach einer sehr schnellen Runde (0:48,469) im Vorjahres-Mercedes von Rang drei. „Es ist ein tolles Gefühl, wenn man vor einem Formel-1-Weltmeister steht und einem Mika auf die Schulter klopft“, strahlte Spengler.
Bei Kaiserwetter und rappelvollen Tribünen auf dem Norisring erlebten die Fans ein packendes Qualifying, bei dem am Ende elf Fahrzeuge innerhalb von fünf Hundertstelsekunden lagen. Die Zeiten purzelten im Sekundentakt, die Fahrer wechselten ständig die Platzierungen. Spannung auch in der Super Pole. Hinter dem Führungstrio belegte der Pole-Mann des vergangenen Jahres, Jean Alesi, Position vier. Der amtierende Champion und Audi-Pilot Mattias Ekström geht als Fünfter in das Rennen am Sonntag um 17.38 Uhr (ARD live).
Neben Ekström startet der beste Opel-Pilot Manuel Reuter mit dem Vectra GTS V8 von Platz sechs. Mika Häkkinen in der AMG-Mercedes C-Klasse, der zum ersten Mal auf dem Norisring antritt, der Schweizer Marcel Fässler im Opel sowie Jamie Green und DTM-Rekordchampion Bernd Schneider in den AMG-Mercedes C-Klassen komplettieren die Top-Ten. Der ehemalige Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen (Opel) verpasste um 33 Tausendstelsekunden den Sprung unter die ersten Zehn und geht als Elfter in das 72 Runden lange Rennen.