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WRC: Grönholm schnellster, Loeb weiter vorn

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Ein Dreher und Bremsenprobleme kosteten Petter Solberg über eine Minute |
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| Schnellster Mann der zweiten Etappe bei der Rallye Argentinien war ohne Zweifel Marcus Grönholm. Vier von sieben Bestzeiten markierte der zweifache Ex-Weltmeister. Der Peugeot-Pilot sorgte dafür, dass sich Spitzenreiter Sebastien Loeb nicht zu sicher fühlen darf. Der Franzose liegt Dank kontrollierter Offensive weiterhin in Führung, doch mit 26,6 Sekunden Rückstand hat Grönholm für die letzte Etappe noch intakte Siegchancen. Mit über einer Minute Rückstand hat Petter Solberg wohl keine Chancen mehr auf den zweiten Saisonsieg.
Regen hatte über Nacht die Schotterpisten in rutschige Schlammbahnen verwandelt. Solberg und Grönholm machten ihre Ankündigung war, attackierten vom ersten Meter an und zeigten Loeb in der Auftaktprüfung heute morgen den Auspuff. Sieben Sekunden verlor der Citroen-Pilot auf Solberg, die Differenz schmolz auf 24 Sekunden zusammen.
Mit drei Bestzeiten in Folge lief dann Grönholm zur Hochform auf und zog am Norweger vorbei. Loeb gab „den einen oder anderen Fahrfehler“ zu und der Finne witterte Morgenluft. In WP 15 und 16 war der Franzose wieder schneller und vergrößerte den Abstand wieder etwas. Solberg hingegen verlor ein paar Sekunden bei einem Dreher, später sorgten die Hinterradbremsen für Probleme und rund 30 Sekunden Zeitverlust. Alleine auf der letzten Prüfung büßte Solberg 16,7 Sekunden auf Grönholm ein.
Markko Märtin im zweiten Werks-Peugeot startete mit einigen guten Zeiten in den zweiten Tag, aber Harri Rovanperä konnte im schnellsten Mitsubishi Lancer den fünften Platz verteidigen. Die Differenz beträgt jetzt fast eine Minute. Loeb-Teamkollege Francois Duval konnte sich von Manfred Stohl im privaten Kronos-Xsara etwas absetzen. „Die Werkspiloten fahren alle auf der letzten Rille. Da ist eine Ergebnisverbesserung nur schwer möglich. Ich möchte auf jeden Fall auf der Straße bleiben und nicht nach einer tollen Zwischenzeit irgendwo abgehen." Teamkollege Xavier Pons rutschte auf der zweiten Wertungsprüfung des Tages in einer Kurve zu weit nach außen und holte sich dadurch einen Reifenschaden. Um nicht zu viel zu riskieren nahm der spanische OMV-Pilot ein wenig das Tempo zurück. Daher verlor er Platz zehn wieder an Roman Kresta.
Nicht mehr dabei ist Skoda-Pilot Jani Paasonen. Der Finne hatte sich am ersten Tag die Vorderradaufhängung seines Fabia bei einer Kollision mit mehreren Steinen so stark beschädigt, dass an weitere Teilnahme an der Rallye nicht zu denken war.
Gesamtklassement nach 17 von 22 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroën Xsara/M) 3:03.45,9 Stunden
2. Grönholm/ Rautiainen (Peugeot 307/P) + 26,6 Sekunden
3. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza/P) + 1.01,7 Minuten
4. Gardemeister/Honkanen (Ford Focus/M) + 2.46,2 Min.
5. Rovanperä/Pietiläinen (Mitsubishi Lancer/P) + 2.57,2 Min.
6. Märtin/Park (Peugeot 307/P) + 3.48,5 Min.
7. Duval/Smeets (Citroën Xsara/M) + 4.38,7 Min.
8. Stohl/MInor (Citroën Xsara/M) + 5.14,2 Min.
9. Atkinson/MacNeall (Subaru Impreza/P) + 5.33,1 Min.
10. Kresta/Mozny (Ford Focus/M) + 7.18,4 Min.
11. Pons/Julia (Citroen Xsara/M) + 7.28,7 Min.
12. Warmbold/Orr (Ford Focus/M) + 7.35,1 Min.
M= Michelin, P=Pirelli
wichtige Ausfälle:
WP 5: Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer/P) Radaufhängung
WP 5: Paasonen/Vainikka (Skoda Fabia/M) Radaufhängung
Gruppe N-Klassement nach 17 von 21 Wertungsprüfungen:
1. Al-Attiyah/Patterson (Subaru Impreza) 3:25.07,2 Stunden
2. M.Higgins/Agnew (Subaru Impreza) + 2.32,0 Minuten
3. Medeghini/Capoferri (Mitsubishi Lancer) + 2.36,9 Min.
4. Rosselot/Rojas (Mitsubishi Lancer) + 10.28,6 Min.
5. Sas/Quiroz* (Mitsubishi Lancer) + 13.20,5 Min.
6. Villagra/Villagra (Mitsubishi Lancer) + 13.33,5 Min.
7. Frisiero/Agnese (Subaru Impreza) + 15.22,2 Min.
8. Madero/Piazzano* (Mitsubishi Lancer) + 20.03,4 Min.
9. Pozzo/Stillo (Subaru Impreza) + 27.01,1 Min.
10. Beltran/Galindo (Subaru Impreza) + 29.38,2 Min.
*= nicht eingeschrieben in PCWRC
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