Peter Elkmann kam auch auf dem Nürburgring bestens zurecht
Das neunte Saisonrennen des RECARO Formel-3-Cup im Rahmen des Truck Grand Prix am Nürburgring ging an Peter Elkmann. Der 23-Jährige überholte in der ersten Runde Frank Kechele und gewann sein viertes Rennen in diesem Jahr. Frank Kechele und Michael Devaney schafften nach 18 Runden den Sprung auf das Podest. In der Trophy-Wertung für Formel-3-Autos bis Baujahr 2001 sicherte sich Kevin Fank seinen sechsten Saisonsieg vor Christer Jöns.
Nur am Start sah es nicht nach dem vierten Triumph für Peter Elkmann aus, denn der aus der zweiten Position gestartete Frank Kechele kam besser vom Fleck als Pole-Sitter Elkmann. Aber schon in der ersten Runde machte der Jo Zeller-Pilot seinen mäßigen Beginn wieder gut, er überholte den Ulmer vor der NGK-Schikane aus dem Windschatten raus. Die Reihenfolge auf den ersten beiden Rängen blieb bis ins Ziel so erhalten, nach 18 Runden wurde Peter Elkmann als Sieger vor Frank Kechele abgewinkt.
Jochen Nerpel konnte mit einem guten Start vom sechsten bis auf den dritten Rang vorfahren, bis er in der sechsten Runde vom Chinesen Ho-Pin Tung niedergerungen wurde. Dabei verbog sich Nerpels Frontspoiler, was den Seyffarth-Fahrer zuerst immer weiter zurückwarf und schließlich zur Aufgabe an seiner Box zwang.
Ho-Pin Tung konnte den letzten Podestrang bis zum letzten Umlauf halten, dann presste sich Michael Devaney an Tungs gelbem Dallara-Opel vorbei. Der Ire war Mitte des Rennens in einen herzhaften Dreikampf mit Ferdinand Kool und Pascal Kochem verstrickt, den er schließlich für sich entscheiden konnte. In der Folge machte er sich auf die Jagd nach dem Drittplatzierten Ho-Pin Tung, an dem er kurz vor dem Fallen der Zielflagge vorbeizog.
Eine Premiere in den Punkterängen feierte Dominik Schraml. Der Fahrer von Othmar Weltis Swiss Racing Team belegte den achten Rang vor Rückkehrer Sven Barth, der somit knapp an den Cup-Punkten vorbeischrammte.
Kevin Fank gewann zum mittlerweile sechsten Mal die Trophy-Wertung. Der Berliner setzte sich gegen seinen JMS Jenichen-Teamkollegen Christer Jöns durch.