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WRC: Bad Luck für Bosse

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Fiel von zwei auf vier zurück: |
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| Am zweiten Tag der Acropolis-Rallye drehten Sebastien Loeb und Marcus Grönholm richtig auf und setzten sich von den Verfolgern ab. Doch der Finne konnte machen, was er wollte, sein französischer Widersacher war immer ein Tick schneller. Auf der 13. Prüfung, der vierten der zweiten Etappe, fiel die Vorentscheidung, als ein Centartikel an Grönholms Peugeot-Getriebe brach und über zwei Minuten kostete. Seitdem steuert Super-Seb seinem fünften Sieg in Folge entgegen, während „Bosse“ alles versuchen wird, an Carlos Sainz und Toni Gardemeister wieder vorbeizuziehen.
Mit der achten Prüfung begann heute Morgen der zweite Tag. Loeb und Grönholm waren oft nur durch Sekunden getrennt, doch der amtierende Weltmeister hatte das Citroën-Dreizack immer eine Haubenspitze weit vorne. Bis zum Etappenziel baute der Franzose seine Bestzeitenbilanz auf 8:0 aus.
Noch dichter als das Führungsduo lagen Carlos Sainz im zweiten Xsara und Toni Gardemeister im schnellsten Ford Focus zusammen. Durch Grönholms Probleme in WP 13 wird es somit noch eine spannende Schlussetappe um die Podiumsplätze zwei und drei geben. Probleme an Loebs Xsara und hieraus sich ergebene Siegchancen erwartet von den Dreien sicherlich niemand (mehr).
Mikko Hirvonen im privaten Ford Focus mischt immer noch kräftig bei den Werks-Piloten mit und lieferte sich ein spannendes Duell mit Harri Rovanperä im schnellsten Mitsubishi Lancer. Rovanperä hatte sich zwar für heute vorgenommen, den Abstand zu verkürzen, doch sein Landmanns war sogar in der Lage, den Vorsprung zu verkürzen. Gianluigi Galli, Teamkollege von „Dirty Harri“, liegt bereits über eine Minute zurück, bedingt auch durch Turboprobleme in WP elf. Schwach bislang die Vorstellung von Markko Märtin, der am Steuer des zweiten Peugeot 307 zu keiner Zeit das Tempo der Spitze mitgehen konnte.
Petter Solberg, der nach Unfall und Hinterachsenproblemen am ersten Tag über drei Minuten verloren hatte, büßte weitere zwei Minuten ein. Ein möglicher zweiter Titelgewinn rückt für den Norweger in Subaru-Diensten in immer weitere Ferne. Für einige Achtungserfolge sorgte Manfred Stohl am Steuer des Kronos-Citroën Xsara, der am ersten Tag nach einem Unfall ausgeschieden war. Nach der Enttäuschung am ersten Tag hatte der Wiener Dank SupeRally für den zweiten Tag volle Attacke angekündigt.
Und das Konzept ging auf. Mit acht Top-8-Zeiten war der 32-jährige einer der Männer des Tages. Die Sonderprüfungsplatzierungen im Detail: zwei dritte, zwei vierte, ein sechster, ein siebenter und zwei achte Plätze. In einer inoffiziellen Tageswertung wäre der Kronos-Pilot auf dem vierten Platz hinter Loeb, Gardemeister und nur sechs Sekunden hinter Carlos Sainz gelandet.
Nicht mehr dabei ist Jani Paasonen, der in WP neun mit seinem Skoda Fabia von der Strecke abkam. Damit vertritt nur noch Armin Schwarz die Farben der WRC-Hinterbänkler. Ausgeschieden ist auch Henning Solberg, der seinen privat eingesetzten Ford Focus in Prüfung elf neben die Piste setzte.
Gesamtklassement nach 15 von 19 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroën Xsara/M) 2:54.28,8 Stunden
2. Gardemeister/Honkanen (Ford Focus/M) + 1.24,6 Minuten
3. Sainz/Marti (Citroën Xsara/M) + 1.32,3 Min.
4. Grönholm/ Rautiainen (Peugeot 307/P) + 2.44,1 Min.
5. Hirvonen/Lehtinen (Ford Focus/M) + 2.50,3 Min.
6. Rovanperä/Pietiläinen (Mitsubishi Lancer/P) + 3.17,2 Min.
7. Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer/P) + 3.54,4 Min.
8. Märtin/Park (Peugeot 307/P) + 4.19,6 Min.
9. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza/P) + 5.27,3 Min.
10. Johansson/Lindström (Subaru Impreza) + 5.32,4 Min.
11. Sohlberg/Hantunen (Subaru Impreza) + 6.03,6 Min.
12. Pons/Julia (Citroën Xsara/M) + 6.19,8 Min.
14. Sarrazin/Giraudet (Subaru Impreza/P) + 13.43,7 Min.
24. Schwarz/Wicha (Skoda Fabia/M) + 28.59,4 Min.
27. Stohl/Minor (Citroën Xsara/M) + 32.00,0 Min.
M= Michelin, P=Pirelli
wichtige Ausfälle (teilweise Re-Start):
WP 11: H.Solberg/Menkerud (Ford Focus/M) Unfall
WP 9: Paasonen/Vainikka (Skoda Fabia/M) Unfall
WP 6: Sarrazin/Giraudet (Subaru Impreza/P) Hinterachse
WP 6: Atkinson/MacNeall (Subaru Impreza/P) Motor
nach WP 2: Schwarz/Wicha (Skoda Fabia/M) Motor
WP 2: Warmbold/Orr (Ford Focus/M) Unfall
WP 2: Stohl/Minor (Citroën Xsara/M) Unfall
WP 2: Tuohino/Markkula (Skoda Fabia/M) Kupplung
WP 2: Kresta/Mozny (Ford Focus/M) Unfall
JWRC-Klassement nach 15 von 19 Wertungsprüfungen:
1. Andersson/Andersson (Suzuki Ignis) 3:14.23,6 Stunden
2. Aava/Sikk (Suzuki Ignis) + 3.47,1 Minuten
3. Wilks/Pugh (Suzuki Ignis) + 3.50,7 Min.
4. Katajamäki/Alanne (Suzuki Ignis) + 7.10,8 Min.
5. Baldacci/Bernacchini (Suzuki Ignis) + 8.55,4 Min.
6. Rautenbach/Williamson (Citroën C2) + 9.42,0 Min.
7. Prokop/Gross (Suzuki Ignis) + 13.50,1 Min.
8. Betti/Agnese (Renault Clio) + 15.04,7 Min.
9. Sordo/Marti (Citroën C2) + 15.08,7 Min.
10. Meeke/Patterson (Citroën C2 + 15.21,9 Min.
11. Scorcioni/Stefanelli (Suzuki Ignis) + 35.53,9 Min.
wichtige Ausfälle (teilweise Re-Start):
WP 14: Betti/Agnese (Renault Clio)
WP 7: Baldacci/Bernacchini (Suzuki Ignis)
WP 5: Sordo/Marti (Citroën C2)
WP 5: Meeke/Patterson (Citroën C2)
WP 2: Scorcioni/Stefanelli (Suzuki Ignis)
WP 2: Cecchettini/Daddovari (Fiat Punto)
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