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WRC: Griechisches Allerlei statt Loebs Einerlei

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Petter Solberg hat in Griechenland keine Siegchancen mehr |
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| Alle guten Dinge sind acht: Solange hat es zumindest in der diesjährigen Rallye-WM-Saison gedauert, bis sich mal ein wirklich spannender Verlauf abzeichnet. Dauersieger Sebastien Loeb musste mal richtig kämpfen, um am Ende der ersten Etappe auch zu führen. Und das nur mit gerade einmal 6,1 Sekunden auf Marcus Grönholm im Peugeot 307. Und der Franzose im Citroen Xsara hatte den Platz an der Sonne auch erst auf der letzten und siebten Prüfung der ersten Etappe übernommen.
Die Auftaktprüfung stand im Athener Olympiastadion auf dem Programm. Auf Acropolis untypischem Asphalt, dafür aber mit den gewohnten Schotterpneus auf den Felgen. Asphaltglüher Loeb setzte zwar die Bestmarke, doch Ford-Privatier Mark Higgins war die eigentliche Sensation: Der Brite schrammte vor 60.000 Zuschauern mit 0,1 Sekunden Rückstand nur haarscharf an der Bestmarke vorbei.
Bei einer Gewichtskontrolle nach der ersten Prüfung erreichten die drei Werks-Subaru von Petter Solberg, Chris Atkinson und Stephane Sarrazin sowie der Mitsubishi von Gianluigi Galli nicht das vorgeschriebene Mindestgewicht von 1.230 Kilogramm. Bei einer Nachkontrolle im Service-Park sowie bei der technischen Abnahme zuvor wurde zwar ein korrektes Gewicht festgestellt, aber das Ergebnis nach WP eins war gültig. Nach einer Diskussion mit den Teamverantwortlichen beschloss die Rallyeleitung die Autos im Wettbewerb zu lassen, verhängte aber heftige Geldstrafen. Subaru musste 60.000 Euro zahlen, Mitsubishi 10.000 Euro.
„Magic Marcus“ Grönholm eroberte mit einer Bestzeit in WP zwei die Führung und verlor diese erst in WP vier an den sensationell guten Mikko Hirvonen im zwei Jahre alten Ford Focus. Eine Prüfung später zog der Peugeot-Pilot wieder an seinem Landsmann vorbei. Erst auf der letzten Prüfung des Tages zog Loeb an allen vorbei, nachdem er am Vormittag über die Rolle des Strassenfegers - sprich erstes Fahrzeug auf der Strecke – gemeckert und Zeit verloren hatte. Nachmittags wurde die dann bereinigten Prüfungen des Vormittages nochmals gefahren.
Mit nur 14 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen Loeb liegt Altmeister und bald VW-Pilot Carlos Sainz auf dem hervorragenden dritten Gesamtrang. Weitere 3,7 Sekunden hat Ford-Speerspitze Toni Gardemeister. Hirvonen ist fünfter und sprach bis auf kleinere Probleme mit dem Antriebsstrang von einem sehr guten Tag. Zwischen dem Mitsubishi-Duo Harri Rovanperä und Gianluigi Galli liegt Henning Solberg in einem weiteren privaten Ford. Die beiden Werksfahrer Anthony Warmbold und Roman Kresta hatten ihren Boliden in WP zwei von der Strecke gefeuert.
WM-Mitfavorit Petter Solberg flog bereits in WM zwei ab und verlor in der Botanik seinen Kofferraum-Deckel. Später kamen noch Probleme mit einer Antriebswelle hinzu. Nach dem ersten Tag liegt der Weltmeister von 2003 mit seinem Subaru Impreza nur auf Platz 14 und hat mehr als drei Minuten Differenz zu seinem „Dauerrivalen“ Loeb.
Gesamtklassement nach 7 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroën Xsara/M) 1:24.37,6 Stunden
2. Grönholm/ Rautiainen (Peugeot 307/P) + 6,1 Sekunden
3. Sainz/Marti (Citroen Xsara/M) + 14,0 Sek.
4. Gardemeister/Honkanen (Ford Focus/M) + 17,7 Sek.
5. Hirvonen/Lehtinen (Ford Focus/M) + 48,8 Sek.
6. Rovanperä/Pietiläinen (Mitsubishi Lancer/P) + 1.08,3 Minuten
7. H.Solberg/Menkerud (Ford Focus/M) + 1.10,7 Min.
8. Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer/P) + 1.37,8 Min.
9. Märtin/Park (Peugeot 307/P) + 1.49,7 Min.
10. Johansson/Lindström (Subaru Impreza) + 2.01,4 Min.
11. Sohlberg/Hantunen (Subaru Impreza) + 2.12,3 Min.
12. Paasonen/Vainikka (Skoda Fabia/M) + 2.19,4 Min.
13. Pons/Julia (Citroen Xsara/M) + 2.20,8 Min.
14. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza/P) + 3.07,8 Min.
M= Michelin, P=Pirelli
wichtige Ausfälle:
WP 6: Sarrazin/Giraudet (Subaru Impreza/P) Hinterachse
WP 6: Atkinson/MacNeall (Subaru Impreza/P) Motor
nach WP 2: Schwarz/Wicha (Skoda Fabia/M) Motor
WP 2: Warmbold/Orr (Ford Focus/M) Unfall
WP 2: Stohl/MInor (Citroen Xsara/M) Unfall
WP 2: Tuohino/Markkula (Skoda Fabia/M) Kupplung
WP 2: Kresta/Mozny (Ford Focus/M) Unfall
JWRC-Klassement nach 7 Wertungsprüfungen:
1. Andersson/Andersson (Suzuki Ignis) 1:33.43,5 Min.
2. Aava/Sikk (Suzuki Ignis) + 2.49,4 Minuten
3. Betti/Agnese (Renault Clio) + 3.02,9 Min.
4. Katajamäki/Alanne (Suzuki Ignis) + 3.28,3 Min.
5. Wilks/Pugh (Suzuki Ignis) + 3.38,7 Min.
6. Rautenbach/Williamson (Citroen C2) + 5.15,1 Min.
7. Baldacci/Bernacchini (Suzuki Ignis) + 6.26,0 Min.
8. Prokop/Gross (Suzuki Ignis) + 8.59,5 Min.
9. Sordo/Marti (Citroën C2) + 15.29,9 Min.
10. Meeke/Patterson (Citroën C2 + 15.33,6 Min.
11. Scorcioni/Stefanelli (Suzuki Ignis) + 30.01,1 Min.
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