 |
WRC: Vorschau 52. Rallye Acropolis

|
 |
Alles läuft derzeit für Sebastien Loeb - auch in Griechenland? |
 |
 |
 |
 |
| Die Rallye Acropolis in Griechenland läutet die Saisonhalbzeit in der World Rally Championship (WRC) ein. Der achte von 16 Läufen ist gleichzeitig das dritte Schotterevent en suite am Mittelmeer. Mit seinen fünf Saisonsiegen – davon die letzten vier in Folge – ist Sebastien Loeb auf dem besten Weg, seinen WM-Titel zu verteidigen. Mit 55 Zählern hat der Citroen-Pilot 13 mehr auf dem Konto als Verfolger Petter Solberg.
„Die letzten Rallies waren sehr gut für uns“, ist der Franzose optimistisch. „Michelin hat hervorragende Reifen geliefert und der Xsara ist sehr gut auf Schotter. Wir können auch in Griechenland gewinnen. Aber die knüppelharten Schotterpfade verlangen die richtige Mischung aus Taktik und Speed, daher wird erst am Schluss abgerechnet.“ Wie in der Türkei nimmt Carlos Sainz – zum vermutlich letzten Mal – am Volant des zweiten Citroen Xsara Platz.
Petter Solberg weiß, daß er allmählich mal wieder gewinnen muß. Denn bei den bevorstehenden Asphalt-Rallies in Deutschland, Korsika und Spanien hat der Norweger gegen Loeb ohnehin nur geringe Chancen. „Ich muß vom ersten Meter an attackieren, ich muß gewinnen“, setzt sich Solberg unter Druck. „Sonst ist die WM frühzeitig gelaufen.“
Die Acropolis war für Marcus Grönholm noch nie sehr erfolgreich. „Vielleicht ändert sich das dieses Jahr, irgendwann muß jede Serie enden“, hofft der Finne. „Die letzten Testfahrten waren sehr gut und mit unserem Peugeot sind wir gut aufgestellt.“ Markko Märtin lenkt wie gewohnt den zweiten Peugeot 307. Der Este konnte in allen bisherigen sieben Läufen punkten, ähnlich wie auch Toni Gardemeister als bestplatzierter Ford-Pilot. Nach zuletzt zwei fünften und drei sechsten Plätzen muß der Finne in Griechenland allerdings beweisen, daß er nicht nur konstant, sondern auch schnell fahren kann.
Mitsubishi überraschte im bisherigen Saisonverlauf positiv. 30 WM-Zähler sammelten Harri Rovanperä, Gilles Panizzi und Gianluigi Galli. Außer auf Sardinien erhöhte sich das Punkte-Konto immer. Ein Podiumsplatz in Griechenland ist in Reichweite. Zum zweiten Mal in dieser Saison geht das Skoda-Team mit drei Fabia an den Start. Das Fahrertrio bilden Janne Tuohino, Jani Paasonen und Armin Schwarz. Nach dem sensationellen zweiten Rang von Zypern hofft das OMV-Kronos-Team mit seinen Piloten Manfred Stohl und Xavier Pons erneut auf ein Ergebnis in den vorderen Punkterängen.
Die wichtigsten Starter im Überblick:
WRC: 1 Sébastien Loeb, 2 Carlos Sainz (beide Citroën Xsara), 3 Toni Gardemeister, 4 Roman Kresta (beide Ford Focus), 5 Petter Solberg, 6 Chris Atkinson (beide Subaru Impreza), 7 Marcus Grönholm, 8 Markko Märtin (beide Peugeot 307), 9 Harri Rovanperä, 10 Gianluigi Galli (beide Mitsubishi Lancer), 11 Armin Schwarz, 12 Janne Tuohino (beide Skoda Fabia), 14 Manfred Stohl (Citroen Xsara), 15 Henning Solberg (Ford Focus), 16 Daniel Carlsson (Subaru Impreza), 17 Anthony Warmbold (Ford Focus), 18 Jani Paasonen (Skoda Fabia), 19 Xavier Pons (Citroen Xsara), 20 Mark Higgins (Ford Focus), 21 Stephane Sarrazin (Subaru Impreza), 24 Mikko Hirvonen (Ford Focus), 25 Kristian Sohlberg (Subaru Impreza).
Stand in der Fahrer-WM:
1. Loeb 55; 2. P. Solberg 42; Märtin 38; 4. Grönholm 32; 5. Gardemeister 31; 6. Rovanperä 13; 7. Stohl 11; 8. Kresta 10; 9. H. Solberg 9; 10. Panizzi 7; 11. Sainz und Duval je 5; 13. Warmbold, Carlsson und Galli je 4; 16. Atkinson 2; 17. Pykälistö 1.
Stand in der Marken-WM:
1. Peugeot 72; 2. Citroën 68; 3. Ford 49; 4. Subaru 47; 5. Mitsubishi 30; 6. Skoda 7.
Stand in der JWRC:
1. Meeke 16; 2. Wilks, Andresson und Sordo je 15; 5. Betti 9; 6. Katajamäki und Aava je 8; 8. Valousek 7; 9. Cecchettini und Scorcioni je 6; 11. Prokop 2. |  |