F3 Cup: Erster Sieg für Peter Elkmann am Sachsenring
Elkmann ließ seinen Mitstreitern keine Chance: Start-Ziel-Sieg
Zum ersten Mal stand Peter Elkmann beim fünften Saisonrennen des RECARO Formel-3-Cup ganz oben auf dem Podest. Der Steinfurter feierte am Sachsenring einen Start/Ziel-Sieg vor Michael Devaney und Pascal Kochem. In der Trophy-Wertung siegte Kevin Fank vor Florian Schnitzenbaumer, der Berliner hat damit vier Trophy-Siege auf seinem Konto.
Peter Elkmann ging von der Pole Position ins Rennen und der 23-Jährige machte am Start alles richtig. Er übernahm die Führung vor Michael Devaney und Pascal Kochem. Gleich zu Beginn der 20 Rennrunden konnte sich der Jo Zeller-Pilot absetzten, während die Lücke zwischen den Top3 und dem Viertplatzierten Dominik Schraml immer größer wurde.
Unterdessen rutschte der Chinese Ho-Pin Tung in der ersten Kurve bereits ins Kiesbett und musste sich im hinteren Feld einreihen.
Der am Renntag 18 Jahre alt gewordenen Dominik Schraml hielt seinen vierten Rang gerade einmal drei Umläufe, dann zog der in der Rookie-Wertung führende Frank Kechele an ihm vorbei und Jochen Nerpel drängelte bereits hinter ihm. Schraml konterte alle Angriffe und hielt den Platz in den Top5, bis er in einer Kurve zu schnell war und sich im Kiesbett wiederfand.
Spannend war auch das Duell um die siebte Position, um die sich Ferdinand Kool und Martin Hippe balgten. Schließlich war Franz Schmöller der lachende Dritte, der die Gelegenheit nutzte und an beiden Kontrahenten vorbeizog. Im Ziel wurde der Bayer als Sechster abgewinkt, das Kampfduo Kool und Hippe hatte er in seinem Schlepptau.
Vorne war unterdessen alles klar, Peter Elkmann gewann mit 5,265 Sekunden Vorsprung vor Michael Devaney und Pascal Kochem, der als bester Rookie abgewinkt wurde. Frank Kechele und Jochen Nerpel belegten die Ränge vier und fünf.
In der Trophy-Wertung war Kevin Fank wieder einmal nicht zu schlagen. Der Berliner musste sich in der ersten Rennhälfte nach einem schwachen Start hinter seinem Teamkollegen Christer Jöns einordnen, doch bis zum Ziel holte er sich den ersten Platz wieder. Im fünften Saisonrennen war es der vierte Sieg für den Youngster aus dem Team von Boss Dirk Jenichen. Als Neunter hinter Martin Hippe verpasste Fank die Punkteränge für die Cup-Wertung nur denkbar knapp.