 |
WRC: Loeb vorne, Sainz stark

|
 |
Starkes Comeback von Carlos Sainz |
 |
 |
 |
 |
| Das Sebastien Loeb auch bei der Rallye Türkei einmal mehr das Maß der Dinge ist, überrascht eigentlich niemanden. Auch der deutliche Vorsprung nach dem ersten Tag ist mittlerweile schon fast normal. Loeb fährt in seiner Welt, der Rest in einer anderen. Auch wenn Ex-Weltmeister Petter Solberg eine zu harte Reifenwahl als möglichen Grund angab, so hätte der Norweger auch mit richtigen Pneus sicherlich nicht Loeb gefährden können.
Nach neun von 16 Wertungsprüfungen führt Loeb im Citroen Xsara mit über einer Minute Vorsprung vor Gigi Galli im Mitsubishi Lancer. Der Italiener war mit sich und dem Fahrzeug sehr zufrieden und konnte nach Prüfung vier sogar kurzfristig die Führung übernehmen, nachdem die Reifen des Franzosen für den weichen Lehm der vierten Prüfung zu feinstollig waren. Neben Galli haben auch Marcus Grönholm (Peugeot 307), Petter Solberg (Subaru Impreza) und Carlos Sainz (Citroen Xsara) weniger als zwei Minuten Rückstand.
Vor allem Rückkehrer Sainz zeigte, dass er auch nach sieben Monaten Pause nichts verlernt hat. Der Spanier war bislang ein perfekter Teamkollege von Sebastien Loeb und fuhr genau so, wie es Teamchef Guy Frequelin von ihm erwartete. Ford-Dauerläufer Toni Gardemeister ist sechster vor Markko Märtin (Peugeot) und Henning Solberg im Ford Focus, dem Dritten von Zypern und besten Privatier.
Jeweils mit einem Aufhängungssschaden mussten Harri Rovanperä im Mitsubishi Lancer sowie beide Skoda-Piloten Armin Schwarz und Janne Tuohino am ersten Tag die Segel streichen. Chris Atkinson (WP 3) im Werks-Subaru sowie der private Subaru von Daniel Carlsson (WP 8) strandeten jeweils nach Unfällen. Alle außer Schwarz planen aber nach SuperRally-Regeln einen Re-Start am Samstagmorgen.
Gesamtklassement nach 9 von 18 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroën Xsara/M) 1:54.07,2 Stunden
2. Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer/P) + 1.09,6 Minuten
3. Grönholm/ Rautiainen (Peugeot 307/P) + 1.13,2 Min.
4. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza/P) + 1.30,6 Min.
5. Sainz/Marti (Citroen Xsara/M) + 1.53,1 Min.
6. Gardemeister/Honkanen (Ford Focus/M) + 3.10,1 Min.
7. Märtin/Park (Peugeot 307/P) + 3.45,1 Min.
8. H.Solberg/Menkerud (Ford Focus/M) + 4.13,6 Min.
9. Kresta/Mozny (Ford Focus/M) + 4.30,0 Min.
10. Warmbold/Orr (Ford Focus/M) + 6.14,5 Min.
11. Vovos/Ero (Subaru Impreza/P) + 9.24,4 Min.
12. Rovanperä/Pietiläinen (Mitsubishi Lancer/P) + 10.14,8 Min.
M= Michelin, P=Pirelli
wichtige Ausfälle:
WP 8: Rovanperä/Pietiläinen (Mitsubishi Lancer/P) Aufhängung
WP 8: Tuohino/Markkula (Skoda Fabia/M) Aufhängung
WP 5: Carlsson/Andersson (Subaru Impreza/P) Unfall
WP 5: Schwarz/Wicha (Skoda Fabia/M) Aufhängung
WP 3: Atkinson/MacNeall (Subaru Impreza/P) Unfall
Gruppe N-Klassement nach 9 von 18 Wertungsprüfungen:
1. Ligato/Garcia (Subaru Impreza) 2:04.56,9 Stunden
2. Pons/Julia (Mitsubishi Lancer) +9,6 Sekunden
3. Al-Attiyah/Patterson (Subaru Impreza) + 22,7 Sek.
4. Higgins/Agnew (Subaru Impreza) + 55,8 Sek.
5. Arai/Sircombe (Subaru Impreza) + 1.49,3 Minuten
6. Al-Wahaibi/Senior (Subaru Impreza) + 1.52,6 Min.
7. Singh/Berrie (Proton Pert) + 2.18,2 Min.
8. Nutahara/Hayashi (Mitsubishi Lancer) + 2.56,0 Min.
9. Pozzo/Stillo (Subaru Impreza) + 3.19,2 Min.
10. Teiskonen/Teiskonen (Subaru Impreza) + 5.33,5 Min.
|  |