Interserie: Indy Car und F3-Mercedes als Favoriten
Sabrina Hungerbühler im URD-BMW
Beim zweiten Lauf zur Interserie Sprint Challenge (4.-5.Juni) auf dem EuroSpeedway Lausitz werden die Karten in allen Divisionen neu gemischt. Auf die Sieger von Hockenheim Peter Milavec (A) im Formel 3000 Lola- Cosworth und Sabrina Hungerbühler (CH) im URD-BMW wartet starke Konkurrenz. Ex-Interserie-Champion (1997) Joachim Ryschka kommt mit einem G-Force 3,5 Liter Chevrolet Indy Car in das Championat. Der ansonsten in der Euroboss –Serie erfolgreiche Pilot aus Recklinghausen rechnet sich gut Chancen auf einen Podestplatz aus. Das Siegerfahrzeug des Indy 500 vom Jahr 2000 wurde damals von Arie Luyendyck gefahren und leistet knapp 650 PS. Doch auch Arnold Wagner, Henry Büttner und Jean-Claude Monbaron aus der Schweiz (alle Formel 3000) wollen es dem nach PS- Angaben übermächtigen neuen Gegner so schwer wie möglich machen.
Ebenfalls mit Spannung wird der Kampf unter den Formel 2000 Fahrzeugen erwartet. Hier nutzt das aktuelle Recaro Formel 3 Cup Team von SMS Seyffarth Motorsport aus Querfurt den zweiten Lauf zur Interserie zum ausgiebigen Test. Mit Robert Kath, Pascal Kochem (beide Dallara- Mercedes ) und Team-Junior Julian Theobald (Dallara- Renault) schickt Seyffarth Motorsport gleich drei Formel 3-Renner an den Start. Damit dürfte die Favoritenrolle in der Zweiliter- Division der formelfreien Rennwagen mit vielen Vorzeichen versehen sein. Doch auch der Bürstädter Marcel Baierle möchte sich nach dem Doppelsieg in Hockenheim mit seinem Formel Renault für weitere Podestplätze empfehlen. Inwieweit die Verfolger, angeführt von Manfred Kuhn (Reynard- BMW) und Lobumir Glogar (CZ) im Eufra-Opel dies zu verhindern wissen, wird das Rennwochenende in der Lausitz beweisen. Zum ersten mal werden einige Formel 3-Rennwagen des polnischen Motorsportverbandes in der Interserie ihr Debüt geben. Im Gegenzug ist die Interserie am 9.-10.Juli im polnischen Poznan zu Gast.