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WRC: Sainz ersetzt Duval in der Türkei

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Sainz startet zumindest in der Türkei für Citroen |
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| Nach der öffentlichen Kritik von Citroen-Sportchef Guy Frequelin am Sonntag und der freiwilligen Kündigung von Beifahrer Stephane Prevot erhält Francois Duval eine Denkpause: Beim nächsten Rallye-WM-Lauf in der Türkei vom 3. bis 6. Juni werden Carlos Sainz und Marc Marti im zweiten Citroen Xsara sitzen. Der Spanier betonte, es sei kein Rücktritt vom Rücktritt. „Citroen bat um meine Hilfe, also helfe ich.“
Bei den bisherigen sechs Saisonläufen kam Francois Duval nur einmal in die Punkteränge. „Zu wenig, um unseren Titel in der Hersteller-WM zu verteidigen“, gibt Frequelin als Marschroute aus. „Wir mussten schnell reagieren, denn Stephane Prevot hat uns gesagt, dass er mit Duval nicht mehr fahren wird.“
Der Profi-Beifahrer unterstrich heute nochmals seine Kritik an Duval: "Die Resultate von Sébastien Loeb wurmten ihn, er kann den Unterschied nicht akzeptieren. Francois glaubt, er sei Loeb gewachsen und könnte die gleiche Zeiten fahren. Aber das kann er nicht. Es ist auch keine Schande, schließlich kennt Loeb den Citroen in- und auswendig und er ist im Moment einfach der beste Fahrer.“
Der zweifache Weltmeister Sainz freut sich auf die Türkei-Rallye, gibt aber auch zu bedenken: „Vor sieben Monaten bin ich den Xsara zum letzten Mal gefahren. Aber in dieser Situation möchte ich Citroen nicht enttäuschen und das in mich gesetzte Vertrauen umsetzen. Meine Teilnahme bedeutet nicht, dass ich in die WRC zurückkehre. Es ist normal, dass ich Citroen einen Gefallen tue, nachdem mir das Team 2003 sehr geholfen hat."
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