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DPWM: Mathias Schläppi dominiert auf der Nordschleife

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Schläppi konnte seinen Erfolg vom Saisonauftakt wiederholen |
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| Auf der Nürburgring-Nordschleife konnte MG-Pilot Mathias Schläppi in der Division 1 der DMSB-Produktionswagen-Meisterschaft seinen Erfolg vom Saisonauftakt wiederholen und einen souveränen Sieg einfahren. Der Schweizer distanzierte die beiden Ford-Piloten Wolfgang Treml und Karl-Heinz Matzinger (beide Österreich) auf der 25,378 km langen Kombination aus Nürburgring-Grand-Prix-Kurs und Nordschleife um über 40 Sekunden. „Nachdem ich nur eine Runde im Regen trainieren konnte, waren wir für das Wetter eigentlich schlecht vorbereitet. Daher freue ich mich über den Sieg gleich doppelt“, strahlte Mathias Schläppi bei der Siegerehrung. Weniger Freude dagegen bei seinem Teamkollegen Rainer Bastuck, an dessen MG ZS ein Stein den Zahnriemen beschädigte, so dass er den zu Beginn des Rennens heißen Kampf um die Spitze – wo er teilweise Schläppi sogar überholte – nicht fortsetzen konnte.
Die beiden Ford-Piloten von TW-Racing waren im Ziel froh, gut über die Runden gekommen zu sein – zumal die Nordschleife ihrem Ruf als „grüne Hölle“ wieder einmal alle Ehre machte. „Ab der zweiten Runde hat es geschüttet wie aus Kübeln“, berichtete Wolfgang Treml im Ziel. „Uns fehlt speziell im Regen noch etwas Erfahrung mit dem Focus, außerdem wurde über Nacht noch am Auto gearbeitet. Aber für die kommenden Rennen sehe ich aufgrund der anderen Streckencharakteristiken gute Chancen für uns Fronttriebler. Heute war einfach der vorne, der am besten gerutscht ist.“ Teamkollege Matzinger ergänzte: „Ich bin sehr zufrieden, zumal dies mein erstes Rennen hier am Nürburgring war. Im Karussell habe ich mich gedreht und einen Moment gestanden. Jetzt bin ich ehrlich gesagt froh, dass es vorbei ist.“
Divison 2 - Bohrer profitiert von Mühlenz-Fehler
Die Division 2 war ein klarer Fall für den jungen Michael Bohrer, der seinen Citroën Saxo VTS sicher über die vier Runden Nordschleife brachte: „Ich kannte die Nordschleife bislang gar nicht im Regen. Aber nach meinem guten Start haben sich meine Verfolger gegenseitig das Leben schwer gemacht. Als Thomas dann im Bereich Tiergarten einen Fehler gemacht hat, war der Weg an die Spitze für mich frei.“ Den Fehler gibt Thomas Mühlenz, der bis dahin die 1600er-Fraktion anführte, unumwunden zu: „Beim Ausfedern ist mein Saxo quer gekommen, und ich hatte unheimlich Mühe, ihn auf der Straße zu halten. Da war der Zug an der Spitze natürlich abgefahren.“ Die Spitze – dazu zählte auch Guido Thierfelder, der das Rennen auf seiner Heim- und Lieblingsstrecke am Ende auf Rang 2 beendete: „Ich habe einfach nichts gesehen, meine Scheiben waren völlig beschlagen. Wenn ich die Nordschleife nicht so gut kennen würde, hätte ich manchmal nicht gewusst, wo es lang geht.“
Division 3 – Sieg für Rainer Noller nach fehlerfreier Fahrt
Das Siegerpodest der Dieseldivision 3 teilten sich Rainer Noller (Abstatt), Markus Lungstrass (Burscheid) und Uwe Reich (Solingen). Noller analysierte im Ziel: „Heute bei diesen Wetterverhältnissen kam es darauf an, keine Fehler zu machen. Ich liebe Regenrennen, obwohl ich ein bisschen Bedenken hatte, im Nassen auf der Nordschleife zu fahren. Aber es hat alles gepasst.“ Eine fehlerfreie Fahrt und ein perfekt vorbereitetes Fahrzeug waren auch für den zweitplatzierten Markus Lungstrass der Schlüssel zum Erfolg: „Ich hatte ein gutes Setup, das war entscheidend, denn es war unglaublich glatt.“ Ganz in seinem Element war Altmeister Uwe Reich, der auf der Nordschleife am Wochenende auch sein insgesamt 33. 24h-Stunden-Rennen in Angriff nimmt und dementsprechend jede Ecke des Nürburgrings kennt: „Kurz vor dem Rentenalter noch einmal auf dem Ring auf dem Podium zu stehen – klasse. Da ist ein kleiner Traum nochmal in Erfüllung gegangen.“ |  |