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24h: Der König kehrt erneut zurück

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Ludwig startet im schnellen Porsche 996 Turbo |
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| Beim 33. ADAC Zürich 24h geht mit Klaus Ludwig (54) der unbestrittene „König des Nürburgrings“ erneut an den Start. Exklusiv für den Langstreckenklassiker auf seiner Heimatstrecke macht der gebürtige Bonner einmal mehr eine Ausnahme. Denn eigentlich hat Ludwig den Rennfahrerhelm bereits eingemottet. Nach einer außerordentlich erfolgreichen Karriere mit drei Titeln in der DTM (1988, 1992, 1994) und jeweils drei Siegen bei den 24h von Le Mans (1979, 1984, 1985) und auf dem Nürburgring (1982, 1986 und 1999) könnte in diesem Jahr das Nonplusultra folgen: Vier Siege auf der Nordschleife – und damit der Aufstieg in den Olymp der handvoll 24h-Ikonen.
Ludwig war in den vergangenen Jahren als Rennsportexperte ein gefragter Mann. Verpflichtungen wie die fachkundige Co-Moderation bei den ARD-Übertragungen der DTM 2005 ließen in Ludwigs Terminkalender auch nach dem Ende der aktiven Karriere nur selten eine Lücke. Trotzdem: Für „seine“ Nordschleife ließ sich Ludwig noch einmal locken. Der Grund? „Es ist einfach immer wieder faszinierend“, sagt Ludwig. „Ich muss mich bei jeder Runde zwingen, mich auf meinen Job als Pilot zu konzentrieren und nicht immer nur an die Fans zu denken. Dieses Gefühl gibt es nur hier auf der Nordschleife. Denn natürlich weiß ich ganz genau, wo meine Freunde und Fans stehen. An einer Stelle steht auch mein Hausmeister mit Familie und Bekannten, aber ich muss mich wirklich zwingen, nicht daran zu denken.“
Nicht zuletzt verlangt das Einsatzgerät volle Konzentration. Mit dem Porsche 996 des Alzen-Teams markierte Uwe Alzen in 8:16,109 Minuten für die 24,433 km lange Streckenvariante aus Kurzanbindung mit Mercedes-Arena und Nordschleife eine Fabelzeit. „Jürgen Alzen hat wieder ein tolles Auto auf die Beine gestellt“, so Ludwig, „und das als Privatmann! Er ist ein genialer Tüftler und zudem ein toller Fahrer.“ Die größte Herausforderung für den Ring-Routinier ist da, die ständigen Überholvorgänge unbeschadet zu meistern. „Ich kann nur an alle Teams appellieren: Schaut in den Rückspiegel“, bittet der Altmeister und attestiert dem Gros der Teilnehmer gleichzeitig faires Verhalten: „Rund 80 Prozent der Autos signalisieren direkt mit dem Blinker, wo ich vorbeifahren kann.“
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