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24h: BMW gewinnt ersten Schlagabtausch

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Die erste Bestzeit des Tages ging nach München |
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| Bei wechselhaften Witterungsbedingungen sicherten sich Hans-Joachim Stuck, Dirk Müller, Jörg Müller und Pedro Lamy im BMW M3 GTR die vorläufige Pole Position für das 33. ADAC Zürich 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Die Vorjahressieger verwiesen mit einer Bestzeit von 9:10.604 Minuten die Brüder Jürgen und Uwe Alzen, verstärkt durch Klaus Ludwig und Peter Dumbreck, im Porsche 996 Turbo auf Platz zwei. Der Rückstand betrug 0,519 Sekunden. Dritte wurden Hermann Tilke, Dirk Adorf und Patrick Simon im V8STAR des Raeder Teams.
Das Eifelwetter zeigte sich am Freitagmorgen von seiner launigsten Seite. „Die Bedingungen waren extrem wechselhaft“, beschreibt Hans-Joachim Stuck. „Es gab Regen, Nebel und auch ein paar Sonnenstrahlen. Es traf wieder die alte Weisheit zu: Wenn man aus dem Fahrerlager die Nürburg nicht sieht, dann ist das Wetter schlecht. Sieht man die Nürburg, dann wird das Wetter schlecht.“ Auf der zu Trainingsbeginn noch nassen 25,378 km langen Kombination aus Nürburgring-Nordschleife und -Grand-Prix-Kurs trocknete die Ideallinie schnell ab. Der Showdown gegen Ende der zweistündigen Session blieb den Zuschauern dann verwährt, denn einsetzender Regen verhinderte weitere Zeitverbesserungen. „Wir haben es zu Beginn ruhig angehen lassen“, sagte Klaus Ludwig, der die erste Runde im zweitplatzierten Alzen-Porsche fuhr. „Ich bin davon überzeugt, dass Uwe Alzen auf trockener Strecke am Abend eine Zeit unter neun Minuten fahren wird. Unser Wagen läuft fantastisch.“ Uwe Alzen ergänzt: „Ich war gegen Ende des Trainings auf einer schnellen Runde unterwegs und wollte die BMW-Bestzeit attackieren. Leider setzte erneut Regen ein, so dass ich den Speed nicht halten konnte. Wenn es heute Abend trocken ist, holen wir uns die Pole Position.“
Damit peilt Alzen die Wiederholung des Vorjahreserfolgs im Qualifying an. Zu einer weiteren Parallele zu 2004 scheint sich das wechselhafte Wetter zu entwickeln, das bereits im vergangenen Jahr zum überaus spannenden Rennverlauf beitrug. ARD-Wetterfee Silke Hansen gehört zu den vielen Zuschauern rund um den Kurs und muss ebenfalls attestieren: „Die Eifel ist auch für Meteorologen unberechenbar.“ Dabei besteht für alle Fans aber die begründete Hoffnung, dass nasse Füße auch wieder trocknen: „Die Vorhersage für das Wochenende sieht aber gar nicht so schlecht aus. Speziell am Sonntag ist es zwar wechselhaft, aber es wird immer wieder sonnige Abschnitte geben. Das macht es für alle Beteiligten spannend.“
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