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DPWM: Himmelfahrt in die grüne Hölle

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Für die beiden MG ist die Nordschleife Neuland |
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| Am Himmelfahrtswochenende führt die Tour der DMSB-Produktionswagen-Meisterschaft direkt in die grüne Hölle. Vom 5. bis 8. Mai ist die Nürburgring-Nordschleife das Terrain, das von den Produktionswagen erobert werden will. Die Hauptakteure sind schon jetzt heiß auf den Saisonhöhepunkt – kaum einem anderen Rennen treten die Fahrer mit ebenso viel Vorfreude wie Respekt entgegen. „Die Nürburgring-Nordschleife heißt nicht umsonst ‚grüne Hölle’“, weiß zum Beispiel Wolfgang Treml, einer der erfahrensten Piloten im Feld der DMSB-Produktionswagen-Meisterschaft. „Ich bin in meinen Einschätzungen sonst nicht so zurückhaltend, aber die Nordschleife bietet alle Facetten des Motorsports – dementsprechend kann alles passieren.“
Dieser Argumentation schließt sich auch Rainer Bastuck an, der beim Auftakt in Oschersleben mit seinem brandneuen MG ZS trotz des Ausfalls im zweiten Lauf eine tolle Vorstellung geben konnte: „Auch wenn ich die Nordschleife ziemlich gut kenne, es ist doch mit jedem Auto anders. Der MG ist bislang noch nicht auf der Nordschleife gewesen, wir müssen das Fahrwerk komplett umbauen. Allerdings haben die Ingenieure von West Surrey Racing die Technik perfekt im Griff. Ich bin sicher, dass ich mit einem optimalen Setup ins Rennen gehen werde.“ Bastuck und sein Teamkollege, der Schweizer Mathias Schläppi, demonstrierten beim Saisonauftakt im MOTOPARK Oschersleben die Performance der britischen Tourenwagen – Schläppi holte sogar beide Laufsiege.
Division 2: Wer kennt die Nordschleife am besten?
„Kai oder ich“, lautet die Prognose von Guido Thierfelder, dem Nordschleifen-erfahrenen Citroën-Saxo-Piloten. „Kai“ das ist Kai Jordan, niemand geringerer als der aktuelle Meister der Produktionswagen-Division 2 und Pilot eines Volkswagen Lupo. „Wir beide haben uns in den vergangenen Jahren an der Spitze abgewechselt“, weiß Thierfelder. Und seine Einschätzung erscheint realistisch, zählen doch am Nürburgring nicht nur Fahrwerk und Motorleistung, sondern mindestens ebensosehr die absolvierten Kilometer. Allerdings gibt es in der heiß umkämpften Division 2 einige Piloten, die gleichfalls ihre Ambitionen angemeldet haben. Allen voran Thomas Mühlenz, der wie Thierfelder einen Citroën Saxo VTS bewegt: „Ich bin sehr optimistisch. Mein Teamkollege Tobias Pfister und ich sind hervorragend aufgelegt. Außerdem verstehen wir uns gut, was für die Windschattenspiele auf der langen Geraden der Döttinger Höhe entscheidend sein kann.“
Uwe Reich hofft auf Nürburgring-Erfolg in der Division 3
In der Division 3 sind die Spitzenpositionen ebensowenig vergeben, denn auch hier fighten die Cup-Spezialisten mit den erfahrenen Nordschleifenkennern. Ausgang? Offen! Roland Hertner und Markus Lungstrass dominierten zwar den Saisonauftakt in der Magdeburger Börde, doch die Charakteristik der Berg-und-Talbahn in der Eifel ist eine völlig andere. „Ich fahre seit 35 Jahren auf der Nordschleife“, erklärt Uwe Reich, der neben der Produktionswagen-Meisterschaft auch beim 24-Stunden-Rennen und beim 500-km-Youngtimer-Rennen an den Start geht. „Trotzdem gibt es immer noch Ecken, die mir nicht besonders liegen, wo jede Runde wieder eine neue Herausforderung wartet.“ Oschersleben-Laufsieger Markus Lungstrass will am Ring unbedingt gewinnen: „Die Nordschleife ist meine Lieblingsstrecke, außerdem habe ich im letzten Jahr schon ganz gut dort ausgesehen. Auch der Auftakt im Motopark war rundum prima, so dass ich da anknüpfen möchte.“
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