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F3 Cup: Erster chinesischer Sieger Ho-Pin Tung

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Ho-Pin Tung setzte sich bereits beim Start vom Feld ab |
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| Ho-Pin Tung heißt der erste Sieger des RECARO Formel-3-Cup 2005. Der in den Niederlanden aufgewachsene Chinese legte in Oschersleben einen optimalen Saisonstart hin und konnte sein erstes Formel-3-Rennen gewinnen. Peter Elkmann und der beste Rookie Frank Kechele komplettierten das Podest. Schnellster der Trophy-Autos war nach 19 Runden Kevin Fank.
Ho-Pin Tung legte den Grundstein für seinen ersten Sieg im RECARO Formel-3-Cup am Start, den er von der zweiten Position aus gewann. Pole-Sitter Peter Elkmann hingegen kam schlecht von der Linie weg, er musste sich sogar hinter Rookie Frank Kechele als Dritter einreihen.
Der Führende Ho-Pin Tung konnte sich sofort einen kleinen Vorsprung erarbeiten, den er bis zum Beginn des letzten Drittels auf konstant einer Sekunde hielt. Als dann die Reifen am Auto von Frank Kechele langsam abbauten, konnte der JB-Pilot seinen Vorsprung sogar vergrößern. Unterdessen machte Peter Elkmann Druck auf den Zweitplatzierten Rookie, der sich aber tapfer wehrte. Erst ein im Weg stehender Überrundeter sorgte für den Positionswechsel in der Spitze: Kechele wurde aufgehalten und Elkmann zog vorbei. Ho-Pin Tung war jedoch schon enteilt und feierte seinen ersten Sieg im RECARO Formel-3-Cup.
Hinter den Top3 legte Paul Meijer einen prächtigen Start hin: Der ehemalige Formel Renault-Pilot schoss von Startplatz acht bis auf die vierte Position vor, um dann unter ständigem Druck von mindestens vier Verfolgern zu stehen. Robert Kath kam als einziger der Verfolger am Dallara-Opel von Meijer vorbei, Martin Hippe, Ferdinand Kool, Michael Herck und Franz Schmöller schafften es nicht. Rookie Martin Hippe, der im Meisterteam HS-Technik Motorsport unterwegs ist, startete als Fünfter und unmittelbarer Verfolger einige vorsichtige Augriffsversuche, doch er hatte keinen Erfolg. Statt dessen musste er sich in der letzten Runde vom Trio hinter ihm überholen lassen und wurde nur als Neunter abgewinkt. Routinier Franz Schmöller erkämpfte sich den sechsten Rang, gefolgt von Ferdinand Kool und Gastfahrer Michael Herck, der allerdings keine Punkte erhält.
In der Trophy-Wertung holte sich Kevin Fank die meisten Punkte, er gewann vor Florian Schnitzenbaumer und Christopher Kuntz. Dabei hatte der Berliner einen denkbar ungünstigen Beginn, denn er würgte am Beginn der Einführungsrunde seinen Motor ab. Aus der Boxengasse heraus feierte er einen klaren Trophy-Sieg. |  |