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2005-04-12 09:38:15 - ks
CHC: Eindrucksvolles Starterfeld beim CHC-Saisonauftakt

(c) ks design
Der Veranstalter rechnet mit bis zu 130 Nennungen
Der Countdown zum Castrol-HAUGG-Cup „Um die Willi Hieke Pokale“ läuft: Am kommenden Samstag startet Deutschlands älteste Breitensportserie mit dem „Preis der Schlossstadt Brühl“ der Scuderia Augustusburg Brühl e. V. im ADAC in die neue Saison. 15 Runden auf der legendären Nürburgring-Nordschleife stehen auf dem Programm. „Wir rechnen mit 120 bis 130 Nennungen, das übertrifft sogar unsere kühnsten Erwartungen“, freut sich Rennleiter Hans-Werner Hilger (Brühl), der maximal 150 Fahrzeuge auf die Strecke lassen darf. „Auch die Probe- und Einstellfahrten am Vormittag finden großes Echo, hierfür erwarten wir rund 80 Teams.“

Der stetige Aufwärtstrend des CHC findet auch in 2005 eine Fortsetzung. „Eins stabiles Reglement, familiäre Atmosphäre und ein optimales Preis-Leistungsverhältnis treffen den Geschmack der Teilnehmer“, weiß Cup-Leiter Willi Hillebrand aus Finnentrop. „Und nicht zu vergessen: die Nordschleife. 15 Runden auf der schönsten Rennstrecke ab € 280,00. Seit drei Jahren unverändert!“

Auch das Internationale Zürich ADAC-24 Stunden-Rennen vom 6. bis 8 Mai wirft natürlich seine Schatten voraus. Hans-Werner Hilger: „Der veranstaltende ADAC sagt ganz klar, dass jeder Teilnehmer bei der Jagd zweimal rund um die Uhr drei Nordschleifen-Veranstaltungen nachweisen muss. Und zwei dieser drei Möglichkeiten sind die CHC-Läufe am 16. April und am 5. Mai.“

Angeführt wird die Teilnehmerliste vom amtierenden Meister Jörg Weber aus Kehrig, der sich in diesem Jahr das Cockpit mit dem Ettlinger Tomislav Vladovic teilt. Weber setzt auf seinen bewährten Ford Escort RS2000, vorbereitet von JÖWE-Motorsport und wie immer ausgerüstet mit den Erfolgsreifen von Hankook. Weber/Vladovic starten bei den 24 Stunden-Specials bis 2000 ccm. Zu ihren Hauptkonkurrenten im Kampf um den Klassensieg zählen die Markenkollegen Christoph Cwzielung/Alexander Roth (Bonn/Ebersbach) aus dem Bonnfinanz-Team sowie Ron Grüter aus Hückelhoven mit seinem Peugeot 306 S16.

Nicht nur das Geschehen in den Klassen verspricht spannend zu werden, auch für den Gesamtsieg kommen beim „Preis der Schlossstadt Brühl“ mindestens ein Dutzend Teams in Frage. Allen voran die vierfachen Sieger des Vorjahres, Jochen Krumbach/Wilhelm Dohmen (Eschweiler/Aachen) im KRS-BMW M3 2,0 sowie der mit elf Triumphen auf Rang drei in der ewigen Tabelle platzierte Hans-Rolf Salzer aus Alpenrod im Westerwald mit seinem Harosa-BMW M3 E36 3,2. Der Bonner Gerrit Gaastra mit seinem Mitsubishi Lancer Evo VI sowie Rudolf Brandl (Walldürn) im Abt-Audi A4 deuteten im Vorjahr mit zweiten Plätzen eindrucksvoll an, dass der erste Gesamtsieg nur noch eine Frage der Zeit ist.

Porsche-Piloten gehören immer zu den ganz heißen Eisen im Gesamtsiegfeuer. Angeführt wird die Meute der Zuffenhausener vom Hamburger Christian Rumland im KRS-GT3, Boris Brunnacker (Wuppertal) im 993 RSR sowie Peter Festl (Hückeswagen) in einem GT3-RS. Rückkehrer Festl hat sich mit Karl-Heinz Heger (Iserlohn) einen der besten deutschen Beifahrer ins Cockpit geholt, der unter anderem schon Walter Röhrl zum Gesamtsieg bei der ADAC-Rallye Köln-Ahrweiler dirigiert hat.

Mehr als 100 Einschreibungen bis zehn Tage vor der ersten Veranstaltung hatten die ungebrochene Beliebtheit des CHC bereits über den Winter angedeutet. Von den 30 Bestplatzierten der Vorsaison haben sich 27(!) erneut eingeschrieben und sich somit eine Startplatzgarantie – für alle Events inklusive Spa-Francorchamps – gesichert. „Mit 124 Einschreibungen hatten wir in 2004 einen phantastischen Rekord erreicht. Die Tendenz bis zum Einschreibeschluss am 15. April zeigt erneut in diese Richtung“, strahlt Cup-Leiter Willi Hillebrand.
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