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Rallye nat.: Alexy ungefährdet in Melsungen

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Donnerkeil: Sebastian Keil fuhr im VW Polo auf Rang elf |
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| Einen ungefährdetem Start-Ziel-Sieg feierte Carsten Alexy bei der 24. ADAC-Rallye Auf nach Melsungen. Nach sechs Wertungsprüfungen hatte der Audi S2-Pilot 11,6 Sekunden Vorsprung auf Norbert Moufang im Opel Kadett C. Nach zuletzt nicht so guten Platzierungen überzeugte Stefan Göttig im Ford Escort Maxi mit dem dritten Gesamtrang und einer Bestzeit.
Der Steinbruch der Wertungsprüfungen (WP) eins und vier war entscheidend für den Ausgang der Rallye. Zum einen war Allrad ganz klar von Vorteil und zum zweiten stellten die harten Schotterpfade höchste Ansprüche an das Material. Nicht jeder Teilnehmer war dort bereit, das Limit auszuloten, um größere Beschädigungen zu vermeiden. Alexy nahm Moufang dort einmal neun und einmal zwölf Sekunden ab, so dass die Vorentscheidung schnell gefallen war. Und Moufangs zweiter Platz schien nur in Gefahr zu geraten, als Göttig in WP drei die Bestzeit markierte. Erst gar nicht starten konnte BMW M3-Pilot Udo Schiffmann, dessen Motor einfach kein Gas annehmen wollte.
Spannung pur bis zum letzten Meter um den fünften Gesamtrang. Stefan Moses hatte es im BMW 320iS im Steinbruch ruhig angehen lassen, war aber auf den Prüfungen zwei, drei und fünf jeweils schneller unterwegs als Reinhard Spindler im wesentlich stärkeren Ford Escort Cosworth. Die Entscheidung fiel in Prüfung sechs – einem Rundkurs – als Moses auf den Renault Clio von Daniel Wittner auflief, steinschlagbedingt einen Scheinwerfer und mehrere Sekunden einbüßte. Im Ziel fehlten 1,4 Sekunden auf Schindler. Moses konnte dennoch zufrieden sein, hatte er doch in der Gruppe N/F mit 43 Sekunden Vorsprung alles im Griff.
Für Paukenschläge sorgte Konstantin Keil im VW Polo. Gleich in der Auftaktprüfung markierte der Junior die viertbeste Gesamtzeit! Und auch im zweiten Durchgang des Steinbruches ließ Keil mit der fünfbesten Zeit aufhorchen. Am Ende fuhr der Pilot des AMC Kassel auf den fast sensationellen elften Gesamtrang und zum Klassensieg mit 50 Sekunden Vorsprung.
Endergebnis 24. ADAC-Rallye Auf nach Melsungen nach 6 Wertungsprüfungen:
Gestartet/Gewertet: 81/63
1. Carsten Alexy/Karlheinz Knaus (Audi S2) 19.31,7 Minuten (1. Gruppe H über 3000 ccm)
2. Norbert Moufang/Michaela Frenzel (Opel Kadett C) + 11,6 Sekunden (1. Gruppe H bis 2000 ccm)
3. Stefan Göttig/Holger Claus (Ford Escort Maxi) + 31,0 Sek.
4. Marco Koch/Stefan Assmann (Opel Kadett C) + 33,2 Sek.
5. Reinhard Spindler/Bernhard Brauner (Ford Escort Cosworth) + 46,9 Sek.
6. Stefan Moses/Stefan Lauth (BMW 320iS) + 48,3 Sek. (1. Gruppe N/F bis 2000 ccm)
7. Ingo Koschmieder/Bettina Gniss (Opel Kadett C) + 1.05,7 Minuten
8. Andreas Gutbier/Matthias Winning (VW Golf GTi) + 1.10,7 Min.
9. Thorsten Kramer/Daniel Meyer (Opel Kadett E) + 1.11,5 Min.
10. Raphael Ramonat/David Krug (Audi S2 Quattro) + 1.12,0 Min.
11. Konstantin Keil/Andreas Luther (VW Polo) + 1.15,9 Min (1. Gruppe H bis 1600 ccm)
12. Guido Horn/Norbert Höhmann (Ford Sierra) + 1.28,7 Min. (1. Gruppe G1)
22. Frank Meyer/Robert Kersten (BMW M5) + 2.30,7 Min. (1. Gruppe N/F über 3000 ccm)
24. Michael Buchwald/Rita Buchwald (VW Polo) + 2.38,2 Min. (1. Gruppe N/F bis 1400 ccm)
28. Björn Mohr/Oliver Becker (Opel Corsa A) + 2.56,6 Min. (1. Gruppe H bis 1300 ccm)
30. Jochem Möller/Andreas Förster (Audi 80) + 3.05,0 Min. (1. Gruppe G4)
47. Michael Kaiser/Andreas Kaiser (Trabant 601 S) + 4.06,7 Min. (1. Gruppe H bis 600 ccm)
WP-Bestzeiten:
Alexy 3; Moufang 2; Göttig 1.
wichtige Ausfälle:
nach WP 6: Uwe Kiehm/Christian Schäfer (Opel Kadett C) Karenzüberschreitung nach Lüfterproblem
WP 6: Michael Hüsing/Elmar Weckel (Peugeot 206) Unfall
nach WP 4: Jörg Schuhey/Tanja Timmer (Opel Astra) Antriebswelle
WP 3: Bodo Friebertshäuser/Frank Graul (Mitsubishi Lancer) Unfall
WP 2: Georg Hossfeldt/Katja Bielefeld (VW Golf GTi) Motor
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