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WRC: Überzeugende Vorstellung von Sebastien Loeb

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Kämpft mit Petter Solberg um Rang zwei: Marcus Grönholm |
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| Der amtierende Weltmeister Sebastien Loeb ist dem Sieg bei der Propecia Rally Neuseeland ein großes Stück näher gekommen: Auf der zweiten von drei Etappen konnte der Franzose seinen Vorsprung auf den zweitplatzierten Marcus Grönholm im Peugeot verdoppeln und hat vor dem Schlusstag rund eine Minute Vorsprung. Subaru-Pilot Petter Solberg liegt nur 6,8 Sekunden hinter dem Finnen.
Mit zwei Bestzeiten (WP 9 und 10) startete Loeb in den Tag und sorgte somit für Stirnrunzeln bei Grönholm und Solberg. Vor allem die überlegene Bestzeit des Citroën-Piloten auf der längsten Prüfung „Bull 2“ vergrößerte nachhaltig den Abstand zu den Verfolgern.
Auf den Prüfungen elf und zwölf markierte Solberg jeweils die Bestzeit und zog an Grönholm vorbei auf Rang zwei. Aufgrund falscher Reifenwahl büßte der Norweger bis zum Etappenziel aber wieder einen Platz ein. „Beim zweiten Durchgang der jeweiligen Prüfungen ist der Belag sehr hart und bietet viel Grip. Das ist leider nicht so ideal für unsere Reifen.“
Während Loeb scheinbar ungefährdet dem Sieg entgegen fährt und die beiden Skandinavier um den zweiten Platz kämpfen, hat Francois Duval im zweiten Citroën Xsara die Anweisung erhalten, auf jeden Fall das Ziel zu sehen und WM-Punkte zu sammeln. Der Belgier hat gegenüber dem fünften Toni Gardemeister rund eine Minute Vorsprung. Dem verbliebenen Werks-Ford Focus folgte mit nur 9,9 Sekunden Rückstand Markko Märtin im zweiten Peugeot.
Subaru-Nachwuchstalent Chris Atkinson konnte nicht mehr ganz an die guten Zeiten vom Vortag anknüpfen und rutschte auf Rang sieben zurück vor die beiden Mitsubishi Lancer von Gianluigi Galli und Harri Rovanperä. Der Italiener verlor 20 Sekunden bei einem Dreher in WP 13 und noch mal wertvolle Zeit aufgrund eines Reifenschadens eine Prüfung weiter.
Gleich zweimal kam der Österreicher Manfred Stohl mit dem Kronos-Citroën Xsara von der Strecke ab. „Wir kamen im vollen Tempo über eine Brücke, waren zu schnell und rutschten ins Gebüsch. Der Motor starb ab. Dadurch verloren wir sehr viel Zeit." Nur eine Sonderprüfung später wurde die erhoffte Aufholjagd auch nicht belohnt. Kaum hatte der Wiener sich von diesem Schrecken erholt, drehte er sich auf WP 13 erneut. „In Neuseeland wird jeder kleiner Fehler härter bestraft als anderswo. Hier bleibt kein Fahrer davon verschont. Leider hat es heute uns erwischt", so der OMV-Pilot. Rund eineinhalb Minuten hat Stohl aber noch Vorsprung auf das Skoda-Duo Armin Schwarz und Janne Tuohino.
Gesamtklassement nach 14 von 20 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroën Xsara/M) 2:33.36,4 Stunden
2. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307/P) + 51,9 Sekunden
3. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza/P) + 58,7 Sek.
4. Duval/Prevot (Citroën Xsara/M) + 1.20,0 Minuten
5. Gardemeister/Honkanen (Ford Focus/M) + 2.22,0 Min.
6. Märtin/Park (Peugeot 307/P) + 2.31,9 Min.
7. Atkinson/MacNeall (Subaru Impreza/P) + 2.58,8 Min.
8. Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer/P) + 4.32,4 Min.
9. Rovanperä/Pietiläinen (Mitsubishi Lancer/P) + 4.46,6 Min.
10. Stohl/Minor (Citroën Xsara/M) + 4.48,3 Min.
11. Schwarz/Wicha (Skoda Fabia/M) + 6.26,6 Min.
12. Tuohino/Markkula (Skoda Fabia/M) + 6.28,8 Min.
13. Warmbold/Orr (Ford Focus/M) + 11.07,9 Min.
M= Michelin, P=Pirelli
wichtige Ausfälle:
Shakedown: Kresta/Mozny (Ford Focus/M) Überschlag
Gruppe N nach 14 von 20 Wertungsprüfungen:
1. Pons/Julia (Mitsubishi Lancer) + 2:45.12,1 Stunden
2. Al-Attiyah/Patterson (Subaru Impreza) + 14,7 Sekunden
3. Crocker/Moscatt (Subaru Impreza)* + 17,6 Sek.
4. Pozzo/Stillo (Subaru Impreza) + 22,5 Sek.
5. Arai/Sircombe (Subaru Impreza) + 25,2 Sek.
6. Ligato/Garcia (Subaru Impreza) + 44,5 Sek.
7. Higgins/Agnew (Subaru Impreza) + 1.23,9 Minuten
8. Tapper/Judd (Mitsubishi Lancer)* + 1.50,1 Min.
9. Singh/Bennie (Proton Pert) + 2.07,2 Min.
10. Villagra/Villagra (Mitsubishi Lancer)* + 3.49,9 Min.
*= nicht eingeschrieben in PCWRC
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