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WRC: Starker Auftakt für Citroën in Neuseeland

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Zwei Bestzeiten auf der ersten Etappe: Chris Atkinson (Subaru) |
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| Außer dem schon fast gewohnten Sieg in Monte Carlo hatte Citroën heuer zumeist das Nachsehen gegenüber den Wettbewerbern. Loeb nur vierter in der Tabelle, Duval gar ohne jeden Punkt und auch in der Marken-Wertung hat nur Skoda weniger Zähler auf dem Konto. Doch in Neuseeland lief für die Zitronen am ersten Tag alles nach Plan: Loeb locker vorne, Duval dritter. Peugeot-Mann Grönholm sowie Tabellenführer Petter Solberg (Subaru) haben aber auch noch alle Chancen.
Für Schlagzeilen sorgte vor allem Subarus zweiter Mann Chris Atkinson. Im Gegensatz zu Schweden und Mexiko verfügt der 24jährige Australier über Erfahrungen in Neuseeland und markierte prompt zwei Bestzeiten auf der ersten Etappe. Wie sagte doch sein Teamchef David Lapworth vor der Saison: „Chris wird noch vor seinem 30. Geburtstag Weltmeister!“ Mit nur 54,3 Sekunden Rückstand ist in Neuseeland zumindest ein Podestplatz in absoluter Reichweite.
Teamleader Petter Solberg übernahm zunächst etwas überraschend die Führung. „Als erster bist du in Neuseeland normalerweise der Straßenfeger und demzufolge benachteiligt. Aber es läuft besser als erwartet“, freute sich der Norweger, dem der Regen in der Nacht zuvor sicherlich half, die oberste Schotterschicht zu festigen. „Mit 30 Sekunden Rückstand ist noch alles möglich.“
Zwischen dem Citroën-Duo liegt Marcus Grönholm auf Rang zwei. "Morgens waren die Reifen etwas zu hart, am Nachmittag etwas zu weich", haderte der Finne etwas mit der Wahl der Pneus. "Aber wir liegen nur 20 Sekunden zurück und unser Peugeot lief problemlos.“ Zufrieden war auch Teamchef Jean-Pierre Nicolas. „Unser Hauptziel hier in Neuseeland sind Punkte. Beide 307 sollten möglichst viele Zähler für die Markenwertung einfahren. Wenn ich allerdings am zweiten oder letzten Rallyetag sehe, dass einer von beiden gewinnen kann, werden wir ihn nicht stoppen." Mit über einer Minute Rückstand dürfte Markko Märtin im zweiten Peugeot allerdings keine Siegeschancen mehr haben.
Im einzig verbliebenen Ford Focus, der für die Marken-WM punkteberechtigt ist, liegt Toni Gardemeister auf Rang sechs, nur 5,4 Sekunden hinter Atkinson. Teamkollege Roman Kresta hatte seinen Focus WRC bereits im Shakedown verschrottet, nachdem er in einer Rechtskurve links von der Fahrbahn abkam und einen Erdwall touchierte. Teamchef Malcolm Wilson: "Der Käfig und der Vorderbau des Autos wurden zu stark beschädigt, das können wir bis zum Start nicht reparieren.“ Nach dem neuerlichen Fehler bleibt der Tscheche die Enttäuschung der Saison.
Manfred Stohl im Kronos-Citroën Xsara liegt knapp vor Harri Rovanperä (Mitsubishi Lancer) auf Rang acht. Teamkollege Gianluigi Galli musste sich nach Kupplungs-Problemen am Mitsubishi mit dem zehnten Rang zufrieden geben. "Der Motor schaltete in den Sicherheits-Modus und wir mussten drei Prüfungen mit verminderter Power bestreiten“, ärgerte sich der Italiener.
Die beiden Skoda Fabia litten einmal mehr unter technischen Defekten. Mit einem Rückstand von über zwei Minuten sah Armin Schwarz das Etappenziel auf Rang 12. Der Deutsche hatte auf den ersten Prüfungen Probleme mit der Startautomatik. Teamkollege Jane Tuohino war wesentlich schneller unterwegs und hätte den ersten Tag sogar als achter beendet, hätte er nicht wegen eines defekten Steuergerätes und der daraus resultierenden Überziehung der Service-Zeit 50 Strafsekunden kassiert.
Nicht nach Wunsch lief es auch für Antony Warmbold, der sechseinhalb Minuten auf die Spitze verlor und somit noch hinter zahlreichen Gruppe N-Fahrzeugen und Per-Gunnar Andersson im Suzuki Ignis rangiert.
Gesamtklassement nach 8 von 20 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroën Xsara/M) 1:12.01,1 Stunden
2. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307/P) + 23,1 Sekunden
3. Duval/Prevot (Citroën Xsara/M) + 26,7 Sek.
4. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza/P) + 31,7 Sek.
5. Atkinson/MacNeall (Subaru Impreza/P) + 54,3 Sek.
6. Gardemeister/Honkanen (Ford Focus/M) + 59,7 Sek.
7. Märtin/Park (Peugeot 307/P) + 1.09,2 Minuten
8. Stohl/Minor (Citroën Xsara/M) + 1.47,2 Min.
9. Rovanperä/Pietiläinen (Mitsubishi Lancer/P) + 1.53,1 Min.
10. Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer/P) + 2.00,6 Min.
11. Schwarz/Wicha (Skoda Fabia/M) + 2.18,0 Min.
12. Tuohino/Markkula (Skoda Fabia/M) + 2.23,2 Min.
M= Michelin, P=Pirelli
wichtige Ausfälle:
Shakedown: Kresta/Mozny (Ford Focus/M) Überschlag
Gruppe N nach 8 von 20 Wertungsprüfungen:
1. Arai/Sircombe (Subaru Impreza) 1:16.51,1 Stunden
2. Herridge/Hayes (Subaru Impreza)* + 4,6 Sekunden
3. Ligato/Garcia (Subaru Impreza) + 8,0 Sek.
4. Pozzo/Stillo (Subaru Impreza) + 20,0 Sek.
5. Crocker/Moscatt (Subaru Impreza)* + 23,5 Sek.
6. West/Cowan (Subaru Impreza)* + 33,8 Sek.
7. Pons/Julia (Mitsubishi Lancer) + 36,3 Sek.
8. Al-Attiyah/Patterson (Subaru Impreza) + 36,3 Sek.
9. Tapper/Judd (Mitsubishi Lancer)* + 56,7 Sek.
10. Higgins/Agnew (Subaru Impreza) + 1.12,5 Minuten
* = nicht eingeschrieben in PCWRC
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