Renault düppierte die Konkurrenz auch im zweiten Rennen der Saison
Der Spanier Fernando Alonso gewann im Renault den Großen Preis von Malaysia in Kuala Lumpur nach 56 Runden mit einem Vorsprung von 24.327 Sekunden vor dem Italiener Jarno Trulli im Toyota. BMW WilliamsF1 Team Pilot Nick Heidfeld fuhr von Startplatz zehn auf Rang drei vor und erzielte damit den zweiten Podiumsplatz seiner F1-Karriere.
Problemloser Start-Ziel-Sieg für Fernando Alonso: Mit dem Erlöschen der Startampel übernahm der junge Spanier von der Pole Position aus die Führung beim Grand Prix von Malaysia, die er jeweils nur bei seinen Boxenstopps kurz abgeben musste. Unterwegs auf einer Zweistopp-Strategie mit Boxenbesuchen in Runde 21 und 40, teilte sich Alonso seine Michelin-Reifen perfekt ein. Zudem konnte er sich voll und ganz auf die Performance seines Renault R25 und des Renault RS25-Zehnzylinders verlassen, der auch an seinem zweiten Grand Prix-Wochenende gänzlich ohne Probleme arbeitete.
Während das Führungsduo nach etwa der Hälfte des Rennens über 56 Runden einsam seine Bahnen zog, entwickelte sich dahinter ein packender Kampf um die Positionen: „Nach meinem ersten Boxenstopp in Runde 23 verlor ich sehr viel Abtrieb an der Vorderachse“, erklärte Fischella. „Dadurch büßte ich pro Runde etwa zwei Sekunden ein.“ Kurz darauf sah sich der Renault-Pilot heftigen Attacken des Williams-Duos Mark Webber und Nick Heidfeld ausgesetzt. Im 37. Umlauf versuchte Webber in der letzten Kurve vor der Start-Ziel-Geraden außen an Fisichellas gelb-blauen Boliden vorbeizugehen. Dabei kam es zu einer Kollision, die das vorzeitige Rennende für beide Kontrahenten bedeutete. Lachender Dritter: Nick Heidfeld, der den geerbten dritten Rang bis zur Ziellinie behauptete.
„Das war ein körperlich sehr anstrengendes Rennen“, gestand Alonso. „Auf dem Podium spürte ich die Belastungen sehr deutlich. Doch bei aller Erschöpfung überwiegt selbstverständlich das gute Gefühl, hier gewonnen zu haben. Die Art und Weise, wie der Sieg zustande kam, demonstriert sehr eindruckvoll, wie leistungsfähig das Renault F1-Team in dieser Saison auf jeder Art von Strecke ist. Vom Start bis ins Ziel lief alles perfekt: das Auto, der Motor und die Reifen von Michelin.“