Suchen in... Verzeichnis  Motorsport News        | Site hinzufügen |    QMN
Startseite
Motorsport Markt
Motorsport News
Motorsport News
Supercup: Sean Edwards nutzt Heimvorteil zur Pole-Position
24h: Car Collection unter den Top 25
24h: Gestrahlt, gekämpft, geschraubt und doch verloren
24h: Mathol Racing entert zwei Mal das Podium
24h: Ölspur beendete Hoffnungen aufs Podium
24h: Alle Hoffnungen verrauchten in der Nacht
24h: PZ Willich mit dem bestem Porsche
24h: Machtwechsel in der GT4-Klasse
24h: Kein glückliches Wochenende für WTM-Racing
24h: Erster Audi-Gesamtsieg in der Grünen Hölle
24h: HARIBO-Corvette trug den Goldbären durch Tag und Nacht
24h: Tragik beim Wochenspiegel Team Manthey, Frikadelli-Porsche auf Platz sechs
24h: Dritter Klassensieg in Folge für Peugeot
24h: Audi holt ersten Sieg am Ring
ADAC Eifel Rallye Festival: Veranstalter meldet ausgebucht
Alle Motorsport News...
Features
RAC Rallye 2010
Autoluojus Ralli Pori
38. ADAC Rallye Oberehe
20. Rallye Zorn
ADAC Taunus Rallye
Featureübersicht
Bücher und Multimedia
DTM Race Driver 3: Create & Race für Nintendo DS ab sofort im Handel erhältlich
Forza Motorsport 2 ab Mai in den Regalen
"Mensch Schumi"
Übersicht
Motorsport 2000 Intern
Impressum
Firmeninfo
Email
Seitenanfang
 
2005-03-12 20:39:53 - ks
DRM: Hermann Gassner siegt beim DRM-Auftakt

Ein Getriebedefekt bremste Kahle im Fabia WRC aus
Der erste Lauf zur DRM 2005 bei der ADAC Bayern-Rallye Oberland endete mit einer faustdicken Überraschung. Nach 152,59 Bestzeit-Kilometern auf 15 Wertungsprüfungen lagen zwei Teams mit seriennahen Fahrzeugen in Führung. Das DRM-Meisterteam des Jahres 2003, Hermann Gassner / Siggi Schrankl (Mitsubishi Lancer Evo 7) lief vor der österreichisch-deutschen Youngster-Paarung Andi Aigner / Timo Gottschalk (Mitsubishi Lancer Evo 8) ins Ziel im bayerischen Schongau ein. Dritte wurden die Lokalmatadoren Maik Steudten / Thomas Fuchs im Evo-6-Lancer als bestplatzierte Paarung auf einem verbesserten Gruppe-A-Fahrzeug.

Riesen-Pech für die amtierenden Champions Matthias Kahle / Peter Göbel (Skoda Fabia WRC): Nach einem spannenden Fight mit Gassner / Schrankl bei extremen Streckenverhältnissen im winterlichen Pfaffenwinkel fiel das lange Zeit auf Platz zwei geführte Skoda-Werksduo auf den letzten beiden Prüfungen mit einem Getriebedefekt bis auf Rang sieben zurück.

Kahle: „Riesen-Kompliment an Hermann Gassner“
„Schade – bis zur WP 12 war ich mit dem Verlauf der Rallye einigermaßen zufrieden“, seufzte Matthias Kahle im Ziel. Erst kurz vor der Rallye war sein Fabia WRC fertig gestellt und an das Einsatzteam ausgeliefert worden. „Ich hatte mich zunehmend an das neue Auto gewöhnt, obwohl es natürlich schwer ist, ohne vorherige Testfahrten auf Anhieb auf Schnee und Eis zurecht zu kommen“, beschreibt der amtierende Meister. Während die seriennahen Allradfahrzeuge um Altmeister Gassner ein für sie perfektes Revier vorfanden, konnten Kahle / Göbel die auf aggressiven Vortrieb getrimmte Technik des 300-PS-Renners kaum auf die Straße bringen. „Je besser es lief, desto mehr wurde mir außerdem klar, dass unsere Fahrwerksabstimmung zu hart gewählt war. Auch bei der Reifenwahl mussten wir ständig Kompromisse schließen, zwischenzeitlich haben wir uns sogar mit Serienreifen beholfen.“ Das Fazit des Meisters: „Wichtig war es, bis ins Ziel zu kommen und Punkte zu sammeln, um nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren. Ein Riesen-Kompliment an Hermann Gasser – er ist heute super gefahren.“

Gassner führt starke Gruppe-N-Fraktion zum Sieg
Riesen-Freude herrschte beim siegreichen Gassner-Team. „Ich habe am Anfang der Rallye nicht geglaubt, dass wir hier ein Wörtchen beim Kampf um die Gesamtführung mitsprechen könnten“, freute sich der Surheimer, „denn hier war schon ein sehr starkes Gruppe-A-Feld am Start.“ Fast alle Fahrer der verbesserten Fahrzeuge kämpften allerdings auf teilweise extrem schlüpfrigem Untergrund damit, die Motorleistung auf die Strecke zu übertragen. Sieben der zehn bestplatzierten Teams starteten in einem seriennahen Fahrzeug. Hermann Gassner: „Das ist natürlich auf alle Fälle ein perfekter Saisonstart. Auf den letzten Prüfungen haben wir nichts mehr riskiert.“ Den harten Witterungsbedingungen im bayerischen Oberland mussten sich im Laufe des Rallye-Wochenendes eine ganze Reihe starker Teams beugen. Bereits auf der ersten Etappe schieden mit Olaf Dobberkau / Katrin Becker (Mitsubishi Lancer Evo 6) sowie Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (Mitsubishi Lancer Evo 7) zwei hochkarätige Teams aus. Die ebenfalls favorisierten WRC-Teams Maik Stölzel / Thomas Windisch (Skoda Octavia WRC) sowie Kristian Poulsen / Ole Frederiksen (Toyota Corolla WRC) hatten mit technischen Defekten und Traktionsproblemen zu kämpfen. Während die dänische Toyota-Paarung kurz vor Schluss ausfiel, schaffte es Stölzel als Zwölfter noch bis ins Ziel.

Markus Fahrner siegt in der Super-1600-Meisterschaft
Auch der Fight in der Super-1600-Meisterschaft nahm einen unerwarteten Verlauf. Die Fronttriebler hatten es im winterlichen Bayern erwartungsgemäß schwer und spielten im Gesamtklassement deshalb eine untergeordnete Rolle. DMSB-Junior Markus Fahrner (Opel Corsa Super 1600) siegte als Vierzehnter im Gesamtklassement vor seinem Junior-Teamkollegen Aaron Burkart (Citroën Saxo Super 1600). „Das ist ein sehr gutes Ergebnis“, freute sich Fahrner über den Auftakterfolg. „Wir sind zufrieden. Zum Schluss haben wir nichts mehr riskiert und sind vorsichtig gefahren.“ Der Sieger konnte dabei vom Pech des zwischenzeitlich Führenden profitieren: Horst Rotter und Co-Pilotin Sabrina Berdi schieden auf der elften von 15 WPs aus. Die erste Untersuchung am Opel Corsa des Nordhessen in einer nahe gelegenen Werkstatt ergab einen Kurbelwellenbruch.

Gruppe N: Zehetmaier bester Fronttriebler
Auch in der „kleinen“ DRM-Division 5 (Gruppe N bis 2.000 ccm Hubraum) gab es einen spannungsgeladenen Kampf um den Auftaktsieg. Als Dreizehnte im Gesamtklassement konnten Peter Zehetmaier / Jürgen Breuer (Honda Civic Type R) nicht nur die volle Punktzahl in ihrer Division für sich verbuchen sondern auch die Ehre, die Rallye als bestplatziertes Team der Fronttriebler-Fraktion zu beenden. „Das war eine die schwierigsten Rallyes, die ich je bestritten habe“, sagte der erschöpfte Sieger im Ziel. „Ich habe mich am Schluss aus allem herausgehalten und bin mein Tempo weitergefahren.“ Als Zweite liefen Bernd Knüpfer / Alexander Hirsch (Opel Astra OPC) ein. Im Kampf der seriennahen Turbodiesel-Fahrzeuge (Division 6) konnten Markus Steinacker / Björn Röhm (VW Golf 4 TDI) einen deutlichen Sieg über Mathias Kuhnert / Jens Söbke (Skoda Fabia RS TDI) verbuchen. Während DMSB-Junior Kuhnert noch über Eingewöhnungsprobleme mit dem Rallye-Diesel hatte, stöhnte Steinacker: „Das war eine der Rallies mit den schwierigsten Bedingungen in meiner Laufbahn. Hier zu gewinnen, ist wichtig für das ganze Jahr. Mal sehen, wie sich das Skoda-Team entwickeln wird. Auf jeden Fall zeigen die Starterzahlen in unserer Division, dass die Dieselklasse angenommen wird“.


Verwandte News:
Gassner holt Etappensieg im Oberland

Wallenwein/Zeitlhofer starten in der DRM

Florian Auer startet im Allradler
Artikel per Email versendenArtikel per Email versenden
Artikel druckenArtikel drucken