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2005-03-05 03:15:26 - jh
Junior Cup: Sprungbrett für Talente

Der ADAC Rallye Junior Cup startet in die Saison 2005
Mit der ADAC-Bayern Rallye Oberland (10. - 12.03.2005) startet der ADAC Rallye Junior Cup in die Saison 2005. Bei acht anspruchsvollen Wertungsläufen im Rahmen der DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) und der Challenge werden die Punkte vergeben, die zum Cup-Sieg führen. Ein attraktiver Preisgeldtopf erleichtert die Teilnahme und macht die in der Öffentlichkeit vielbeachtete Nachwuchsserie zu einem Sprungbrett für Talente.

Der ADAC Rallye Junior Cup geht 2005 in seine neunte Saison. Im vergangenen Jahr wurde er seiner Rolle als Präsentationsbühne für talentierten Rallye-Nachwuchs erneut gerecht. Aaron Burkart, der frischgebackene Junior-Champ aus dem Jahrgang 2004, startet heuer im DMSB Deutsches Junior Rallye-Team in der DRM. Auf einem Citroën Saxo kämpft er um die Krone in der Deutschen Super-1600-Meisterschaft. Auch der Vize-Meister schaffte den Aufstieg in die Reihen der DMSB-Junioren, quasi die Jugend-Nationalmannschaft im Rallye-Sport. Matthias Kuhnert tritt mit einem von Skoda Deutschland bereitgestellten Fabia RS TDI in der Diesel-Wertung an. Auch Flo Auer gelang der Aufstieg und er startet nun auf einem Mitsubishi Lancer Evo VII in der DRM.

Die Top-Piloten des Jahres 2003 konnten auch bei ihren weiteren Einsätzen die Leistungen aus dem Junior-Cup bestätigen: Cup-Sieger Maik Steudten belegte als bester Privatier in der DRM 2004 den sensationellen fünften Gesamtrang, dicht gefolgt von Vize-Meister Markus Fahrner, der als Gesamt-Sechster die Diesel-Wertung gewann. Während Steudten mit einem Gruppe-A-Mitsubishi in die Königsklasse der DRM wechselt, tritt Markus Fahrner mit einem Opel Corsa in der Deutschen Super-1600-Meisterschaft an. Steudten, Fahrner und Burkart werden zudem von der ADAC Stiftung Sport bei der Realisierung ihrer Projekte unterstützt.

"Unsere Aufgabe ist es, talentierten Nachwuchspiloten mit dem ADAC Rallye Junior Cup eine optimale Plattform zu bieten, auf der sie ihre Leistungen unter Beweis stellen können", formuliert Cup-Betreuer Harald Demuth die Zielsetzung der ADAC Nachwuchsserie. Die Wege, die von den YoungStars nach dem Junior Cup eingeschlagen werden, belegen die Aussage des zweimaligen Deutschen Rallye-Meisters.

Mit dem ADAC Junior Cup wird auch in diesem Jahr den maximal 27-jährigen Nachwuchspiloten - und natürlich auch Pilotinnen - ein preisgünstiger Einsteigerpokal geboten. Die technischen Vorgaben schaffen eine Basis, trotz Markenvielfalt die größtmögliche Chancengleichheit zu gewährleisten und garantieren zudem eine große Leistungsdichte. Der gemeinsame Nenner: Die möglichst vielen verschiedenen Sportgeräte dürfen nicht über Allradantrieb und Turboaufladung verfügen, zudem nicht mehr als 1600 ccm Hubraum sowie 130 PS haben. Die technische Vorbereitung erfolgt nach den Bestimmungen der seriennahen Gruppe N, die neben sicherheitsrelevanten Veränderungen keine technischen Verbesserungen der Rallye-Fahrzeuge zulässt und damit einen weiteren Beitrag zur Eindämmung der Kosten darstellt.

Gleich zu Beginn steht den ADAC-Youngstern mit der Bayern-Rallye im Oberland ein harter Brocken bevor. Die Wertungsprüfungen rund um Schongau sind zur Zeit schneebedeckt und das soll auch bis zum Start so bleiben. "Angreifer müssen hier mehr riskieren als bei anderen Rallyes. Taktiker können vielleicht, wie im letzten Jahr, gleich mal richtig Punkte sammeln", analysiert Harald Demuth.
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