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WRC: Solberg und Grönholm enteilen der Konkurrenz

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Von vier auf acht zurück: Gianluigi Galli |
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| Der offene Schlagabtausch bei der Uddeholm Swedish Rally geht weiter: Auch auf der zweiten von drei Etappen wechselte die Gesamtführung dreimal zwischen Petter Solberg im Subaru Impreza und Peugeot 307-Pilot Marcus Grönholm. Nach 14 von 20 Wertungsprüfungen hat der Norweger 12,6 Sekunden Vorsprung auf den Finnen. Vorjahressieger Sebastien Loeb liegt bereits 34,3 Sekunden zurück und beklagte eine defekte Zylinderkopfdichtung.
Loeb startete in den zweiten Tag mit einer Bestzeit und deutete den beiden Skandinaviern an, dass auch er gerne bei der Vergabe des Sieges ein Wörtchen mitreden möchte. Doch die beiden konterten auf den folgenden drei Prüfungen und sorgten für ein kleines Polster. Auf der vorletzten WP klagte Loeb über ungewöhnliche Motorengeräusche und in der nur 1,86 Kilometer langen Final-Super Special des Tages büßte der Citroen-Pilot elf Sekunden ein. „Die Zylinderkopfdichtung ist defekt, Wasser in mindestens einen Zylinder gelaufen“, meinte ein enttäuschter Franzose. „Ich werde zwar morgen starten können, aber mit wesentlich weniger Motorleistung. Und ob ich ankomme, steht in den Sternen.“
Etwas ratlos schaute auch Grönholm nach der kurzen Super Special, wo Petter Solberg 4,3 Sekunden schneller als der Finne das Ziel sah. „Dass mir Petter auf der langen Prüfung zweimal neun Sekunden eingeschenkt hat, kann ich noch akzeptieren. Aber wo ich auf der Super Special vier Sekunden verloren haben soll, ist mir ein Rätsel!“ Trotz des kleinen Vorsprungs erwartet der Norweger einen spannenden letzten Rallyetag. „Wenn Du in Schweden einen Mann nicht in Deinem Windschatten haben willst, dann ist das Marcus Grönholm. Das wird morgen noch heiß“, prophezeit Solberg, der nicht nur seinen ersten Schweden-Sieg anpeilt, sondern auch für Subaru den ersten seit 1997 (damals Kenneth Eriksson).
Als vierter war Gianluigi Galli am morgen über die Startrampe gerollt, doch nach dem zweiten Tag ist der Italiener nur noch achter. Zunächst verabschiedete sich am Mitsubishi Lancer die Antriebswelle vorne links, dann spann das Getriebe und auf den letzten beiden Prüfungen stand nur noch Heckantrieb zur Verfügung. Somit fiel Galli hinter seinen Teamkollegen Harri Rovanperä zurück, der nach wie vor mit der Abstimmung des Lancer haderte. Francois Duval (Citroen Xsara) verlor in WP 11 über fünf Minuten bei einem Räderwechsel.
Fahrwerksprobleme hat – wie schon am ersten Tag – Toni Gardemeister im Ford Focus. Der mit Siegambitionen gestartete Finne ist nur fünfter und hat gerade einmal 42 Sekunden Vorsprung auf den Gesamtelften (!) Janne Tuohino im Skoda Fabia. Dessen Teamkollege Mattias Ekström verlor über drei Minuten nach Problemen mit der Servolenkung. Eine phantastische Leistung zeigte Chris Atkinson im dritten Subaru Impreza. Nachdem der Australier bei seinem Schneedebüt den Boliden am ersten Tag in einem Graben kaltverformt hatte, erzielte Atkinson in WP 11 die viertbeste Zeit und verbesserte sich im Gesamtklassement auf Rang zehn. Mit einigen Top-Zeiten machte auch Mikko Hirvonen im privaten Olsbergs-Impreza auf sich aufmerksam.
Gesamtklassement nach 14 von 20 Wertungsprüfungen:
1. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza/P) 2:14.27,9 Stunden
2. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307/P) + 12,6 Sekunden
3. Loeb/Elena (Citroën Xsara/M) + 34,3, Sek.
4. Märtin/Park (Peugeot 307/P) + 2.05,8 Minuten
5. Gardemeister/Honkanen (Ford Focus/M) + 3.18,6 Min.
6. H.Solberg/Menkerud (Ford Focus/M) + 3.21,8 Min.
7. Rovanperä/Pietiläinen (Mitsubishi Lancer/P) + 3.22,7 Min.
8. Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer/P) + 3.35,6 Min.
9. Carlsson/Andersson (Peugeot 307/P) + 3.38,9 Min.
10. Atkinson/MacNeall (Subaru Impreza/P) + 3.51,8 Min.
11. Tuohino/Markkula (Skoda Fabia/M) + 4.00,0 Min.
12. Kresta/Tomanek (Ford Focus/M) + 4.15,3 Min.
13. Paasonen/Vainikka (Skoda Fabia/M) + 4.29,8 Min.
14. Warmbold/Connelly (Ford Focus/M) + 5.48,5 Min.
15. Duval/Prevor (Citroën Xsara/M) + 6.14,5 Min.
16. Ekström/Bergman (Skoda Fabia/M) + 6.54,2 Min.
17. Sarrazin/Giraudet (Subaru Impreza/P) + 6.56,3 Min.
M= Michelin, P=Pirelli
wichtige Ausfälle:
noch keine
Gruppe N nach 14 von 20 Wertungsprüfungen:
1. Geradzhiev/Popov* (Mitsubishi Lancer) 2:23.29,1 Stunden
2. Ketomäki/Stenberg* (Subaru Impreza) + 1.14,5 Minuten
3. Arai/Sircombe (Subaru Impreza) + 2.04,7 Min.
4. Teiskonen/Teiskonen (Subaru Impreza) + 3.56,8 Min.
5. Blomqvist/Goni* (Subaru Impreza) + 5.44,5 Min.
6. Thorszelius/Thorszelius* (Mitsubishi Lancer) + 6.05,4 Min.
7. Valimäki/Gardemeister* (Mitsubishi Lancer) + 6.24,8 Min.
8. .Svedlund/Nilsson* (Misubishi Lancer) + 9.32,6 Min.
9. Stenshorne/Andersen* (Mitsubishi Lancer) + 9.34,3 Min.
10. Manfrinato/Zanella* (Mitsubishi Lancer) + 11.19,6 Min.
*= nicht eingeschrieben in PCWRC
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