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WRC: Hattrick für Sebastién Loeb und Citroën

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Dritter Sieg in Folge für Sebastién Loeb |
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| Wer soll Super-Seb stoppen? Der amtierende Weltmeister demonstrierte auch bei der Rallye Monte Carlo anno 2005 seine absolute Überlegenheit, feierte den dritten Sieg in Folge und übernahm natürlich auch die Führung in der Fahrer-WM. „Es war nicht so leicht wie es schien. Auto und Reifen waren topp und wir mussten ganz schön aufpassen, keinen Fehler zu machen“, sprach der Franzose, nachdem er mit fast drei Minuten Vorsprung das Ziel erreicht hatte. Riesenjubel auch im Ford-Lager, wo Neuzugang und Schotterspezialist Toni Gardemeister mit Rang zwei einen tollen Einstand feierte. Und nicht minder zufrieden war die Mitsubishi-Truppe über Gilles Panizzi, der das Podium komplettierte.
Die letzte von drei Etappen wurde ganz klar vom Kampf um die Plätze zwei und drei hinter Loeb geprägt. Neben Gardemeister und Panizzi meldeten auch noch Marcus Grönholm im Peugeot 307 und Subaru-Ass Petter Solberg ihre Ansprüche an. Der Norweger startete dann auch heute morgen mit zwei Bestzeiten und erhöhte den Druck auf die vor ihm liegenden Finnen.
In Prüfung zwölf, der dritten der heutigen Etappe, flogen dann sowohl Grönholm als auch Solberg ab. Sogenannte Fans hatten in einer Rechtskurve reichlich Schnee auf die Piste geschaufelt und beide Ex-Weltmeister krachten mit vorne links gegen eine Mauer. Sowohl am Peugeot als auch am Subaru brach das linke Vorderrad ab. Während „Bosse“ Grönholm sich nicht nur ins WP-Ziel, sondern auch noch zum nächsten Service schleppen konnte und nur fünf Minuten verlor, war für „Hollywood“ die Monte zu Ende.
Gardemeister und Panizzi mussten somit ihre Fahrzeuge nur noch ins Ziel tragen und feierten beide ihr bislang bestes Ergebnis im Fürstentum. Und nicht nur Panizzis Resultat sowie seine Bestzeit, auch die Leistungen von Grönholm und Solberg zeigten, dass Pirelli auf Asphalt den Abstand zu Michelin verkürzt hat.
Markko Märtin, der sich erst noch an den Peugeot gewöhnen muss, wurde vierter vor seinem Teamkollegen Grönholm. OMV-Pilot Manfred Stohl kam mit seinem Citroën auf den guten sechsten Platz und verwies den erfahrenen, aber sicherlich nicht unbedingt als Asphaltexperten einzustufenden Harri Rovanperä im Mitsubishi auf Platz sieben. Als achter komplettierte Roman Kresta im zweiten Werks-Ford die WM-Punkteränge. Alexandre Bengué holte als neunter einen Marken-WM-Punkt für Skoda.
Stephané Sarrazin, im Subaru auf der zweiten Etappe eigentlich nach Unfall schon ausgefallen, nutzte das neue Reglement und nahm die dritte Etappe in Angriff. Für jede ausgelassene Prüfung kassierte der Franzose fünf Strafminuten. Mehr als der 14. Rang mit fast 25 Minuten Rückstand war natürlich nicht mehr möglich. Somit blieb Subaru als einziges Team sowohl in der Fahrer- als auch in der Marken-WM ohne Punkte in Monte Carlo.
Gesamtklassement nach 15 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroën Xsara/M) 4:13.05,6 Stunden
2. Gardemeister/Honkanen (Ford Focus/M) + 2.58,2 Min.
3. Panizzi/Panizzi (Mitsubishi Lancer/P) + 3.40,1 Min.
4. Märtin/Park (Peugeot 307/P) + 5.27,7 Min.
5. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307/P) + 7.33,8 Min.
6. Stohl/Minor (Citroën Xsara/M) + 8.08,9 Min.
7. Rovanperä/Pietiläinen (Mitsubishi Lancer/P) + 8.29,3 Min.
8. Kresta/Tomanek (Ford Focus/M) + 9.18,1 Min.
9. Bengue/Escudero (Skoda Fabia/M) + 10.32,0 Min.
10. Warmbold/Connelly (Ford Focus/M) + 15.09,1 Min.
14. Sarrazin/Renucci (Subaru Impreza/P) + 24.37,2 Min.
wichtige Ausfälle:
WP 12: Solberg/Mills (Subaru Impreza/P) Unfall
nach WP 7: Auriol/Giraudet (Peugeot 206/M) unbekannt
WP 7: Schwarz/Wicha (Skoda Fabia/M) Unfall
WP 6: Duval/Prevor (Citroën Xsara/M) Unfall
M= Michelin, P=Pirelli
WP-Bestzeiten:
Loeb 10; Solberg und Grönholm je 3; Bengue 2; Gardemeister und Panizzi je 1
(teilweise zeitgleich)
Stand in der Fahrer-WM:
1. Loeb 10; 2. Gardemeister 8; 3. Panizzi 6; 4. Märtin 5; 5. Grönholm 4; 6. Stohl 3; 7. Rovanperä 2; 8. Kresta 1.
Stand in der Marken-WM:
1. Citroën und Ford je 10; 3. Mitsubishi und Peugeot je 9; 5. Skoda 1; 6. Subaru 0.
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