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WRC: Gardemeister die größte Überraschung

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Eine Bestzeit für Marcus Grönholm |
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| Die neue Rallye-WM-Saison beginnt wie die alte geendet hat: Sebastien Loeb und Citroën führen souverän. Drei von vier möglichen Bestzeiten gingen auf das Konto des Weltmeisters, der auf dem besten Weg ist, zum dritten Mal in Folge die Rallye Monte Carlo zu gewinnen. Sein neuer Teamkollege Francois Duval überzeugte als zweiter ebenfalls und unterstrich einmal mehr seine Asphaltstärken und die seines Xsaras. Marcus Grönholm folgt im ersten Peugeot als dritter.
Asphaltgummi-Platzhirsch Michelin hat nichts von seiner Überlegenheit eingebüßt, das bewies der erste Monte-Tag wieder einmal eindrucksvoll. Toni Gardemeister, finnischer Quertreiber und viel lieber auf Schotter oder Schnee unterwegs, liegt bei seinem Ford-Debüt gleich auf dem fünften Platz. Nur 2,6 Sekunden hinter Ex-Weltmeister Petter Solberg (Subaru Impreza). Dessen Impreza hat zwar wie Grönholm Pirellis aufgezogen, doch speziell auf Asphalt müsste der Norweger deutlich vor Gardemeister liegen. Allerdings: Auf den ersten beiden Prüfungen haderte Solberg mit Bremsenproblemen.
Apropos Ford: Gardemeisters Leistung ist vielleicht am ehesten mit dem eigenen Teamkollegen zu vergleichen. Und dieser - Roman Kresta – dümpelt, wie auch von vielen befürchtet, nur auf Rang zehn herum. Und mit einem Michelin-bereiften Ford Focus wäre sicherlich wesentlich mehr drin. Auf dem Boden der Tatsachen ist Subaru-Neuzugang Stephane Sarrazin gelandet. Der Franzose, im Vorjahr mit dem vom französischen Importeur eingesetzten Impreza und Michelin-Reifen teilweise sogar schneller als Petter Solberg, ist nur neunter und 48 Sekunden hinter seinem Teamleader.
Stark war auf der ersten Etappe Altmeister Didier Auriol unterwegs. Mit einem betagten, aber dank Michelin-Reifen konkurrenzfähigen Bozian-Peugeot 206, liegt der Weltmeister von 1994 auf dem hervorragenden siebten Gesamtrang. Alexandre Bengue ist im besten Skoda Fabia zwölfter während Armin Schwarz nach Problemen mit der Starthilfe, den Differentialen und dem Gaspedal nur 15. ist.
In der JWRC führt der amtierende Weltmeister Per-Gunnar Andersson vor seinem Suzuki-Teamkollegen Kosti Katajamäki und Kris Meeke im Citroën C2.
Gesamtklassement nach 4 von 15 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroën Xsara/M) 1:18.46,9 Stunden
2. Duval/Prevor (Citroën Xsara/M) + 32,7 Sekunden
3. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307/P) + 1.01,5 Minuten
4. Solberg/Mills (Subaru Impreza/P) + 1.27,7 Min.
5. Gardemeister/Honkanen (Ford Focus/M) + 1.30,3 Min.
6. Märtin/Park (Peugeot 307/P) + 1.39,1 Min.
7. Auriol/Giraudet (Peugeot 206/M) + 2.01,9 Min.
8. Panizzi/Panizzi (Mitsubishi Lancer/P) + 2.03,4 Min.
9. Sarrazin/Renucci (Subaru Impreza/P) + 2.15,1 Min.
10. Kresta/Tomanek (Ford Focus/M) + 2.41,2 Min.
11. Rovanperä/Pietiläinen (Mitsubishi Lancer/P) + 3.06,3 Min.
12. Bengue/Escudero (Skoda Fabia/M) + 3.24,2 Min.
13. Stohl/Minor (Citroën Xsara/M) + 4.05,3 Min.
15. Schwarz/Wicha (Skoda Fabia/M) + 4.47,9 Min.
16. Warmbold/Connelly (Ford Focus/M) + 6.16,4 Min.
M= Michelin, P=Pirelli
wichtige Ausfälle:
noch keine
JWRC-Klassement nach 4 von 15 Wertungsprüfungen:
1. Andersson/Andersson (Suzuki Ignis) 1:25.55,6 Stunden
2. Katajamäki/Alanne (Suzuki Ignis) + 1.06,4 Minuten
3. Meeke/Patterson/Citroën C2 + 1.17,1 Min.
4. Wilks/Pugh (Suzuki Ignis) + 1.21,8 Min.
5. Scorcioni/Stefanelli (Suzuki Ignis) + 1.29,2 Min.
6. Caldani/Boero* (Fiat Punto) + 2.25,9 Min.
7. Betti/Agnese (Renault Clio) + 2.30,3 Min.
8. Cecchettini/Daddoveri (Renault Clio) + 2.35,0 Min.
9. Valousek/Scalvini (Suzuki Ignis) + 3.25,4 Min.
10. Prokop/Gross (Suzuki Ignis) + 4.00,7 Min.
11. Sordo/Marti (Citroën C2) + 4.04,1 Min.
12. Cristoforetti/Carrara* (Renault Clio) + 7.22,1 Min.
*= nicht eingeschrieben in JWRC
wichtige JWRC-Ausfälle:
Vor WP 1: Aava/Sikk (Suzuki Ignis) krankheitsbedingt nicht gestartet
WP 3: Baldacci/Bernacchini (Fiat Punto) Elektrik
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