RAID: Peterhansel und Alphand vermeiden unnötige Risiken
Bruno Saby fuhr im VW die zweitschnellste Zeit des Tages
Grenzverkehr der tückischen Art auf der 14. Dakar-Etappe - beim Länderwechsel von Mali in den Senegal mussten die Piloten den Grenzfluss "Falémé" durchfahren. Die Mitsubishi Doppelspitze wollte weder bei der nassen Herausforderung noch auf dem Rest der 529 Kilometer langen Prüfung ein unnötiges Risiko eingehen. Spitzenreiter Peterhansel markierte hinter Etappensieger Ari Vatanen (Nissan, 4:50.08 Stunden) die achtschnellste Zeit des Tages (+ 20.55 Min.), Teamkollege Luc Alphand war als Siebter nur 52 Sekunden schneller. Zwei Etappen und 256 Prüfungskilometer vor dem Ziel in Dakar liegt Peterhansel über drei Stunden vor der Drittplatzierten Jutta Kleinschmidt.
Volkswagen wahrte die Gesamtränge drei und fünf dank einer perfekten Teamarbeit: Bruno Saby erkämpfte sich im Race-Touareg den zweiten Platz auf der 518 Kilometer langen Prüfung von Kayes in Mali nach Tambacounda im Senegal. Damit bleibt der Franzose mit Copilot Michel Périn Fünfter der Gesamtwertung. Jutta Kleinschmidt war nach 268 Kilometern gezwungen, einen Defekt an der Lenkung zu reparieren. Mit Hilfe von Teamkollege Robby Gordon und Beifahrer Dirk von Zitzewitz, die nur 14 Minuten später gestartet waren, tauschte das Damen-Team die beschädigten Teile gegen die intakten Baugruppen aus dem Race-Touareg des Amerikaners, der danach seinerseits auf die Hilfe eines in der Lkw-Wertung fahrenden Race-Trucks von Volkswagen angewiesen war.
Auch auf der morgigen, mit 225 Kilometer letzten langen Dakar-Prüfung wird das Mitsubishi Team keine unnötigen Risiken eingehen. "Ich kenne die Strecke, sie dürfte kein Problem sein", sagte Peterhansel.