Auch schwierige Bedingungen konnten Peterhansel nicht bremsen
Auch die 13. Etappe der Rallye Dakar endete mit einem Erfolg von Mitsubishi: Stéphane Peterhansel und Luc Alphand fuhren den bereits vierten Etappen-Doppelsieg für das Werksteam im laufenden Wettbewerb ein und bauten somit die Doppelführung deutlich aus. "Das war ein guter Tag für uns", berichtete Spitzenreiter Peterhansel. "Zu Beginn konnten wir auf den Laterit-Böden sehr schnell fahren. Nach etwa 80 Kilometern wurden die Wege aber eng, bevor wir zum Ende hin noch einmal das Tempo anzogen." Der 39 Jahre alte Franzose benötigte für die 370 Wertungskilometer 3:30.07 Stunden und war damit 4.17 Minuten schneller als sein Teamkollege Luc Alphand.
Jutta Kleinschmidt und Beifahrerin Fabrizia Pons liegen weiterhin ungefährdet auf dem dritten Gesamtrang der härtesten Wüsten-Rallye der Welt. Das Damen-Duo bewältigte im Race-Touareg den zweiten Teil einer insgesamt 1487 Kilometer langen Marathon-Prüfung mit dem sechstbesten Tagesergebnis. Teamkollege Bruno Saby wahrte mit Beifahrer Michel Périn auf den staubigen und kurvenreichen Lateritpisten durch teils besiedeltes Gebiet mit Etappenplatz zehn seinen fünften Gesamtrang, den er sich am Vortag erkämpft hatte.
Die 14. Dakar-Etappe am Freitag führt das Starterfeld in den Senegal. Noch einmal stehen 529 Prüfungskilometer auf dem Programm. "Es wird wohl erneut sehr staubig werden. Viele Bäume und einige Flussdurchfahrten werden den Weg säumen", blickt Peterhansel auf die nächste Herausforderung.