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2001-01-23 18:36:53 - ks
F1: Schumacher bei Trainingsauftakt "nur" Zweiter

(c) Schlegelmilch
Nach langer Pause ist Michael Schumacher wieder dabei
Nach einer mehrmonatigen Pause wurde nun auch Michael Schumacher vom Arbeitsalltag wieder eingeholt. Der Kerpener setzte sich heute erstmals seit dem Saisonfinale in Malaysia wieder ins Cockpit und drehte seine ersten Runden im neuen Jahr. Im 2000er Ferrari fuhr der Weltmeister 40 Tage vor Saisonauftakt 43 Runden. Bei frühlingshaften Temperaturen verliefen die Testfahrten für das Ferrari-Team problemlos. Für eine Bestzeit reichte es am ersten Testtag noch nicht. Die schnellste Runde auf dem Kurs drehte, wie auch schon bei den letzten beiden Testtagen, McLaren-Pilot David Coulthard. Seine beste Zeit am heutigen Dienstag - 1:21.241 Minuten, Schumacher war mit 1:21.659 knapp dahinter. Drittschnellster wurde heute der Mönchengladbacher Heinz-Harald Frentzen. Der Jordan-Pilot brachte es auf eine Zeit von 1:21.777.
Bevor sich der dreimalige Weltmeister allerdings ins Cockpit setzen durfte, wurde der Ferrari einen ausführlichen Sicherheitscheck unterzogen. Am Sonntag verunfallte der mittlerweile zum Ersatzfahrer bei Ferrari aufgestiegene Luca Badoer nach einem technischen Defekt. Um 14 Uhr war es für Schumacher dann soweit, er blieb über drei Stunden im Auto und legte am ersten Arbeitstag 205,626 Kilometer zurück.
"Weihnachten habe ich wieder zu trainieren begonnen. Jetzt geht alles wieder seinen normalen Gang, und ich sehe keine Probleme für 2001", hatte Schumacher zuvor in einem Interview mit der Zeitschrift "F1-Racing" erklärt und auf die jüngste Operation angespielt, bei der Nägel aus dem Knie entfernt wurden. Die Metallstifte waren eine Erinnerung an den schweren Unfall in Silverstone im Jahre 1999. Schumacher, der während seines Urlaubs zudem mit Ehrungen überhäuft wurde, ist scheinbar voll im Soll.
Während für Schumacher die Vorbereitungen für die Saison 2001 beginnen, hat der dreimalige Weltmeister Niki Lauda den Kerpener zu einer der größten Persönlichkeiten der Formel 1 gelobt. "Vor fünf Jahren war er nur ein schneller Autofahrer. Heute ist er ein emotionaler, langsam charismatisch wirkender Typ", sagte der Österreicher im Interview mit der am (morgigen) Mittwoch erscheinenden Fachzeitschrift "auto, motor und sport". Der Weltmeister aus Kerpen beginne durch seine Leistung und seine Persönlichkeit, eine Aura um sich herum aufzubauen, die attraktiv für den Sport sei, so Lauda. Mika Häkkinen hingegen sei "ein trockener Finne, der diesen Übergang zur Persönlichkeit noch nicht so weit gebracht hat".
Bei McLaren-Mercedes verzögert sich, wie bereits im letzten Jahr, die Vorstellung des 2001er-Modells. Chefkonstrukteur Andrian Newey die Produktion stoppte die Produktion, nachdem er kurzfristig die Aerodynamik des Rennwagens für 2001 komplett umgearbeitet hat. Der neue Termin ist für den 7. Februar anvisiert. Grund für die Verzögerung: In dieser Saison sind um fünf Zentimeter höhere Frontflügel, verlängerte Seitenkästen und Heckflügel mit maximal vier Abtriebs-Flächen vorgeschrieben. Zudem ist Mercedes am stärksten vom Verbot des Werkstoffes Beryllium in der Formel 1 betroffen, weil Motorenbauer Mario Illien bisher sehr auf den leichten Werkstoff gesetzt hatte.
Unterdessen gibt es in der Formel 1 offenbar Pläne für einen Grand Prix im Libanon. Die Zeitschrift «motorsport aktuell» berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe, Ecclestone habe schon entsprechende Verhandlungen mit dem libanesischen Premierminister geführt.
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