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WRC: Sechster Saisonsieg von Sebastién Loeb

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Das Ende einer perfekten Saison für Sebastién Loeb |
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| Was für ein Saisonende für Sebastién Loeb: Der Franzose wurde vorzeitig Weltmeister, verhalf Citroen zum Markentitel und stellte nun mit seinem sechsten Saisonsieg den Rekord seines Landsmann Didier Auriol aus dem Jahr 1992 ein. Fast zwei Minuten Vorsprung hatte der Elsässer nach 25 Wertungsprüfungen bei der 17. Telstra Rally Australia auf Harri Rovanperä im Peugeot 307. Dritter wurde Francois Duval im Ford Focus.
Insgesamt 118 Punkte konnte Loeb in dieser Saison einfahren, 36 mehr als Titelverteidiger Petter Solberg. Siege in Monte Carlo, der erste eines Nicht-Skandinaviers in Schweden, Zypern, Türkei, Deutschland und Australien legten den Grundstein zum Titelgewinn. Darüber hinaus wurde der Citroen-Pilot ebenfalls sechsmal zweiter sowie zweimal vierter. Nur in Mexico und Spanien verhinderten zerborstene Ölwannen eine Zielankunft.
Nach den frühen Ausfällen an den ersten beiden Tagen waren die verbliebenen WRC-Piloten darauf bedacht, ihre Positionen zu halten. Rovanperä, Duval und Mikko Hirvonen im verbliebenen Subaru folgten Loeb auf den Plätzen. Einzig Anthony Warmbold verlor noch seinen sicher geglaubten fünften Gesamtrang. Dreimal war der Deutsche heuer schon in die Punkteränge gefahren und Rang fünf in Down Under hätte sein bestes WRC-Ergebnis bedeutet, doch gleich auf der ersten Prüfung des heutigen Tages hauchte der Turbolader sein Leben aus. Warmbold verlor 17 Minuten und rutschte auf den 14. Gesamtrang ab.
Die Gruppe N-Piloten Chris Atkinson, Xavier Pons, Cody Crocker und Toshihiro Arai kamen somit auf die weitere WRC-Punkteränge.
Gesamtklassement nach 25 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroen Xsara) 3:39.46,8 Stunden
2. Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 307) + 1.55,1 Minuten
3. Duval/Prevot (Ford Focus) + 3.40,2 Min.
4. Hirvonen/Lehtinen (Subaru Impreza) + 6.00,4 Min.
5. Atkinson/MacNeall (Subaru Impreza) + 16.55,6 Min.
6. Pons/Oriol (Mitsubishi Lancer) + 17.36,1 Min.
7. Crocker/Foletta (Subaru Impreza) + 17.43,3 Min.
8. Arai/Sircombe (Subaru Impreza) + 19.32,3 Min.
9. McShea/Orr (Subaru Impreza) + 19.55,7 Min.
10. Baldacci/Bernacchini (Mitsubishi Lancer) + 22.56,3 Min.
wichtige Ausfälle:
WP 10: Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307)
WP 4: P.Solberg/Mills (Subaru Impreza) Unfall
nach WP 1: Märtin/Park (Ford Focus WRC) Motorschaden
nicht gestartet: Sainz/Marti (Citroen Xsara) Trainingsunfall
WP-Bestzeiten:
Loeb 13; Grönholm und Rovanperä je 5; Duval 2.
Endstand in der WRC (Fahrer):
1. Loeb 118; 2. Solberg 82; 3. Märtin 79; 4. Sainz 73; 5. Grönholm 62; 6. Duval 53; 7. Hirvonen 29; 8. 8. Rovanperä 28; 9. Tuohino 16; 10. Loix 9; 11. Sarrazin 8; 12. Carlsson 6; 12. Panizzi, Navarra und Galli je 5; 16. Atkinson, Robert und Stohl je 4; 19. Pons, H.Solberg, Perez-Companc, Paasonen, Gardemeister, Warmbold und Sola je 3; 26. Crocker, Valimäki, Ginley und Pozzo 2; 30. Arai, Burri, Vovos, Campos und Schwarz je 1.
Stand in der WRC (Marken):
1. Citroen 194; 2. Ford 143; 3. Subaru 122; 4. Peugeot 101; 5. Mitsubishi 17.
WP-Bestzeiten in der WRC 2004:
1. Solberg 75; 2. Loeb 72; 3. Grönholm 70; 4. Märtin 34; 5. Duval 23; 6. Rovanperä 21; 7. Sainz 15; 8. Loix 3; 9. Robert 2; 10. Sarrazin, Schwarz, Hirvonen und Tuohino je 1.
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