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2004-11-12 19:14:11 - ju
WRC: Märtin und Solberg schon ausgeschieden

Bereits nach der ersten WP musste Mitfavorit Märtin seine Siegeshoffnungen begraben
Der König der Löwen meldet sich zurück: Nach dem ersten Tag der 17. Telstra Rally Australia führt Marcus Grönholm mit dem Peugeot 307 WRC. Mit 21,4 Sekunden Rückstand liegt Weltmeister Sebastién Loeb auf Rang zwei, dritter ist Harri Rovanperä im zweiten Peugeot. In der Gruppe N liegt nach neun von 25 Wertungsprüfungen Alister McRae in Front.

Grönholm diktierte vom ersten Meter an das Geschehen. Auf den ersten drei Wertungsprüfungen war der Doppelweltmeister jeweils der Schnellste. Sebastién Loeb, als erster auf der Strecke, beklagte den losen Schotter als oberste Schicht. Mit nur 21,4 Sekunden Rückstand hat der Franzose an den beiden verbleibenden Tagen allerdings noch alle Chancen.

Bereits nach der ersten Prüfung musste Mitfavorit Markko Märtin seine Siegeshoffnungen begraben. Der Motor im Ford Focus quittierte nach der Auftaktprüfung – einer 2,35 Kilometer langen Super Special – den Dienst. Aus war der Traum vom Sieg und der möglichen Vizeweltmeisterschaft. Nicht viel weiter kam der dann als Vizeweltmeister feststehende Petter Solberg, der mit seinem Subaru Impreza in WP vier von der Bahn abkam und eine Radaufhängung irreparabel beschädigte.

Gut unterwegs war Harri Rovanperä im zweiten Peugeot. Einzig ein verpasster Abzweig in Prüfung vier kostete ein paar Sekunden. Als letzter Werksfahrer – und Gesamtfünfter – ist Mikko Hirvonen im verbliebenen Subaru Impreza unterwegs. Bremsenprobleme kosteten in WP fünf rund eine Minute.

In der Gruppe N dominierten die Subaru Impreza die erste Etappe. Gleich vier Impreza WRX STi – angeführt von Alister McRae – liegen an der Spitze. Bei den eingeschriebenen PCWRC-Piloten führt der Schotte vor Keramijt Singh im Proton Pert und Mitubishi-Pilot Jani Paasonen. Dem Finnen würde Rang zwei reichen, um den Titel nach Hause zu fahren. OMV-Teamkollege Manfred Stohl flog in WP vier einen 30 Meter tiefen Abhang hinunter und musste aufgeben.

Gesamtklassement nach 9 von 25 Wertungsprüfungen:
1. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307) 1:15. 43,6 Stunden
2. Loeb/Elena (Citroen Xsara) + 21,4 Sekunden
3. Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 307) + 1.06,6 Minuten
4. Duval/Prevot (Ford Focus) + 1.37,9 Min.
5. Hirvonen/Lehtinen (Subaru Impreza) + 3.21,2 Min.
6. Warmbold/Price (Ford Focus) + 5.43,9 Min.
7. A.McRae/Senior (Subaru Impreza) 6.09.7 Min.
8. Atkinson/MacNeall (Subaru Impreza) + 6.20,9 Min.
9. Crocker/Foletta (Subaru Impreza) + 6.37,3 Min.
10. Herridge/Stacex (Subaru Impreza) + 6.37,6 Min.

wichtige Ausfälle:
WP 4: P.Solberg/Mills (Subaru Impreza) Unfall
nach WP 1: Märtin/Park (Ford Focus WRC) Motorschaden
nicht gestartet: Sainz/Marti (Citroen Xsara) Trainingsunfall

Gruppe N-Gesamtklassement nach 9 von 25 Wertungsprüfungen:
1. A.McRae/Senior (Subaru Impreza) 1:21.53,3 Stunden
2. Atkinson/Macneall* (Subaru Impreza) + 11,2 Sekunden
3. Crocker/Foletta* (Subaru Impreza) + 27,6 Sek.
4. Herridge/Stacey* (Subaru Impreza) + 27,9 Sek.
5. Singh/Oh (Proton Pert) + 45,6 Sek.
6. Paasonen/Vainikka (Mitsubishi Lancer) + 56,8 Sek.
7. Pons/Oriol* (Mirsubishi Lancer) + 1.08,6 Minuten
8. McShea/Orr (Subaru Impreza) + 1.24,2 Min.
9. Ordynski/Stewart* (Mitsubishi Lancer) + 2.36,8 Min.
10. Nutahara/Hyashi (Mitsubishi Lancer) + 2.58,4 Min.
*= nicht punkteberechtigt in PCWRC

wichtige Ausfälle:
nach WP 6: Galli/D`Amore (Mitsubishi Lancer) Kupplung
nach WP 5: Sola/Amigo (Mitsubishi Lancer) Motorschaden
WP 5: Kuistila/Jokinen (Mitsubishi Lancer) Überschlag
WP 4: Stohl/Minor (Mitsubishi Lancer) Unfall
WP 3: Latvala/Antilla (Mitsubishi Lancer) technischer Defekt
nach WP 1: Ligato/Garcia (Subaru Impreza) Motorschaden


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